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17/246a Elek­tro- und IT-In­ge­nieu­re ha­ben die freie Wahl

Ab­sol­ven­ten von In­ge­nieur­stu­di­en­gän­gen im Be­reich Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik ha­ben es laut ei­ner Stu­die beim Be­rufs­ein­stieg be­son­ders leicht.
Ingenieur Elektrotechnik und Informationstechnik

25.09.2017. (dpa/wie) - Der Ver­band der Elek­tro­tech­nik Elek­tro­nik und In­for­ma­ti­ons­tech­nik (VDE) hat für sei­ne Stu­die "Young Pro­fes­sio­nals der Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik 2017" ei­ne Be­fra­gung un­ter 232 Elek­tro­in­ge­nieu­re und Elek­tro­in­ge­nieu­rin­nen bis 35 Jah­re mit ei­ner durch­schnitt­li­chen Be­rufs­er­fah­rung von et­was über zwei Jah­ren durch­ge­führt.

Die Aus­wer­tung hat er­ge­ben, dass Ab­sol­ven­ten in der Bran­che kaum Auf­wand be­trei­ben müs­sen, um an ei­nen pas­sen­den Job zu kom­men. Je­der vier­te Be­frag­te brauch­te kein Vor­stel­lungs­ge­spräch, um sei­nen künf­ti­gen Ar­beit­ge­ber zu über­zeu­gen, 20 Pro­zent muss­ten für den Kar­rie­re­start nicht ein­mal ei­ne Be­wer­bung schrei­ben. Ma­xi­mal fünf Be­wer­bungs­schrei­ben und zwei Vor­stel­lungs­ge­sprä­che wa­ren un­ter den Ab­sol­ven­ten zum Be­rufs­ein­stieg nö­tig.

"Die Ab­sol­ven­ten ha­ben es da­mit noch ein­fa­cher als ih­re Kom­mi­li­to­nen vor zwei Jah­ren. 2015 hat­te rund die Hälf­te ih­ren ers­ten Ar­beits­ver­trag "erst" nach drei Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen in der Ta­sche", fass­te Ans­gar Hinz, CEO des Tech­no­lo­gie­ver­ban­des VDE und selbst Elek­tro­in­ge­nieur, die Stu­di­en­er­geb­nis­se zu­sam­men. "Die Ab­sol­ven­ten kön­nen sich ihr Wunsch-Un­ter­neh­men na­he­zu aus­su­chen, nicht um­ge­kehrt. Die Zei­ten wa­ren da­mit für In­ge­nieu­re noch nie so gut wie jetzt und dank der Di­gi­ta­li­sie­rung ist kein En­de der Voll­be­schäf­ti­gung in Sicht", er­gänz­te er.

Den Teil­neh­mern der Um­fra­ge wur­den aber auch Fra­gen zum Ar­beits­le­ben selbst ge­stellt. Dem­nach ist ein Groß­teil sehr zu­frie­den mit der Be­rufs­wahl. Die meis­ten be­schrie­ben ih­ren Job als ab­wechs­lungs­reich, krea­tiv und wich­tig für die Ge­sell­schaft, au­ßer­dem als kri­sen­si­cher und mit gu­ten Kar­rie­re­chan­cen.

Zwei von zehn Be­frag­ten ha­ben trotz ge­rin­ger Ar­beits­er­fah­rung be­reits Per­so­nal­ver­ant­wor­tung und 30 Pro­zent er­war­ten die­se in­ner­halb der nächs­ten drei Jah­re. "Die­se Zah­len zei­gen, dass es für Elek­tro­in­ge­nieu­re schnell die Kar­rie­re­lei­ter rauf geht. Denn im Schnitt sind un­se­re Be­frag­ten erst zwei Jah­re und ei­nen Mo­nat be­rufs­tä­tig", er­klär­te Hinz.

Für 40 Pro­zent der Be­rufs­ein­stei­ger sind Fa­mi­lie und Freun­de wich­ti­ger als die Kar­rie­re, wes­halb sie auf ei­ne gu­te Ver­ein­bar­keit ach­ten. Ge­nau­so vie­le ga­ben da­bei an, dass sie Pri­vat­le­ben und Be­ruf be­reits gut un­ter ei­nen Hut be­kom­men.

"Vie­le Fir­men ha­ben sich be­reits auf die neue Ge­ne­ra­ti­on Z als Ar­beit­neh­mer ein­ge­stellt und ma­chen Zu­ge­ständ­nis­se, was die Work-Life-Ba­lan­ce an­geht; nicht je­doch oh­ne den Sinn für das wirt­schaft­lich Mach­ba­re aus dem Au­ge zu ver­lie­ren. An­ge­sichts des Fach­kräf­te­man­gels in der Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik bleibt ih­nen auch nichts an­de­res üb­rig", so der VDE-Chef.

Im­mer­hin knapp ein Vier­tel der Be­frag­ten er­klär­te, dass sie für das Fort­kom­men im Be­rufs­le­ben pri­vat zu­rück­ste­cken wür­den.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 17. Oktober 2017

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