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Aty­pi­sche Be­schäf­ti­gung sta­gniert

Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt hat be­kannt­ge­ge­ben, dass der An­teil aty­pi­scher Be­schäf­ti­gung in den letz­ten Jah­ren fast un­ver­än­dert ge­blie­ben ist.

17.08.2017. (dpa/wie) - Zu den aty­pi­schen Be­schäf­ti­gungs­for­men, die im Ge­gen­satz zum so­ge­nann­ten Nor­mal­ar­beits­ver­hält­nis ste­hen, zäh­len Teil­zeit­ar­beit mit bis zu 20 Wo­chen­ar­beits­stun­den, ei­ne An­stel­lung als Leih­ar­bei­ter, ge­ring­fü­gi­ge Be­schäf­ti­gung und be­fris­te­te Ar­beits­ver­hält­nis­se.

Mit 20,7 Pro­zent be­fand sich et­wa je­der fünf­te deut­sche Ar­beit­neh­mer im ver­gan­ge­nen Jahr in ei­nem sol­chen Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis. Das er­gab ei­ne Stu­die des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes (De­sta­tis) un­ter Be­zug­nah­me auf Er­geb­nis­se des Mi­kro­zen­sus. Ver­gli­chen mit den Jah­ren 2015 (20,8 Pro­zent) und 2014 (20,9 Pro­zent) gab es in die­sem Be­reich kaum Ver­än­de­run­gen.

Knapp 70 Pro­zent der Er­werbs­tä­ti­gen be­fan­den sich laut der Un­ter­su­chung in ei­nem Nor­mal­ar­beits­ver­hält­nis. Je­der Zehn­te war selbst­stän­dig und 0,3 Pro­zent fie­len un­ter un­be­zahlt mit­hel­fen­de Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge.

In ab­so­lu­ten Zah­len gab es zwar ei­nen An­stieg der aty­pisch Be­schäf­tig­ten um 121.000 Ar­beit­neh­mer auf 7,7 Mil­lio­nen. Je­doch gab es zeit­gleich 808.000 Per­so­nen mehr in ei­nem Nor­mal­ar­beits­ver­hält­nis, wo­durch der An­teil mehr oder we­ni­ger kon­stant blieb.

Die Stu­die er­gab im Ein­zel­nen, dass be­fris­te­te An­stel­lun­gen mit 7,2 Pro­zent leicht um 0,2 Pro­zent zu­ge­nom­men ha­ben. Den glei­chen An­stieg gab es bei der Zeit­ar­beit (2,0 Pro­zent). Da­ge­gen ist der An­teil an Teil­zeit­be­schäf­tig­ten un­ter 20 St­un­den pro Wo­che um 0,4 auf 13,0 Pro­zent zu­rück­ge­gan­gen. Eben­so wur­den 0,6 Pro­zent we­ni­ger ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­te ver­zeich­net (5,9 Pro­zent).

Die Stu­die wird vom Mi­kro­zen­sus jähr­lich durch­ge­führt. Da­bei wird rund ein Pro­zent der Men­schen im Al­ter von 15 bis 64 Jah­ren be­rück­sich­tigt, die sich nicht in Bil­dung, Aus­bil­dung oder ei­nem Frei­wil­li­gen­dienst be­fin­den. Die­se Zahl der so­ge­nann­ten Ker­ner­werbs­tä­ti­gen ist im Ver­gleich zum Jahr 2015 um 2,5 Pro­zent auf 37,1 Mil­lio­nen Men­schen an­ge­wach­sen.


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Letzte Überarbeitung: 15. Dezember 2017

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