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Eh­ren­amt­li­che müs­sen Ur­laub neh­men um zu hel­fen

Eh­ren­amt­li­che Be­schäf­tig­te von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wer­den im Not­fall nicht von der Ar­beit frei­ge­stellt um zu hel­fen.
Ehrenamtliche Helfer von Hilfsorganisationen, Sandsäcke stapeln, Katastrophenhilfe

05.12.2017. (dpa/wie) - An­läss­lich des heu­ti­gen in­ter­na­tio­na­len Ta­ges des Eh­ren­am­tes äu­ßer­te sich der Ar­bei­ter-Sa­ma­ri­ter-Bund (ASB) zu der Si­tua­ti­on der eh­ren­amt­li­chen Hel­fer von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen.

Die­se könn­ten nicht, an­ders als Eh­ren­amt­li­che der Feu­er­wehr oder des Tech­ni­schen Hilfs­werks (THW), in Not­fall­si­tua­tio­nen frei­ge­stellt wer­den mit ei­nem An­spruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung. Sie müss­ten ih­rer Hel­fer­tä­tig­keit viel­mehr in ih­rer Frei­zeit nach­ge­hen oder da­für Ur­laub neh­men.

Da je­doch ins­be­son­de­re der Be­völ­ke­rungs­schutz von ei­nem brei­ten eh­ren­amt­li­chen En­ga­ge­ment ge­tra­gen wer­de, dür­fe man nicht das Ri­si­ko ein­ge­hen, dass den Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen die Mit­glie­der aus­ge­hen. Die­se Lü­cke wür­de der Staat nicht fül­len kön­nen. Des­halb for­dert der ASB ei­ne An­pas­sung der Rah­men­be­din­gun­gen.

"Die­se Un­gleich­be­hand­lung der frei­wil­li­gen Hel­fer muss drin­gend be­sei­tigt wer­den", be­ton­te ASB-Bun­des­ge­schäfts­füh­rer Ul­rich Bauch. "Wir brau­chen Rechts­si­cher­heit für ein all­ge­mei­nes ge­sell­schaft­li­ches En­ga­ge­ment, das den Staat ins­be­son­de­re in Not­la­gen hand­lungs­fä­hig hält."

Die Eh­ren­amt­li­chen müss­ten laut ASB von der Po­li­tik un­ter­stützt und ge­wür­digt wer­den, da­mit sie in Not­si­tua­tio­nen und Ka­ta­stro­phen hel­fen könn­ten, oh­ne mit dem Ar­beit­ge­ber Pro­ble­me zu be­kom­men. "Wir wün­schen uns auch in Zu­kunft mo­ti­vier­te eh­ren­amt­li­che Sa­ma­ri­ter", so der ASB-Ge­schäfts­füh­rer.


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Letzte Überarbeitung: 16. Januar 2018

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