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HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

 

LAG Hamm, Be­schluss vom 05.10.2009, 10 TaBV 63/09

   
Schlagworte: Einigungsstelle, Mobbing
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Hamm
Aktenzeichen: 10 TaBV 63/09
Typ: Beschluss
Entscheidungsdatum: 05.10.2009
   
Leitsätze: Eine Einigungsstelle ist nicht offensichtlich unzuständig, wenn sie wegen einer Arbeitnehmerbeschwerde, die den Vorwurf des Mobbings enthält, angerufen wird.
Vorinstanzen: Arbeitsgericht Hagen, Beschluss vom 26.06.2009, 4 BV 33/09
   

10 TaBV 63/09

4 BV 33/09 Ar­beits­ge­richt Ha­gen

 

Verkündet am 05.10.2009

Neu­ge­bau­er Re­gie­rungs­beschäftig­te als Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

 

Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm

Im Na­men des Vol­kes

Be­schluss

In dem Be­schluss­ver­fah­ren

mit den Be­tei­lig­ten

hat die 10. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Hamm auf die münd­li­che Anhörung vom 05.10.2009
durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt Schier­baum be­schlos­sen:
Die Be­schwer­de der Ar­beit­ge­be­rin ge­gen den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Ha­gen vom 26.06.2009 wird mit der Maßga­be zurück­ge­wie­sen, dass der Di­rek­tor des Ar­beits­ge­richts We­sel i. R.,

 

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Herr A2 K2, zum Vor­sit­zen­den der Ei­ni­gungs­stel­le „Be­schwer­de des Herrn D1. B3 K3 vom 08.02.2009" be­stellt wird.

Gründe:

A

Die Be­tei­lig­ten strei­ten um die Ein­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le.

Die Ar­beit­ge­be­rin be­treibt in H1 ein Kran­ken­haus. Bei ihr ist ein Be­triebs­rat, der An­trag­stel­ler des vor­lie­gen­den Ver­fah­rens, ge­bil­det, der aus 15 Per­so­nen be­steht.

Mit E-Mail vom 08.02.2009 (Bl. 11, 12 d.A.) reich­te der bei der Ar­beit­ge­be­rin an­ge­stell­te Arzt D1. B3 K3, der auch Mit­glied des Be­triebs­rats ist, ei­ne Be­schwer­de ge­gen die Ar­beit­ge­be­rin mit dem Vor­wurf des „fort­ge­setz­ten Mob­bings" beim Be­triebs­rat ein. Dar­in be­schwer­te sich D1. K3 un­ter Nen­nung von Bei­spie­len darüber, dass An­fra­gen we­der schrift­lich noch münd­lich be­ant­wor­tet und Auf­for­de­run­gen an die Ar­beit­ge­be­rin bzw. von die­ser ge­mach­te Zu­sa­gen nicht ein­ge­hal­ten würden so­wie dass er über ihn und sei­ne Ab­tei­lung be­tref­fen­de An­ge­le­gen­hei­ten we­der in­for­miert noch an Ent­schei­dun­gen be­tei­ligt wer­de.

Mit Schrei­ben vom 12.02.2009 (Bl. 13 f. d.A.) in­for­mier­te die Be­triebs­rats­vor­sit­zen­de die Geschäftsführung der Ar­beit­ge­be­rin über die Be­schwer­de des D1. K3 un­ter bei­spiel­haf­ter Nen­nung der Gründe mit dem Hin­weis, dass der Be­triebs­rat den Be­schluss ge­fasst ha­be, die Be­schwer­de an­zu­er­ken­nen, und der Auf­for­de­rung, den Be­schwer­de­grund un­verzüglich ab­zu­schaf­fen so­wie bis zum 27.02.2009 mit­zu­tei­len, wel­che Schrit­te dies­bezüglich un­ter­nom­men wor­den sei­en.

We­gen ei­ner aus­blei­ben­den Re­ak­ti­on der Ar­beit­ge­be­rin for­der­te der Be­triebs­rat mit Schrei­ben vom 10.03.2009 (Bl. 15 d.A.) die Geschäftsführung der Ar­beit­ge­be­rin er­neut auf, zu sei­nem Schrei­ben vom 12.02.2009 bis spätes­tens 20.03.2009 Stel­lung zu neh­men.
Da die Ar­beit­ge­be­rin auch hier­auf nicht ant­wor­te­te, teil­ten die Ver­fah­rens­be­vollmäch­tig­ten des Be­triebs­rats mit Schrei­ben vom 14.04.2009 (Bl. 16 d.A.) der Ar­beit­ge­be­rin mit, dass der Be­triebs­rat we­gen der Be­schwer­de des D1. K3 die Ei­ni­gungs­stel­le an­ru­fen wer­de.
Nach­dem die Ar­beit­ge­be­rin auch auf die­ses Schrei­ben nicht re­agiert hat­te, fand am 30.04.2009 ein Gespräch zwi­schen dem Mit­glied des da­ma­li­gen Ver­eins­vor­sit­zen­den, Herrn B4, dem Be­schwer­deführer D1. K3 und dem stell­ver­tre­ten­den Be­triebs­rats­vor­sit­zen­den K5 statt. In die­sem Gespräch teil­te Herr B4 nach An­ga­be des Be­triebs­rats mit, dass er über die Be­schwer­de von Herrn D1. K3 nicht re­den würde.

 

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Mit dem am 15.06.2009 beim Ar­beits­ge­richt ein­ge­lei­te­ten Be­schluss­ver­fah­ren be­gehr­te der Be­triebs­rat dar­auf­hin die Ein­be­ru­fung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le un­ter dem Vor­sitz des Rich­ters am Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen Z1 so­wie die Fest­set­zung der Zahl der von je­der Sei­te zu be­nen­nen­den Bei­sit­zer auf drei.

Der Be­triebs­rat hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, die ein­zu­rich­ten­de Ei­ni­gungs­stel­le sei nicht of­fen­sicht­lich un­zuständig. Ei­ne der­ar­ti­ge Un­zuständig­keit er­ge­be sich we­der dar­aus, dass die Be­tei­lig­ten nicht oder nicht aus­rei­chend über die Ab­hil­fe der Be­schwer­de ver­han­delt hätten, noch aus der Re­ge­lung des § 85 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG. Auch der Um­stand, dass Herr D1. K3 bis­lang nicht von ei­nem mögli­chen Be­schwer­de­recht nach § 13 Abs. 1 Satz 1 AGG Ge­brauch ge­macht ha­be, ste­he der Bil­dung der Ei­ni­gungs­stel­le nicht ent­ge­gen. Die Be­schwer­de des Herrn D1. K3 be­tref­fe auch kei­ne Rechts­ansprüche. Mob­bing sei kein recht­li­ches Phäno­men, son­dern ei­ne tatsächli­che Er­schei­nung im Ar­beits­le­ben, die Ge­gen­stand ei­nes Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens sein könne.

Der vom Be­triebs­rat vor­ge­schla­ge­ne Rich­ter am Ar­beits­ge­richt Z1 sei ein er­fah­re­ner Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­der und zwei­fels­oh­ne un­par­tei­isch. We­gen des Um­fangs und der Kom­ple­xität der er­ho­be­nen Be­schwer­de müsse die Zahl der von je­der Sei­te zu be­nen­nen­den Bei­sit­zer auf drei fest­ge­setzt wer­den.

Der Be­triebs­rat hat be­an­tragt,

1. der Rich­ter am Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen, Herr M2 Z1, wird zum Vor­sit­zen­den der Ei­ni­gungs­stel­le „Be­schwer­de des Herrn D1. B3 K3 vom 08.02.2009" be­stellt,

2. die Zahl der von je­der Sei­te zu be­nen­nen­den Bei­sit­zer wird auf drei fest­ge­setzt.

Die Ar­beit­ge­be­rin hat be­an­tragt,

die Anträge ab-/zurück­zu­wei­sen.

Sie hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, die vom Be­triebs­rat be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le sei we­gen der Re­ge­lung in § 85 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG of­fen­sicht­lich un­zuständig. Mit der Be­schwer­de würden Rechts­ansprüche gel­tend ge­macht.
Im Übri­gen ha­be sie Be­den­ken ge­gen den vom Be­triebs­rat vor­ge­schla­ge­nen Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den, weil sie die­sen nicht ken­ne.

 

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Durch Be­schluss vom 26.06.2009 hat das Ar­beits­ge­richt die vom Be­triebs­rat be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le ein­ge­rich­tet, die Zahl der Bei­sit­zer je­doch auf zwei fest­ge­setzt. Zur Be­gründung hat es aus­geführt, die Ei­ni­gungs­stel­le sei nicht of­fen­sicht­lich un­zuständig. Es hätten aus­rei­chen­de Ver­hand­lun­gen über die Be­rech­ti­gung der Be­schwer­de des Herrn D1. K3 statt­ge­fun­den. Der Be­triebs­rat sei be­rech­tigt ge­we­sen, die Ei­ni­gungs­stel­le an­zu­ru­fen, nach­dem die Ar­beit­ge­be­rin über ei­nen Zeit­raum von meh­re­ren Mo­na­ten sich nicht auf Ver­hand­lun­gen über die Be­rech­ti­gung der Be­schwer­de des Herrn D1. K3 ein­ge­las­sen ha­be. Die Ei­ni­gungs­stel­le sei auch nicht we­gen der ge­setz­li­chen Re­ge­lung in § 85 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG of­fen­sicht­lich un­zuständig. Ein Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren kom­me auch dann in Be­tracht, wenn zwar ein in­di­vi­du­el­ler Rechts­an­spruch des Ar­beit­neh­mers als möglich er­schei­ne, der Ar­beit­ge­ber je­doch über ei­nen Hand­lungs­spiel­raum verfüge, der nicht le­dig­lich im Ver­zicht auf ei­ne Rechts­po­si­ti­on be­ste­he. Ein sol­cher Spiel­raum ste­he der Ar­beit­ge­be­rin bei der Viel­zahl der Gründe in der Be­schwer­de von Herrn D1. K3 oh­ne Wei­te­res zur Verfügung. § 13 Abs. 1 Satz 1 AGG ste­he der Ein­rich­tung der Ei­ni­gungs­stel­le nicht ent­ge­gen. An der be­son­de­ren Fach­kun­de und der Un­par­tei­lich­keit des vom Be­triebs­rat be­nann­ten Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den bestünden kei­ne Zwei­fel. Die bloße Ab­leh­nung des vom Be­triebs­rat vor­ge­schla­ge­nen Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den durch die Ar­beit­ge­be­rin mit der Be­gründung, sie ken­ne die­sen nicht, sei un­zu­rei­chend. Vor­be­hal­te, die auf kon­kre­ten und nach­voll­zieh­ba­ren Tat­sa­chen­grund­la­gen be­ruh­ten, sei­en nicht vor­ge­bracht wor­den. Im Übri­gen sei die Zahl von zwei Bei­sit­zern je Sei­te als Re­gel­be­set­zung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le auch im vor­lie­gen­den Fall aus­rei­chend.

Ge­gen den der Ar­beit­ge­be­rin am 07.07.2009 zu­ge­stell­ten Be­schluss des Ar­beits­ge­richts, auf des­sen Gründe ergänzend Be­zug ge­nom­men wird, hat die Ar­beit­ge­be­rin am 21.07.2009 Be­schwer­de zum Lan­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­legt und die­se zu­gleich be­gründet.

Die Ar­beit­ge­be­rin ist nach wie vor der Auf­fas­sung, die ein­zu­rich­ten­de Ei­ni­gungs­stel­le sei of­fen­sicht­lich un­zuständig.
So­weit das Ar­beits­ge­richt an­geführt ha­be, dass sich die Ar­beit­ge­be­rin über ei­nen Zeit­raum von mehr als vier Mo­na­ten nicht auf die Ver­hand­lun­gen über die Be­rech­ti­gung der Be­schwer­de des Herrn D1. K3 ein­ge­las­sen ha­be, sei dies un­zu­tref­fend. Hier­zu be­haup­tet sie, das da­ma­li­ge Vor­stands­mit­glied Herr B4 ha­be mit Herrn D1. K3 ei­nen Gesprächs­ter­min für den 20.04.2009 ver­ein­bart. Die­sen Ter­min ha­be Herr D1. K3 oh­ne Ab­mel­dung nicht wahr­ge­nom­men. Darüber hin­aus sei Herr D1. K3 vom 29.05.2009 bis zum 17.08.2009 über­wie­gend ab­we­send ge­we­sen.
Die Ei­ni­gungs­stel­le sei auch in der Sa­che of­fen­sicht­lich un­zuständig, da Herr D1. K3 mit sei­ner Be­schwer­de über­wie­gend Rechts­ansprüche gel­tend ge­macht ha­be. Dies gel­te

 

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ins­be­son­de­re für die Be­zah­lung von Über­stun­den. Auch wenn es sich bei dem Be­griff „Mob­bing" nicht um ei­nen an­spruchs­be­gründen­den Rechts­be­griff han­de­le, könn­ten Tat­bestände, die im all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch un­ter dem Be­griff des Mob­bing zu­ge­ord­net würden, Ansprüche ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber un­ter dem Ge­sichts­punkt der Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Persönlich­keits­rechts be­gründen. Die von Herrn D1. K3 in sei­ner Be­schwer­de er­ho­be­nen Vorwürfe würden ins­ge­samt be­strit­ten.

Die Ar­beit­ge­be­rin ha­be im Übri­gen im Anhörungs­ter­min vor dem Ar­beits­ge­richt dar­um ge­be­ten, ei­nen Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den zu be­stel­len, den sie selbst ken­ne. Bei den Ver­gleichs­ver­hand­lun­gen im Rah­men des Anhörungs­ter­mins vor dem Ar­beits­ge­richt ha­be sich der Be­triebs­rat auch grundsätz­lich be­reit erklärt, den Di­rek­tor des Ar­beits­ge­richts We­sel i.R., Herrn A2 K2, als Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den zu ak­zep­tie­ren. In­so­weit ha­be sich der Er­mes­sens­spiel­raum des Ar­beits­ge­richts dar­auf re­du­ziert, die­sen zum Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den zu be­stel­len.

Die Ar­beit­ge­be­rin be­an­tragt,

den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Ha­gen vom 26.06.2009 – 4 BV 33/09 – ab­zuändern und die Anträge des Be­triebs­rats ab­zu­wei­sen,

hilfs­wei­se

den ehe­ma­li­gen Di­rek­tor des Ar­beits­ge­richts We­sel, Herrn A2 K2 (Am N2 12, 43 W3), zum Vor­sit­zen­den der Ei­ni­gungs­stel­le „Be­schwer­de des Herrn D1. B3 K3 vom 08.02.2009" zu be­stel­len.

Der Be­triebs­rat be­an­tragt,

die Be­schwer­de zurück­zu­wei­sen.

 

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Er ver­tei­digt den an­ge­foch­te­nen Be­schluss und ist nach wie vor der Auf­fas­sung, dass mögli­che Ver­hand­lun­gen zwi­schen der Ar­beit­ge­be­rin und Herrn D1. K3 nicht statt­ge­fun­den hätten. Im Übri­gen kom­me es in­so­weit auch nicht auf das Ver­hal­ten von Herrn D1. K3 an, son­dern dar­auf, ob zwi­schen Be­triebs­rat und Ar­beit­ge­ber Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über die Be­rech­ti­gung ei­ner Be­schwer­de bestünden.
Ei­ne of­fen­sicht­li­che Un­zuständig­keit der ein­zu­rich­ten­den Ei­ni­gungs­stel­le be­ste­he nicht. In der Recht­spre­chung der Ar­beits­ge­rich­te sei ge­ra­de nicht geklärt, ob das Be­haup­ten ei­ner Ver­let­zung von Persönlich­keits­rech­ten ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le nach § 85 Abs. 2 Be­trVG zu­las­se.
Im Übri­gen ha­be die Ar­beit­ge­be­rin ge­gen den vom Be­triebs­rat be­nann­ten Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den kei­ne durch­grei­fen­den Be­den­ken er­ho­ben.

Im Übri­gen wird auf den wei­te­ren In­halt der von den Be­tei­lig­ten ge­wech­sel­ten Schriftsätze so­wie ih­re Pro­to­kollerklärun­gen Be­zug ge­nom­men.

B

Die zulässi­ge Be­schwer­de der Ar­beit­ge­be­rin ist un­be­gründet. Zu Recht hat das Ar­beits­ge­richt den Anträgen des Be­triebs­rats im We­sent­li­chen statt­ge­ge­ben und die be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le ein­ge­rich­tet und die Zahl der Bei­sit­zer auf je zwei fest­ge­legt.

Le­dig­lich we­gen der krank­heits­be­ding­ten Ver­hin­de­rung des vom Ar­beits­ge­richt ein­ge­setz­ten Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den hat die Be­schwer­de­kam­mer im Ein­ver­neh­men mit den Be­tei­lig­ten ei­nen an­de­ren Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den be­stellt.

I.

Gemäß § 98 Abs. 1 Satz 1 ArbGG kann ein An­trag auf Be­stel­lung ei­nes Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den und auf Fest­set­zung der Zahl der Bei­sit­zer we­gen feh­len­der Zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le nur dann zurück­ge­wie­sen wer­den, wenn die Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig ist. Of­fen­sicht­lich un­zuständig ist die Ei­ni­gungs­stel­le, wenn bei fach­kun­di­ger Be­ur­tei­lung durch das Ge­richt so­fort er­kenn­bar ist, dass ein Mit­be­stim­mungs­recht des Be­triebs­rats in der frag­li­chen An­ge­le­gen­heit un­ter kei­nem recht­li­chen Ge­sichts­punkt in Fra­ge kommt und sich die bei­zu­le­gen­de Strei­tig­keit zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat er­kenn­bar nicht un­ter ei­nen mit­be­stim­mungs­pflich­ti­gen Tat­be­stand des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes sub­su­mie­ren lässt (vgl. statt al­ler: LAG Hamm,

 

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07.07.2003 - 10 TaBV 92/03 - NZA-RR 2003, 637; LAG Köln, 14.01.2004 - 8 TaBV 72/03 - AP Be­trVG 1972 § 106 Nr. 18; LAG Hamm, 09.08.2004 - 10 TaBV 81/04 - AP ArbGG 1979 § 98 Nr. 14 = LA­GE ArbGG 1979 § 98 Nr. 43 m.w.N.).

II.

Un­ter Berück­sich­ti­gung die­ser Grundsätze hat das Ar­beits­ge­richt dem An­trag des Be­triebs­rats zu Recht statt­ge­ge­ben. Die Ei­ni­gungs­stel­le ist für die Be­hand­lung der Be­schwer­de des Herrn D1. B5 K3 vom 08.02.2009 nicht of­fen­sicht­lich un­zuständig.

1. Die of­fen­sicht­li­che Un­zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le er­gibt sich nicht dar­aus, dass die Be­tei­lig­ten noch nicht aus­rei­chend über die Be­schwer­de des Herrn D1. K3 vom 08.02.2009 ver­han­delt hätten.
Nach Sinn und Zweck des ge­richt­li­chen Be­stel­lungs­ver­fah­rens nach § 98 ArbGG, den Be­triebs­par­tei­en im Kon­flikt­fall möglichst zügig und oh­ne wei­te­re Verzöge­rung durch ei­ne der Be­triebs­par­tei­en ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le zur Sei­te zu stel­len, ist die Ei­ni­gungs­stel­le nicht of­fen­sicht­lich un­zuständig, wenn ei­ne der Be­triebs­par­tei­en auf­grund des bis­he­ri­gen Ver­hal­tens der an­de­ren Par­tei die wei­te­re Führung von Ver­hand­lun­gen für aus­sichts­los hält, das Schei­tern der Ver­hand­lun­gen erklärt und die Ei­ni­gungs­stel­le an­ruft. Ist der Re­ge­lungs­ge­gen­stand hin­rei­chend be­kannt, liegt es in der Hand je­der Sei­te, frei zu ent­schei­den, wann sie die Er­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le mit ge­richt­li­cher Hil­fe für not­wen­dig er­ach­tet. Hält ein Be­triebs­part­ner wei­te­re Ver­hand­lun­gen auf­grund des bis­he­ri­gen Ver­hal­tens der Ge­gen­sei­te für aus­sichts­los und ruft er das Ar­beits­ge­richt zur Ein­set­zung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le nach § 98 ArbGG an, so ist die­se auch nicht des­we­gen of­fen­sicht­lich un­zuständig, weil der Ver­hand­lungs­an­spruch nach § 74 Abs. 1 Satz 2 Be­trVG noch nicht oder noch nicht vollständig erfüllt wor­den ist; an­dern­falls hätte es die ver­hand­lungs­un­wil­li­ge Sei­te in der Hand, die Ein­set­zung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le länge­re Zeit zu blo­ckie­ren (LAG Ba­den-Würt­tem­berg, 16.10.1991 – LA­GE ArbGG 1979 § 98 Nr. 21; LAG Nie­der­sach­sen, 07.12.1998 – LA­GE ArbGG 1979 § 98 Nr. 35; LAG Hamm, 09.08.2004 – 10 TaBV 81/04 – AP ArbGG 1979 § 98 Nr. 14 = LA­GE ArbGG 1979 § 98 Nr. 41; Fit­ting/En­gels/Schmidt/Tre­bin­ger/Lin­sen­mai­er, Be­trVG, 24. Aufl., § 74 Rn. 9; GK/Kreutz, Be­trVG, 8. Aufl., § 74 Rn. 28 m.w.N; a.A.: LAG Schles­wig-Hol­stein, 17.11.1988 – LA­GE ArbGG 1979 § 98 Nr. 13).

Nach die­sen Grundsätzen kann ei­ne of­fen­sicht­li­che Un­zuständig­keit der be­gehr­ten Ei­ni­gungs­stel­le im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren nicht an­ge­nom­men wer­den. Dies hat das

 

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Ar­beits­ge­richt in dem an­ge­foch­te­nen Be­schluss zu­tref­fend er­kannt. Auch nach dem Be­schwer­de­vor­brin­gen hat die Ar­beit­ge­be­rin sich Ver­hand­lun­gen mit dem Be­triebs­rat über die Be­rech­ti­gung der Be­schwer­de des Herrn D1. K3 vom 08.02.2009 über Mo­na­te hin­weg ver­schlos­sen. We­der auf das Schrei­ben des Be­triebs­rats vom 12.02.2009 noch auf des­sen Er­in­ne­rungs­schrei­ben vom 10.03.2009 hat sie re­agiert. Auch das Schrei­ben der Ver­fah­rens­be­vollmäch­tig­ten des Be­triebs­rats vom 14.04.2009 ist un­be­ant­wor­tet ge­blie­ben. Bis zur Ein­lei­tung des vor­lie­gen­den Be­schluss­ver­fah­rens sind mehr als vier Mo­na­te ver­gan­gen, oh­ne dass die Ar­beit­ge­be­rin über die Be­rech­ti­gung der Be­schwer­de ir­gend­ei­nen Kon­takt mit dem Be­triebs­rat auf­ge­nom­men hätte. Un­strei­tig ist auch in dem Gespräch vom 30.04.2009 über die Be­schwer­de von Herrn D1. K3 nicht ver­han­delt wor­den. Ob ein ver­ein­bar­ter Gesprächs­ter­min vom 20.04.2009 von Herrn D1. K3 nicht wahr­ge­nom­men wor­den ist, ist un­er­heb­lich, weil es sich in­so­weit nicht um ei­nen Ver­hand­lungs­ter­min zwi­schen dem Be­triebs­rat und der Ar­beit­ge­be­rin ge­han­delt hat. Wenn der Be­triebs­rat nach Ab­lauf von mehr als vier Mo­na­ten die Ein­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le mit ge­richt­li­cher Hil­fe für not­wen­dig er­ach­tet hat, ist dies mehr als nur nach­voll­zieh­bar. Die Ar­beit­ge­be­rin ist nicht be­rech­tigt, durch ih­re Ver­hand­lungs­un­wil­lig­keit die Ein­set­zung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le noch länger zu blo­ckie­ren.

2. Zu Recht hat das Ar­beits­ge­richt auch er­kannt, dass die vom Be­triebs­rat be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le nicht we­gen der ge­setz­li­chen Re­ge­lung in § 85 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG of­fen­sicht­lich un­zuständig ist.

Zwi­schen dem Be­triebs­rat und der Ar­beit­ge­be­rin be­ste­hen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über die Be­rech­ti­gung der Be­schwer­de des Herrn D1. K3 vom 08.02.2009. Mit Schrei­ben vom 12.02.2009 hat der Be­triebs­rat die Be­schwer­de des Herrn D1. K3 vom 08.02.2009 an­er­kannt und die Ar­beit­ge­be­rin um Ab­hil­fe ge­be­ten. Die­ser Bit­te ist die Ar­beit­ge­be­rin bis­lang nicht nach­ge­kom­men.

Rich­tig ist zwar, dass die Ei­ni­gungs­stel­le nicht zuständig ist, so­weit Ge­gen­stand der Be­schwer­de ei­nes Ar­beit­neh­mers ein Rechts­an­spruch ist, § 85 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG. Die Ei­ni­gungs­stel­le kann über die Be­rech­ti­gung ei­ner Be­schwer­de ei­nes Ar­beit­neh­mers nicht wirk­sam ent­schei­den, wenn mit der Be­schwer­de ein Rechts­an­spruch gel­tend ge­macht wird (BAG, 28.06.1984 – 6 ABR 5/83 – AP Be­trVG 1972 § 85 Nr. 1). Zu­tref­fend weist die Ar­beit­ge­be­rin in­so­weit dar­auf hin, dass es sich bei der Be­zah­lung von Über­stun­den um Rechts­ansprüche han­delt, die nur im Ur­teils­ver­fah­ren gel­tend ge­macht wer­den können. Rich­tig ist auch, dass grundsätz­lich der in der Be­schwer­de vom 08.02.2009 er­ho­be­ne Vor­wurf des Mob­bings Rechts­ansprüche, ins­be­son­de­re un­ter dem Ge­sichts­punkt der

 

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Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Persönlich­keits­rechts, auslösen kann. Hier­aus al­lein kann je­doch die of­fen­sicht­li­che Un­zuständig­keit der ein­zu­rich­ten­den Ei­ni­gungs­stel­le nicht ent­nom­men wer­den.

Ein zwin­gen­des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren nach § 85 Abs. 2 Satz 1 Be­trVG kommt dann in Be­tracht, wenn die Strei­tig­keit rein tatsächli­che Be­ein­träch­ti­gun­gen und Be­schwer­den tatsäch­li­cher Art zum In­halt hat. Der Be­griff der Be­schwer­de im Sin­ne des § 85 Be­trVG ist der Glei­che wie in § 84 Abs. 1 Be­trVG. Hier­nach hat der Ar­beit­neh­mer das Recht, sich bei den zuständi­gen Stel­len des Be­triebs zu be­schwe­ren, wenn er sich vom Ar­beit­ge­ber oder von Ar­beit­neh­mern des Be­trie­bes be­nach­tei­ligt oder un­ge­recht be­han­delt oder in sons­ti­ger Wei­se be­ein­träch­tigt fühlt. Ei­ne der­ar­ti­ge Be­schwer­de hat der Ar­beit­neh­mer D1. K3 am 08.02.2009 er­ho­ben. Auch wenn der Be­schwer­de­ge­gen­stand Ge­gen­stand ei­ner Rechts­strei­tig­keit zwi­schen der Ar­beit­ge­be­rin und Herrn D1. K3 sein könn­te, bil­det der Be­schwer­de­ge­gen­stand nicht schon des­halb ei­nen die Zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le aus­sch­ließen­den Rechts­an­spruch im Sin­ne des § 85 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG. Dies zeigt der vor­lie­gen­de Fall ge­ra­de­zu ex­em­pla­risch. Der Mit­ar­bei­ter D1. K3 macht mit sei­ner Be­schwer­de vom 08.02.2009 nicht le­dig­lich die Be­zah­lung von Über­stun­den gel­tend, er be­schwert sich viel­mehr darüber, dass ei­ne ihm ge­ge­be­ne Zu­sa­ge trotz schrift­li­cher An­mah­nung nicht ein­ge­hal­ten wor­den sei. Sei­ne Be­schwer­de be­trifft nicht in ers­ter Li­nie ei­nen et­wai­gen Rechts­an­spruch auf Zah­lung von Über­stun­den. Er macht viel­mehr ei­ne un­ge­rech­te Be­hand­lung durch Vor­ge­setz­te und sons­ti­ge Mit­ar­bei­ter der Ar­beit­ge­be­rin und sei­ne Be­ein­träch­ti­gung durch Nicht­ein­hal­tung von Zu­sa­gen und den Aus­schluss von In­for­ma­tio­nen und Ent­schei­dun­gen sei­tens der Ar­beit­ge­be­rin gel­tend. Ge­gen­stand der Be­schwer­de des Herrn D1. K3 vom 08.02.2009 sind in­so­weit Be­las­tun­gen tatsäch­li­cher Art. Die­se können Ge­gen­stand ei­nes Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens nach § 85 Abs. 2 Be­trVG sein (LAG Hes­sen, 15.09.1992 – 4 TaBV 52/92 – NZA 1994, 96; LAG Düssel­dorf, 21.121.1993 – 8 (5) TaBV 92/93 – NZA 1994, 767; LAG Hamm, 21.08.2001 – 13 TaBV 78/01 – NZA-RR 2002, 139; LAG Sach­sen, 06.02.2004 - 3 TaBV 33/03 -).
Im Übri­gen ist ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le nach § 98 Abs. 1 ArbGG je­den­falls dann zu bil­den, wenn zwei­fel­haft ist, ob der vom Ar­beit­neh­mer vor­ge­tra­ge­ne Be­schwer­de­grund recht­li­cher oder tatsäch­li­cher Art ist (LAG Hes­sen, 15.09.1992 – 4 TaBV 52/92 – LA­GE ArbGG 1979 § 98 Rn. 26; LAG Ba­den-Würt­tem­berg, 13.03.2000 – 15 TaBV 4/99 – AiB 2000, 760; LAG Rhein­land-Pfalz, 16.01.2008 - 7 TaBV 60/07 -; Fit­ting, a.a.O., § 85 Rn. 13; Däubler/Kitt­ner/Kle­be/Busch­mann, Be­trVG, 11. Aufl., § 85 Rn. 15 a; ErfK/Ka­nia, 9. Aufl., § 85 Be­trVG Rn. 5; Wlotz­ke/Preis/Kreft, Be­trVG, 4. Aufl., § 85 Rn. 13). Das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren nach § 85 Abs. 2 Be­trVG kommt auch dann in Be­tracht, wenn zwar ein in­di­vi­du­el­ler Rechts­an­spruch des Ar­beit­neh­mers als möglich er­scheint, der

 

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Ar­beit­ge­ber je­doch über ei­nen Hand­lungs­spiel­raum verfügt, der nicht le­dig­lich im Ver­zicht auf sei­ne Rechts­po­si­ti­on be­steht (LAG Sach­sen, 06.02.2004 - 3 TaBV 33/03 -).
So liegt der vor­lie­gen­de Fall. Die Zuständig­keit der ein­zu­rich­ten­den Ei­ni­gungs­stel­le ist zu be­ja­hen, weil die Be­schwer­de des Herrn D1. K3 vom 08.02.2009 le­dig­lich in Teil­as­pek­ten Rechts­ansprüche be­tref­fen kann. Die Ar­beit­ge­be­rin verfügt über Re­ge­lungs­spielräume, um der Be­schwer­de des Mit­ar­bei­ter D1. K3 ab­zu­hel­fen. Dies zeigt be­reits der In­halt des Schrift­sat­zes der Ar­beit­ge­be­rin vom 01.10.2009, wo­nach die Ar­beit­ge­be­rin be­reit ist, ei­nen Teil der Be­schwer­de des Mit­ar­bei­ters D1. K3 im Ver­gleichs­we­ge als be­rech­tigt an­zu­er­ken­nen.

III.

Zum Vor­sit­zen­den der Ei­ni­gungs­stel­le hat die Be­schwer­de­kam­mer we­gen der krank­heits­be­ding­ten Ver­hin­de­rung des vom Ar­beits­ge­richt be­stell­ten Rich­ters am Ar­beits­ge­richt Z1 den Di­rek­tor des Ar­beits­ge­richts We­sel i. R., Herrn A2 K2, be­stellt. Bei die­sem Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den han­delt es sich um ei­nen äußerst fach­kun­di­gen und fähi­gen Rich­ter der Ar­beits­ge­richts­bar­keit, der auch über zahl­rei­che Er­fah­run­gen als Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­der verfügt. In­so­weit ha­ben die Be­tei­lig­ten in der Be­schwer­de­instanz auch kei­ne Ein­wen­dun­gen er­ho­ben.

Die Zahl der Bei­sit­zer der Ei­ni­gungs­stel­le hat das Ar­beits­ge­richt zu Recht mit zwei Bei­sit­zern für je­de Sei­te fest­ge­legt. Hier­ge­gen sind in der Be­schwer­de­instanz kei­ne Ein­wen­dun­gen er­ho­ben wor­den.

Rechts­mit­tel­be­leh­rung:

Ge­gen die­sen Be­schluss fin­det kein Rechts­mit­tel statt, § 98 Abs. 2 Satz 4 ArbGG.

 

Schier­baum

/N.

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