Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Jahrgang
   
Schlag­worte: Betriebsübergang: Tarifvertrag, Tarifvertrag, Betriebsübergang
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 4 AZR 320/10
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 16.05.2012
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt, Urteil vom 10.03.2010 - 4 Sa 215/09
Arbeitsgericht Dessau-Roßlau, Urteil vom 13.05.2009 - 1 Ca 73/09
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT

4 AZR 320/10
4 Sa 215/09
Lan­des­ar­beits­ge­richt

Sach­sen-An­halt

 

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am

16. Mai 2012

UR­TEIL

Frei­tag, Ur­kunds­be­am­tin

der Geschäfts­stel­le

In Sa­chen

Be­klag­te, Be­ru­fungskläge­rin und Re­vi­si­onskläge­rin,

pp.

Kläge­rin, Be­ru­fungs­be­klag­te und Re­vi­si­ons­be­klag­te,

hat der Vier­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 16. Mai 2012 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Prof. Be­p­ler, den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Tre­ber, die
 


- 2 -

Rich­te­rin am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Win­ter so­wie die eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin Plautz und den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Weßel­kock für Recht er­kannt:


1. Auf die Re­vi­si­on der Be­klag­ten wird das Ur­teil des Lan­des­ar­beits­ge­richts Sach­sen-An­halt vom 10. März 2010 - 4 Sa 215/09 - auf­ge­ho­ben.

2. Auf die Be­ru­fung der Be­klag­ten wird das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Des­sau-Roßlau vom 13. Mai 2009 - 1 Ca 73/09 - ab­geändert. Die Kla­ge wird ab­ge­wie­sen.


3. Die Kläge­rin hat die Kos­ten des Rechts­streits zu tra­gen.

Von Rechts we­gen!

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten nach ei­nem Be­triebsüber­gang um ei­ne Zu­satz­zah­lung.

Die Kläge­rin, seit dem 1. Sep­tem­ber 2006 Mit­glied der Ver­ein­ten Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di, ist seit dem 15. Mai 2001 bei der Be­klag­ten und ih­rer Rechts­vorgänge­rin, der N V AG, als Te­le­fon-Sach­be­ar­bei­te­rin im Call­cen­ter mit ei­ner wöchent­li­chen Ar­beits­zeit von zu­letzt 31,75 St­un­den teil­zeit­beschäftigt.


Im Ar­beits­ver­trag vom 15. Mai 2001 heißt es ua.: 


„8. Die Vor­schrif­ten der je­weils gülti­gen Ta­rif­verträge, ... sind in ih­rer je­wei­li­gen Fas­sung In­halt die­ses Ver­tra­ges. ...

...

10. Die Dau­er des Ur­laubs rich­tet sich nach den je­weils gülti­gen Be­stim­mun­gen des zu­tref­fen­den Ta­rif­ver­tra­ges.“


Bei der Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten wur­den auf das Ar­beits­verhält­nis mit der Kläge­rin die Ta­rif­verträge des Ein­zel­han­dels in Sach­sen-An­halt an­ge­wandt.
 


- 3 -

Am 14./26. Ok­to­ber 2004 un­ter­zeich­ne­ten ua. die Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten und die Ge­werk­schaft ver.di (Bun­des­vor­stand) ein sog. Eck­punk­te­pa­pier „Ver­ein­ba­rung zur Sa­nie­rung und zur Beschäfti­gungs­si­che­rung für den K - Kon­zern“, das in ei­nen „Ta­rif­ver­trag zur Sa­nie­rung und zur Beschäfti­gungs­si­che­rung“ (TV Sa­nie­rung) mit dem Da­tum des 14. Ok­to­ber 2004 münde­te, der am 1. Ja­nu­ar 2005 in Kraft trat und mit Ab­lauf des 31. De­zem­ber 2007 en­de­te. Die­ser sah für die Beschäftig­ten ua. das Aus­set­zen von Ta­rif­loh­nerhöhun­gen so­wie den Ent­fall des ta­rif­li­chen Ur­laubs­gel­des und der ta­rif­li­chen Son­der­zu­wen­dung für die Jah­re 2005 bis 2007 vor. Grundsätz­lich en­de­te nach § 10 Abs. 3 TV Sa­nie­rung bei Über­gang des Ar­beits­verhält­nis­ses auf ei­nen an­de­ren Recht­sträger die An­wen­dung die­ses Ta­rif­ver­tra­ges.

Gleich­zei­tig ver­ein­bar­ten die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ei­nen „Ta­rif­ver­trag über ta­rif­li­che Zu­satz­zah­lung“ vom 14. Ok­to­ber 2004 (TV Zu­satz­zah­lung), in dem es auf Bit­ten der Ar­beit­ge­ber­sei­te - um nicht zur Bil­dung von Rück­stel­lun­gen ver­pflich­tet zu sein - in der End­fas­sung heißt: „tritt am 01.01.2008 in Kraft“.


In § 2 TV Zu­satz­zah­lung ist un­ter der Über­schrift „Zu­satz­zah­lung“ ge­re­gelt:


„Zusätz­lich zu al­len sons­ti­gen ta­rif­li­chen Ansprüchen ha­ben die voll­zeit­beschäftig­ten Ar­beit­neh­mer ab dem 1.1.2008 An­spruch auf je­weils ei­ne mit der Ent­gelt­zah­lung für den Mo­nat Ju­ni fälli­ge jähr­li­che Zu­satz­leis­tung (1.473,-- €), die der Sum­me von mo­nat­lich 122,75 € brut­to für die Mo­na­te des Jah­res in ei­nem gülti­gen Beschäfti­gungs­verhält­nis ent­spricht und über die ge­sam­te Lauf­zeit für ma­xi­mal die An­zahl der Mo­na­te der Gel­tung des Ta­rif­ver­tra­ges zur Sa­nie­rung und zur Beschäfti­gungs­si­che­rung auf ihr Ar­beits­verhält­nis ge­zahlt wird.


Teil­zeit­beschäftig­te ha­ben ei­nen an­tei­li­gen An­spruch ent­spre­chend dem Verhält­nis ih­rer ar­beits­ver­trag­li­chen Ar­beits­zeit zur re­gelmäßigen ta­rif­li­chen Wo­chen­ar­beits­zeit.“


Der TV Sa­nie­rung wur­de im Jah­re 2005 auf das Ar­beits­verhält­nis der Kläge­rin an­ge­wen­det. Sie er­hielt in die­sem Jahr we­der ein ta­rif­li­ches Ur­laubs­geld noch ei­ne ta­rif­li­che Son­der­zu­wen­dung. Mit Wir­kung ab dem 1. Ja­nu­ar
 


- 4 -

2006 wur­de der Be­trieb, in dem die Kläge­rin beschäftigt war, von der nicht ta­rif­ge­bun­de­nen Be­klag­ten im We­ge des Be­triebsüber­gangs über­nom­men.


Am 1. Ju­li 2008 in­for­mier­te die Be­klag­te die Beschäftig­ten, dass die Ar­beitsplätze er­hal­ten wer­den können, wenn 95 vH der Be­leg­schaft neue Ar­beits­verträge mit ua. ei­ner An­he­bung der wöchent­li­chen Ar­beits­zeit bei gleich blei­ben­der Ar­beits­ent­gelt­zah­lung un­ter­schrei­ben würden. Ver­spro­chen wur­de da­bei ne­ben fi­nan­zi­el­len Leis­tun­gen auch ein Schutz vor be­triebs­be­ding­ten Kündi­gun­gen bis zum 30. Sep­tem­ber 2010. Die Mehr­heit der Beschäftig­ten ak­zep­tier­te die an­ge­bo­te­nen neu­en Ar­beits­verträge. Die­se Beschäftig­ten er­hiel­ten im Ok­to­ber 2008 ent­spre­chend ei­ner „Ver­ein­ba­rung über ei­ne Ab­schluss­prämie und ei­ne wei­te­re Leis­tung und An­rech­nungs­vor­be­halt“ ei­ne Ab­schluss­prämie in Höhe von 2.000,00 Eu­ro brut­to so­wie ei­ne Leis­tung im Wert von 1.473,00 Eu­ro - bei Teil­zeit­beschäfti­gung an­tei­lig be­rech­net -, die in drei Tei­le auf­ge­teilt war: ein Be­trag von 700,00 Eu­ro als Gut­schrift auf dem Kun­den­kon­to, Tank­gut­schei­ne im Wert von 400,00 Eu­ro so­wie Zuführung des Rest­be­tra­ges zur be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung. Die Ver­ein­ba­rung ent­hielt für die Leis­tung im Wert von 1.473,00 Eu­ro ei­ne Re­ge­lung zur An­rech­nung für den Fall, dass ei­ne Ver­pflich­tung zur Zah­lung der Zu­satz­zah­lung nach dem TV Zu­satz­zah­lung be­ste­hen soll­te. Die Kläge­rin ak­zep­tier­te den ihr an­ge­bo­te­nen neu­en Ar­beits­ver­trag nicht. Ei­ne Zu­satz­leis­tung nach dem TV Zu­satz­zah­lung wur­de von der Be­klag­ten nicht ge­zahlt.


Mit ih­rer Kla­ge be­an­sprucht die Kläge­rin die ta­rif­ver­trag­li­che Zu­satz­zah­lung für das Jahr 2008 in Höhe des auf ih­re Teil­zeit­beschäfti­gung be­zo­ge­nen Be­tra­ges. Der An­spruch er­ge­be sich aus § 2 TV Zu­satz­zah­lung, der nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB in das Ar­beits­verhält­nis mit der Be­klag­ten über­ge­gan­gen sei. Dar­an ände­re die Re­ge­lung zum In­kraft­tre­ten mit dem 1. Ja­nu­ar 2008 nichts. Zu­dem ste­he ihr der ge­for­der­te Be­trag auch nach § 2 TV Zu­satz­zah­lung iVm. der Be­zug­nah­me­klau­sel in ih­rem Ar­beits­ver­trag so­wie aus dem Maßre­ge­lungs­ver­bot iVm. dem ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz zu.



- 5 -

Die Kläge­rin hat be­an­tragt, 


die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an die Kläge­rin 1.230,73 Eu­ro nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Ju­li 2008 zu zah­len.


Die Be­klag­te hat be­an­tragt, die Kla­ge ab­zu­wei­sen. Der An­spruch er­ge­be sich aus kei­ner der von der Kläge­rin her­an­ge­zo­ge­nen An­spruchs­grund­la­gen. Der TV Zu­satz­zah­lung sei nicht nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB in das Ar­beits­verhält­nis trans­for­miert wor­den, weil er zum Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs noch nicht in Kraft ge­tre­ten sei. Auch aus dem Gleich­be­hand­lungs­grund­satz und dem Maßre­ge­lungs­ver­bot fol­ge der An­spruch nicht. Bei der Net­to­zu­wen­dung von 1.473,00 Eu­ro han­de­le es sich um ei­ne im un­mit­tel­ba­ren Zu­sam­men­hang mit dem von den Ar­beit­neh­mern er­be­te­nen Sa­nie­rungs­bei­trag der dau­er­haf­ten Ar­beits­zeit­erhöhung oh­ne Lohn­aus­gleich ste­hen­de ein­ma­li­ge Aus­gleichs­leis­tung.


Die Vor­in­stan­zen ha­ben der Kla­ge statt­ge­ge­ben. Mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Re­vi­si­on ver­folgt die Be­klag­te das Ziel der Kla­ge­ab­wei­sung wei­ter. Die Kläge­rin be­an­tragt, die Re­vi­si­on zurück­zu­wei­sen.

Ent­schei­dungs­gründe

Die Re­vi­si­on ist be­gründet. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­ru­fung der Be­klag­ten zu Un­recht zurück­ge­wie­sen. Die Kla­ge ist un­be­gründet.


I. Ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts hat die Kläge­rin aus kei­nem der an­geführ­ten Gründe An­spruch auf den gel­tend ge­mach­ten Zah­lungs­be­trag.


1. Die Kla­ge­for­de­rung steht der Kläge­rin nicht auf der Grund­la­ge bei­der­sei­ti­ger Ta­rif­ge­bun­den­heit zu. Die Be­klag­te ist nicht selbst Par­tei des TV Zu­satz­zah­lung.
 


- 6 -

2. Ein Zah­lungs­an­spruch folgt auch nicht aus § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB iVm. den Nor­men des TV Zu­satz­zah­lung. Be­steht im Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs kei­ne bei­der­sei­ti­ge nor­ma­ti­ve Ta­rif­ge­bun­den­heit, weil auf Ar­beit­neh­mer­sei­te der Ge­werk­schafts­bei­tritt erst da­nach er­folgt, gehört der ta­rif­ver­trag­li­che Re­ge­lungs­be­stand nicht zu den Rech­ten und Pflich­ten aus dem im Zeit­punkt ei­nes Be­triebsüber­gangs be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis nach § 613a Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 BGB.


a) Nach § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB, der auf das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en An­wen­dung fin­det, tritt dann, wenn ein Be­trieb oder Be­triebs­teil durch Rechts­geschäft auf ei­nen an­de­ren In­ha­ber über­geht, die­ser in die Rech­te und Pflich­ten aus den im Zeit­punkt des Über­gangs be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis­sen ein. Zum 1. Ja­nu­ar 2006 ist der Be­trieb, in dem die Kläge­rin da­mals beschäftigt war, durch Rechts­geschäft auf die Be­klag­te über­ge­gan­gen. Da­mit ist die Be­klag­te kraft Ge­setz in die in die­sem Zeit­punkt be­ste­hen­den Rech­te und Pflich­ten aus dem Ar­beits­verhält­nis mit ih­rer Rechts­vorgänge­rin ein­ge­tre­ten.

b) Ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts gehörten die Ansprüche aus dem TV Zu­satz­zah­lung nicht zu den Rech­ten und Pflich­ten des Ar­beits­verhält­nis­ses der Kläge­rin mit der Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten im Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs. Sie sind des­halb nicht nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB in das nun­mehr zwi­schen der Kläge­rin und der Be­klag­ten be­ste­hen­de Ar­beits­verhält­nis über­ge­gan­gen.


aa) Maßge­bend bei der Klärung, ob Ansprüche aus dem dort nicht kraft bei­der­sei­ti­ger Ta­rif­ge­bun­den­heit gel­ten­den TV Zu­satz­zah­lung im Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en be­ste­hen, sind die Vor­ga­ben des § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB. Da­nach wer­den die­je­ni­gen Rech­te und Pflich­ten, die durch Rechts­nor­men ei­nes Ta­rif­ver­tra­ges ge­re­gelt sind, In­halt des Ar­beits­verhält­nis­ses zwi­schen dem neu­en In­ha­ber und dem Ar­beit­neh­mer. Die­se Vor­ga­ben sind im Ein­klang mit Art. 3 Abs. 3 der Richt­li­nie 2001/23/EG des Ra­tes vom 12. März 2001 (ABl. EG L 82 vom 22. März 2001 S. 16) aus­zu­le­gen. Da­nach erhält der Er­wer­ber nach dem Über­gang die in ei­nem Kol­lek­tiv­ver­trag ver­ein­bar­ten Ar­beits­be­din­gun­gen bis zur Kündi­gung oder zum Ab­lauf des Kol­lek­tiv­ver­tra­ges
 


- 7 -

bzw. bis zum In­kraft­tre­ten oder bis zur An­wen­dung ei­nes an­de­ren Kol­lek­tiv­ver­tra­ges in dem glei­chen Maße auf­recht, wie sie in dem Kol­lek­tiv­ver­trag für den Veräußerer vor­ge­se­hen wa­ren.


Mit der Trans­for­ma­ti­on nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB soll im Ein­klang mit Art. 3 Abs. 3 der Richt­li­nie 2001/23/EG die Auf­recht­er­hal­tung der kol­lek­tiv-recht­lich ge­re­gel­ten Ar­beits­be­din­gun­gen gewähr­leis­tet wer­den. Da­bei geht es im deut­schen Rechts­gefüge ent­spre­chend der Wir­kungs­wei­se des TVG um den Er­halt von ursprüng­lich nor­ma­tiv be­gründe­ten Be­sitzständen nach ei­nem Be­triebsüber­gang, in des­sen Fol­ge die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne nor­ma­ti­ve Wei­ter­gel­tung ent­fal­len sind (vgl. BAG 24. Au­gust 2011 - 4 AZR 566/09 - Rn. 20, ZTR 2012, 92) und es auch nicht zu ei­ner Ablösung nach § 613a Abs. 1 Satz 3 BGB kommt. Da­her gehören zu den nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB über­ge­hen­den Ar­beits­be­din­gun­gen nur sol­che Rech­te und Pflich­ten aus Ta­rif­verträgen, die nor­ma­tiv wir­ken­de In­halts­norm iSd. § 1 Abs. 1 TVG sind (vgl. BAG 24. Au­gust 2011 - 4 AZR 566/09 - Rn. 19 f. mwN, aaO; 22. April 2009 - 4 AZR 100/08 - Rn. 51 mwN, BA­GE 130, 237; 26. Au­gust 2009 - 4 AZR 280/08 - Rn. 21, 31 mwN, AP BGB § 613a Nr. 376 = EzA BGB 2002 § 613a Nr. 112) und da­mit der un­mit­tel­ba­ren und zwin­gen­den Wir­kung nach § 4 Abs. 1 TVG un­ter­lie­gen. Hin­zu kom­men muss die persönli­che Ta­rif­ge­bun­den­heit nach § 3 Abs. 1 TVG. Denn Vor­aus­set­zung ei­ner „Auf­recht­er­hal­tung“ kol­lek­tiv­recht­lich ge­re­gel­ter Ar­beits­be­din­gun­gen nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB ist das Be­ste­hen ei­ner bei­der­sei­ti­ger Ta­rif­ge­bun­den­heit gemäß § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1 TVG im Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs. Fehlt es hier an ei­ner bei­der­sei­ti­gen Ta­rif­ge­bun­den­heit, sind die Rech­te und Pflich­ten im Ar­beits­verhält­nis nicht durch Rechts­nor­men ei­nes Ta­rif­ver­tra­ges ge­re­gelt. Es fehlt an ei­nem Ob­jekt für ei­ne Trans­for­ma­ti­on.

Dies ent­spricht den Vor­ga­ben der Richt­li­nie 2001/23/EG, de­ren Ziel dar­in be­steht zu ver­hin­dern, dass sich die La­ge der über­ge­gan­ge­nen Ar­beit­neh­mer al­lein auf­grund die­ses Über­gangs ver­schlech­tert (EuGH 6. Sep­tem­ber 2011 - C-108/10 - [Scat­to­lon] Rn. 75, AP Richt­li­nie 2001/23/EG Nr. 9 = EzA EG-Ver­trag 1999 Richt­li­nie 2001/23 Nr. 7; 15. Sep­tem­ber 2010 - C-386/09 - [Bri­ot]
 


- 8 -

Rn. 26, Slg. 2010, I-8471; 26. Mai 2005 - C-478/03 - [Cel­tec] Rn. 26 mwN, Slg. 2005, I-4389).

bb) Die­se Vor­aus­set­zun­gen sind hier nicht erfüllt. Im Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs zum 1. Ja­nu­ar 2006 be­stand kei­ne bei­der­sei­ti­ge Ta­rif­ge­bun­den­heit. Zwar war die frühe­re Ar­beit­ge­be­rin selbst ei­ne der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en des TV Zu­satz­zah­lung auf Ar­beit­ge­ber­sei­te. Je­doch war die Kläge­rin erst seit dem 1. Sep­tem­ber 2006 Mit­glied der Ge­werk­schaft ver.di. Man­gels nor­ma­ti­ver Ta­rif­ge­bun­den­heit fehl­te es schon aus die­sem Grund an ei­nem Norm­be­stand, der nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB trans­for­miert wer­den konn­te.


3. Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts ist der Kla­ge auch nicht im Hin­blick auf das Maßre­ge­lungs­ver­bot (§ 612a BGB) iVm. dem ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz statt­zu­ge­ben. Da­bei kann es da­hin-ste­hen, ob der Kläge­rin un­ter die­sem recht­li­chen Ge­sichts­punkt dem Grun­de nach Ansprüche ge­gen die Be­klag­te zu­ste­hen. Je­den­falls hat ei­ne recht­li­che Her­lei­tung kei­nen Er­folg, wenn - wie hier - die Aus­zah­lung ei­nes Geld­be­tra­ges ver­langt wird, während die der begüns­tig­ten Ar­beit­neh­mer­grup­pe gewähr­ten Leis­tun­gen nach der „Ver­ein­ba­rung über ei­ne Ab­schluss­prämie und ei­ne wei­te­re Leis­tung und An­rech­nungs­vor­be­halt“ aus Gut­schei­nen und Gut­schrei­bun­gen auf Kun­den­kon­ten so­wie im Rah­men der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung be­stan­den. Wenn un­ter dem Ge­sichts­punkt ei­nes even­tu­el­len Ver­s­toßes ge­gen das Maßre­ge­lungs­ver­bot Gleich­be­hand­lung nach dem ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ver­langt wird, kann ein An­spruch nur auf Das­je­ni­ge be­ste­hen, was der begüns­tig­ten und/oder nicht ge­maßre­gel­ten Ar­beit­neh­mer­grup­pe gewährt wor­den ist. Da es sich in­so­weit um un­ter­schied­li­che Streit­ge­genstände han­delt, kann das in der Ver­ein­ba­rung in Aus­sicht Ge­stell­te auch nicht als ein „We­ni­ger“ ge­genüber dem Kla­ge­an­trag zu­er­kannt wer­den.

II. Ein Zah­lungs­an­spruch folgt auch nicht aus der Be­zug­nah­me auf die „Vor­schrif­ten der je­weils gülti­gen Ta­rif­verträge“ im Ar­beits­ver­trag der Kläge­rin. Der Se­nat ist, ob­wohl das Lan­des­ar­beits­ge­richt sich mit ei­nem sol­chen An­spruch nicht be­fasst hat, nicht ge­hin­dert, nach § 563 Abs. 3 ZPO selbst zu



- 9 -

ent­schei­den und auch un­ter die­sem recht­li­chen Ge­sichts­punkt die Kla­ge ab­zu­wei­sen.


1. Bei dem Ar­beits­ver­trag der Par­tei­en han­delt es sich um ei­nen For­mu­lar­ver­trag, des­sen Be­stim­mun­gen nach den Re­ge­lun­gen über All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen aus­zu­le­gen sind (näher BAG 19. Mai 2010 - 4 AZR 796/08 - Rn. 15, BA­GE 134, 283; 16. De­zem­ber 2009 - 5 AZR 888/08 - Rn. 12, AP TVG § 1 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 73 = EzA TVG § 3 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 44). Die­se Grundsätze gel­ten auch für ar­beits­ver­trag­li­che Ver­wei­sungs­klau­seln.


2. Aus der Be­zug­nah­me­klau­sel un­ter Punkt 8 des Ar­beits­ver­tra­ges folgt der Zah­lungs­an­spruch der Kläge­rin nicht. Auch wenn zu­guns­ten der Kläge­rin an­ge­nom­men wird, dass die Klau­sel nicht als sog. Gleich­stel­lungs­ab­re­de wirkt, son­dern un­verändert die dort ge­nann­ten Ta­rif­verträge in ih­rer je­wei­li­gen Fas­sung ein­be­zieht, führt dies nicht zum Kla­ge­er­folg.

a) Es kann da­hin­ste­hen, ob die Be­zug­nah­me­klau­sel un­ter Punkt 8 des Ar­beits­ver­tra­ges vom 15. Mai 2001 als sog. Gleich­stel­lungs­ab­re­de iSd. frühe­ren Se­nats­recht­spre­chung aus­zu­le­gen ist, die nach Be­triebsüber­gang am 1. Ja­nu­ar 2006 auf ei­nen ta­ri­fun­ge­bun­de­nen Er­wer­ber nur noch sta­tisch wirkt und des­halb kei­ne Rechts­grund­la­ge für die For­de­rung der Kläge­rin aus ei­nem am 1. Ja­nu­ar 2008 in Kraft ge­tre­te­nen Ta­rif­ver­trag dar­stellt.


aa) Zwar kann es sich hier nach dem Da­tum des Ver­trags­ab­schlus­ses im Jah­re 2001 um ei­nen „Alt­ver­trag” nach der frühe­ren Se­nats­recht­spre­chung zur sog. Gleich­stel­lungs­ab­re­de han­deln, die aus Gründen des Ver­trau­ens­schut­zes nach wie vor auf Ar­beits­verträge an­ge­wandt wird, die vor dem In­kraft­tre­ten der Schuld­rechts­re­form zum 1. Ja­nu­ar 2002 ab­ge­schlos­sen wor­den sind (statt vie­ler BAG 15. Ju­ni 2011 - 4 AZR 563/09 - Rn. 29 mwN, EzTöD 100 TVöD-AT § 2 Be­zug­nah­me­klau­sel Nr. 35). Je­doch war stets und ist Vor­aus­set­zung für die Aus­le­gung ei­ner dy­na­mi­schen Ver­wei­sung auf ei­nen Ta­rif­ver­trag als sog. Gleich­stel­lungs­ab­re­de, dass der in Be­zug ge­nom­me­ne Ta­rif­ver­trag bei Ver­trags­schluss ein­schlägig war (ausf. BAG 21. Ok­to­ber 2009 - 4 AZR 396/08 -



- 10 -

Rn. 22 f., AP TVG § 1 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 72; wei­ter­hin 27. No­vem­ber 2002 - 4 AZR 661/01 - zu II 2 b bb (1) der Gründe, AP TVG § 1 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 28; 26. Sep­tem­ber 2001 - 4 AZR 544/00 - zu II 1 c aa der Gründe, BA­GE 99, 120; 4. Sep­tem­ber 1996 - 4 AZR 135/95 - zu II a bb der Gründe, BA­GE 84, 97). Kon­se­quenz die­ser Vor­aus­set­zung ist, dass bei ei­ner Ver­wei­sung auf ei­nen „fach­frem­den“ oder „orts­frem­den“ Ta­rif­ver­trag die An­nah­me ei­ner Gleich­stel­lungs­ab­re­de oh­ne be­son­de­re An­halts­punk­te grundsätz­lich aus­schei­det (BAG 21. Ok­to­ber 2009 - 4 AZR 396/08 - Rn. 23, aaO; 25. Ok­to­ber 2000 - 4 AZR 506/99 - zu II 3 b cc der Gründe, BA­GE 96, 177). Da­mit zu­sam­men hängt die Fest­le­gung der frühe­ren Recht­spre­chung, wo­nach ei­ne Gleich­stel­lungs­ab­re­de nur in Be­tracht kam, wenn der Ar­beit­ge­ber bei Ver­ein­ba­rung der Be­zug­nah­me an den in Be­zug ge­nom­me­nen Ta­rif­ver­trag gemäß § 3 Abs. 1 TVG ta­rif­ge­bun­den war.


bb) Nach den Fest­stel­lun­gen der Vor­in­stan­zen steht nicht fest, ob die ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen bei Ver­trags­ab­schluss im Jah­re 2001 erfüllt sind. Es ist of­fen­ge­blie­ben, ob und ggf. wie die Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses ta­rif­ge­bun­den war. Sie wand­te zwar die Ta­rif­verträge des Ein­zel­han­dels in Sach­sen-An­halt an, es fehlt je­doch - nach der Rechts­auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts fol­ge­rich­tig - an ei­ner Fest­stel­lung, ob dies durch Ver­bands­mit­glied­schaft vor­ge­ge­ben war.


b) Je­den­falls er­fasst ei­ne dy­na­mi­sche Be­zug­nah­me auf die „Vor­schrif­ten der je­weils gülti­gen Ta­rif­verträge“ nicht Haus­ta­rif­verträge ei­nes an­de­ren Un­ter­neh­mens. Auch bei An­nah­me un­ge­bro­che­ner dy­na­mi­scher Wir­kung der Klau­sel ist nach Be­triebsüber­gang der zu­vor noch nicht in Kraft ge­tre­te­ne TV Zu­satz­zah­lung nicht von der Be­zug­nah­me­klau­sel er­fasst.

aa) Die Be­zug­nah­me­klau­sel un­ter Punkt 8 des Ar­beits­ver­tra­ges auf die „Vor­schrif­ten der je­weils gülti­gen Ta­rif­verträge“ ist vom Wort­laut her nicht fest­ge­legt auf ein be­stimm­tes Be­zug­nah­me­ob­jekt. Es wird we­der auf ei­nen kon­kret be­zeich­ne­ten Ta­rif­ver­trag ver­wie­sen, noch ist ei­ne Be­stim­mung nach Bran­che, Fläche oder Re­gi­on dar­in be­nannt. Auch an­de­re Klau­seln im Ar­beits­ver­trag mit Be­zug­nah­men auf Ta­rif­verträge ge­ben kei­nen nähe­ren Auf­schluss.
 


- 11 -

So wird un­ter Punkt 10 des Ar­beits­ver­tra­ges bezüglich des Ur­laubs­an­spruchs auf ei­nen „zu­tref­fen­den“ Ta­rif­ver­trag ver­wie­sen, was eben­falls of­fen for­mu­liert ist.


bb) Un­abhängig da­von, ob ei­ne sol­che un­spe­zi­fi­sche Be­zug­nah­me­klau­sel als wirk­sa­me sog. Ta­rif­wech­sel­klau­sel oder große dy­na­mi­sche Ver­wei­sungs­klau­sel aus­ge­legt wer­den kann oder so­gar als un­wirk­sam an­zu­se­hen ist, weil sie nicht klar und verständ­lich ist und da­mit nicht den Vor­ga­ben von § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB ent­spricht, ist je­den­falls aus­ge­schlos­sen, dass da­von ein Haus­ta­rif­ver­trag ei­nes an­de­ren Un­ter­neh­mens - wie hier der TV Zu­satz­zah­lung als vor Be­triebsüber­gang noch nicht in Kraft ge­tre­te­ner Haus­ta­rif­ver­trag des Veräußerers - er­fasst ist. Dafür ist kei­ner­lei An­halts­punkt im Wort­laut vor­han­den. Wenn über­haupt von der Ver­wei­sungs­klau­sel auch je­wei­li­ge Haus­ta­rif­verträge er­fasst sein soll­ten, dann je­den­falls nur die­je­ni­gen, die für den je­wei­li­gen Ar­beit­ge­ber bei In­kraft­tre­ten des be­tref­fen­den Ta­rif­ver­tra­ges „gültig“ sind.


cc) Nach al­lem kommt es auf die im Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­ren - C-426/11 - (Alemo-Her­ron ua.) in der Fol­ge der Wer­hof-Ent­schei­dung (EuGH 9. März 2006 - C-499/04 - [Wer­hof] Rn. 29, Slg. 2006, I-2397) dem EuGH ge­stell­ten Fra­gen nach der Ver­ein­bar­keit der An­nah­me des Über­gangs dy­na­mi­scher ta­rif­ver­trag­li­cher Re­ge­lun­gen, die pe­ri­odi­scher Ver­hand­lung un­ter­lie­gen, mit der Richt­li­nie 2001/23/EG nicht an.


III. Die Kläge­rin hat als un­ter­lie­gen­de Par­tei die Kos­ten des Rechts­streits zu tra­gen, § 91 Abs. 1 ZPO.

Be­p­ler 

Tre­ber 

Win­ter

Plautz 

Weßel­kock

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 


zur Übersicht 4 AZR 320/10  

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880