Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Ver­mitt­ler sol­len Streit bei Mey­er Werft ent­schär­fen

Der Schiff­bau­er aus Pa­pen­burg steht we­gen der ge­plan­ten Kün­di­gung des Be­triebs­rats­chefs in der Kri­tik. Nun sol­len zwei Sch­lich­ter in dem Kon­flikt ver­mit­teln: Der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler Ru­dolf Hi­ckel und der Di­rek­tor des Ar­beits­ge­rich­tes Pforz­heim, Hans Wei­sche­del sol­len als Me­dia­to­ren ein­ge­setzt wer­den.

01.10.2015. (dpa) - Zwei Ver­mitt­ler sol­len den Streit zwi­schen der Pa­pen­bur­ger Mey­er Werft und ih­rem Be­triebs­rat ent­schär­fen. Der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler Ru­dolf Hi­ckel von der Uni­ver­si­tät Bre­men soll auf Vor­schlag des Be­triebs­ra­tes tä­tig wer­den. «Das wird kein ein­fa­cher Job, aber ich fin­de ihn sehr wich­tig», sag­te Hi­ckel am Don­ners­tag der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Der For­schungs­lei­ter Fi­nanz­po­li­tik am In­sti­tut Ar­beit und Wirt­schaft (IAW) hat be­reits Er­fah­run­gen bei zwei frü­he­ren Sch­lich­tun­gen für die Me­tall- und Elek­tro- so­wie für die Stahl­in­dus­trie ge­sam­melt.

Auf der an­de­ren Sei­te will die Werft­lei­tung den Di­rek­tor des Ar­beits­ge­rich­tes Pforz­heim, Hans Wei­sche­del, als Me­dia­tor ein­schal­ten. Die frü­her üb­li­che So­zi­al­part­ner­schaft mit dem Be­triebs­rat sol­le wie­der nor­ma­li­siert wer­den, sag­te Werft­spre­cher Gün­ther Kol­be in Pa­pen­burg. Ähn­lich äu­ßer­te sich Hi­ckel in Bre­men.

Das Un­ter­neh­men steht der­zeit we­gen der Ver­le­gung der Dach­ge­sell­schaft nach Lu­xem­burg in der Kri­tik. Zu­dem sind Be­triebs­rat und die Ge­werk­schaft IG Me­tall em­pört über die ge­plan­te Kün­di­gung des Be­triebs­rats­vor­sit­zen­den Ibra­him Er­gin. Er soll jun­ge Be­schäf­tig­te ge­nö­tigt ha­ben, in die IG Me­tall ein­zu­tre­ten, so der Vor­wurf der Werft­lei­tung. Er­gin be­strei­tet dies.

Die Un­ter­neh­mens­plä­ne zum Um­zug nach Lu­xem­burg hat­te Nie­der­sach­sens Wirt­schafts­mi­nis­ter Olaf Lies (SPD) noch im Ju­li scharf kri­ti­siert. Spä­ter schränk­te er ein, die Ver­la­ge­rung des Fir­men­sit­zes wer­de kei­ne ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Nie­der­sach­sen und das Steu­er­auf­kom­men ha­ben. Auch sei oh­ne die Schaf­fung ei­nes Auf­sichts­ra­tes die Mit­be­stim­mung bei der Werft in ih­rer bis­he­ri­gen Form ge­si­chert.

Lies hat­te am Mitt­woch Op­po­si­ti­ons­kri­tik we­gen an­geb­lich feh­len­der Un­ter­stüt­zung für die Pa­pen­bur­ger Mey­er Werft mit mehr als 3000 Be­schäf­tig­ten zu­rück­ge­wie­sen. Das Land ha­be das Un­ter­neh­men in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit Mil­lio­nen­be­trä­gen un­ter­stützt und wol­le dies auch wei­ter­hin tun, sag­te der Mi­nis­ter.

Dem­nach be­kam die Werft seit 2010 För­de­run­gen für In­no­va­ti­ons­pro­jek­te in Hö­he von 72,87 Mil­lio­nen Eu­ro, die sich Bund und Land teil­ten. Für das Jahr 2015 stell­te das Land fünf Mil­lio­nen Eu­ro im Haus­halt für In­no­va­tio­nen im Schiff­bau be­reit. Die­ser Be­trag ist nach An­ga­ben von Lies bis auf ei­nen ge­rin­gen Rest auf­ge­braucht - fast aus­schließ­lich für Pro­jek­te der Mey­er Werft.

Un­ter­des­sen nann­te die Werft Ein­zel­hei­ten ih­res ers­ten Neu­bau­auf­tra­ges für die bri­ti­sche Ree­de­rei Sa­ga Crui­ses. Das 34 Me­ter lan­ge Kreuz­fahrt­schiff soll im Som­mer 2019 ab­ge­lie­fert wer­den. Da­ne­ben gibt es die Op­ti­on für ei­nen wei­te­ren Neu­bau An­fang 2021. Für den Bau will die Werft ein der­zeit un­ge­nutz­tes Dock re­ak­ti­vie­ren.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 5. Oktober 2015

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880