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17/290a Pi­lo­ten-Ge­werk­schaft for­dert Rya­n­air zu Ta­rif­ver­hand­lun­gen auf

Die Pi­lo­ten der Flug­li­nie Rya­n­air ha­ben mit Un­ter­stüt­zung der Ver­ei­ni­gung Cock­pit ei­ne Ta­rif­kom­mis­si­on ge­grün­det, um ei­nen na­tio­na­len Ta­rif­ver­trag durch­zu­set­zen.
Pilot im Cockpit eines Flugzeugs, Fliegen

20.11.2017. (dpa/wie) - Seit ei­ni­ger Zeit gibt es Streit um die Ar­beits­be­din­gun­gen bei der iri­schen Bil­lig­flug­li­nie Rya­n­air. Die Be­schäf­tig­ten wür­den ger­ne über ei­nen na­tio­na­len Ta­rif­ver­trag ver­han­deln, die Air­line stellt sich je­doch stur.

Mit Un­ter­stüt­zung der Ge­werk­schaft Ver­ei­ni­gung Cock­pit (VC) ha­ben die in Deutsch­land sta­tio­nier­ten Pi­lo­ten nun ei­ne Ta­rif­kom­mis­si­on mit ei­nem pro­fes­sio­nel­len Ver­hand­lungs­füh­rer ge­grün­det, so die Ge­werk­schaft am Frei­tag.

In ei­nem Schrei­ben vom 15.11.2017 for­der­te die VC Rya­n­air zu Ver­hand­lun­gen mit Ge­werk­schaf­ten über na­tio­na­le Ta­rif­ver­trä­ge auf, da man nur so den eu­ro­päi­schen und deut­schen Vor­schrif­ten ge­recht wer­den kön­ne. In dem Brief ga­ben sich fünf Pi­lo­ten na­ment­lich als Mit­glie­der der Ta­rif­kom­mis­si­on zu er­ken­nen. Un­ter­zeich­net wur­de der Brief vom haupt­amt­li­chen Ta­rif­ex­per­ten der Ge­werk­schaft, In­golf Schu­ma­cher. Die­ser war be­reits an den hart­nä­cki­gen Ver­hand­lun­gen mit der Luft­han­sa be­tei­ligt (wir be­rich­te­ten u.a. in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 16/360 Pi­lo­ten­streik geht auch Sams­tag wei­ter - Lang­st­re­cke be­trof­fen).

Die iri­sche Air­line sieht al­ler­dings kei­ner­lei Hand­lungs­be­darf. Mit den lo­ka­len Pi­lo­ten-Aus­schüs­sen sei­en Lohn­er­hö­hun­gen und Dienst­plan­ver­bes­se­run­gen aus­ge­han­delt wor­den, was vom Obers­ten Ge­richts­hof in Ir­land als recht­mä­ßig ge­neh­migt wor­den wä­re, er­klär­te der Rya­n­air-Spre­cher, Ro­bin Kie­ly.

Jim Phil­lips, Vor­stand für In­ter­na­tio­na­les in der VC, be­grün­de­te die For­de­rung nach Ta­rif­ver­hand­lun­gen mit dem Wunsch der Pi­lo­ten nach Sta­bi­li­tät. Die Ver­än­de­rung der Al­ters­struk­tur sor­ge da­für, dass vie­le Pi­lo­ten den Job bei der Air­line nicht mehr nur als ei­nen "Zwi­schen­stopp" se­hen, "um ein paar Flug­stun­den zu sam­meln". Viel­mehr wol­len sie "Fa­mi­li­en ha­ben, Häu­ser kau­fen und sie möch­ten dort le­ben, wo sie sta­tio­niert sind". Das sei auf­grund der ho­hen Fluk­tua­ti­on in der Be­leg­schaft schwie­rig, er­klär­te Phil­lips.

Der Vor­sit­zen­de des Bil­lig­flie­gers, Mi­cha­el O'Lea­ry, hat trotz der Kri­tik an den Ar­beits­be­din­gun­gen, u.a. am ho­hen An­teil von Leih­ar­bei­tern un­ter den Pi­lo­ten, stets Ver­hand­lun­gen mit Ge­werk­schaf­ten ab­ge­lehnt und die VC als "Ge­werk­schaft der Luft­han­sa" be­zeich­net.

Auch die deut­sche Ge­werk­schaft der Ka­bi­nen­crews, Ufo, möch­te sich für ei­nen na­tio­na­len Ta­rif­ver­trag ein­set­zen und wirbt des­halb un­ter den Rya­n­air-Be­schäf­tig­ten um Mit­glie­der.


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Letzte Überarbeitung: 21. Juni 2018

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