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Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Jahrgang
   
Schlag­worte: Mindestlohn: Anrechnung von Lohnbestandteilen, Nachtzuschlag, Urlaubsgeld
   
Gericht: Sächsisches Landesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 2 Sa 375/15
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 27.01.2016
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Bautzen, Urteil vom 25.06.2015, 1 Ca 1094/15
   

Säch­si­sches
Lan­des­ar­beits­ge­richt

Zwi­ckau­er Straße 54, 09112 Chem­nitz
Post­fach 7 04, 09007 Chem­nitz

Bit­te bei al­len Schrei­ben an­ge­ben:
Az.: 2 Sa 375/15
1 Ca 1094/15 ArbG Baut­zen

Verkündet am 27. Ja­nu­ar 2016

I m N a m e n d e s V o l k e s

UR­TEIL

In dem Rechts­streit

...

hat das Säch­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt - Kam­mer 2 - durch den Vi­ze­präsi­den­ten des Lan­des­ar­beits­ge­richts ... als Vor­sit­zen­den und die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Herrn ... und Herrn ... auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 27. Ja­nu­ar 2016
für Recht er­kannt:

Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Baut­zen vom 25.06.2015 – 1 Ca 1094/15 – wird auf Kos­ten der Be­klag­ten

z u r ü c k g e w i e s e n .

Re­vi­si­on ist für sie zu­ge­las­sen.

T a t b e s t a n d :

Die Par­tei­en strei­ten in dem Be­ru­fungs­ver­fah­ren un­verändert darüber, ob die Kläge­rin ge­gen die Be­klag­te für den Mo­nat Ja­nu­ar 2015 über ge­leis­te­te Zah­lun­gen hin­aus (wei­ter­ge­hen­de) Ansprüche auf Nacht­zu­schlag so­wie Ur­laubs­ent­gelt hat.

– Sei­te 2 –

Die Kläge­rin steht bei der Be­klag­ten in ei­nem je­den­falls seit 01.10.1990 rech­nen­den Ar­beits­verhält­nis als Mon­ta­ge­kraft. Sie ist rech­nend seit 01.09.1983 Mit­glied der ... Auf das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en fin­det im We­ge der Nach­wir­kung der "Man­tel­ta­rif­ver­trag für die ge­werb­li­chen Ar­beit­neh­mer der Säch­si­schen Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie mit der ..." vom 07.03.1991 i. d. F. v. 24.02.2004 An­wen­dung (fort­an: MTV).

§ 6 MTV – Zu­schläge für Mehr-, Sonn-, Fei­er­tags- und Nacht­ar­beit – be­stimmt aus­zugs­wei­se Fol­gen­des:

"3. Nacht­ar­beit
(I) Der Nacht­ar­beits­zu­schlag beträgt 25 v. H. d. St­un­den­ver­diens­tes
...
5. Be­rech­nung der Zu­schläge
(I) Bei der Be­rech­nung der Zu­schläge ist bis zum 31.12.1993 der ta­rif­li­che Grund­lohn zu­grun­de zu le­gen.
(II) Ab dem 01.01.1994 gilt: Bei der Be­rech­nung der Zu­schläge ist der tatsächli­che St­un­den­ver­dienst zu­grun­de zu le­gen, d. h.
bei Zeit­lohn­ar­bei­tern der tatsächli­che St­un­den­ver­dienst (Grund­lohn zzgl. evtl. Zu­la­gen)
...

An­mer­kung zu § 6 Ziff. 5 (II).
Un­ter 'tatsäch­li­chem St­un­den­ver­dienst' des Zeitlöhners ist zu ver­ste­hen: Ta­rif­lohn + Leis­tungs- oder sons­ti­ge ta­rif­li­che bzw. über­ta­rif­li­che Zu­la­gen, lau­fen­de Prämi­en so­wie Zu­schläge. Außer Be­tracht blei­ben die Zu­schläge für Mehr-, Nacht-, Sonn- und Fei­er­tags­ar­beit.
..."

§ 25 MTV – Ur­laubs­re­ge­lung – be­stimmt aus­zugs­wei­se Fol­gen­des:

"C. Ur­laubs­ent­gelt
1. Das Ur­laubs­ent­gelt be­misst sich nach dem 1,5-fa­chen durch­schnitt­li­chen Ar­beits­ver­dienst – je­doch oh­ne Mehr­ar­beits­vergütung und -Zu­schläge –, den der Ar­beit­neh­mer in den letz­ten drei Ka­len­der­mo­na­ten

– Sei­te 3 –

vor dem Be­ginn des Ur­laubs er­hal­ten hat. Vom Be­rech­nungs­zeit­raum ab­wei­chen­de Re­ge­lun­gen können mit dem Be­triebs­rat ver­ein­bart wer­den.

Bei Ver­diens­terhöhun­gen nicht nur vorüber­ge­hen­der Na­tur, die während des Be­rech­nungs­zeit­raums oder des Ur­laubs ein­tre­ten, ist von dem erhöhten Ver­dienst aus­zu­ge­hen.
..."

Den Lohn der Kläge­rin für den Mo­nat Ja­nu­ar 2015 rech­ne­te die Be­klag­te – so­weit hier von Re­le­vanz – wie folgt ab:

Nacht­zu­schlag 25 % zu An­zahl 5,00 mit Be­trag 7,00, ins­ge­samt 8,75.

Zeit­lohn zu An­zahl 88,67 mit Be­trag 7,15, ins­ge­samt 633,99.

Zeit­lohn zu An­zahl 71,33 mit Be­trag 7,00, ins­ge­samt 499,31. Fei­er­tag zu An­zahl 8,25 mit Be­trag 7,00, ins­ge­samt 57,75.

Ur­laubs­lohn zu An­zahl 7,00 mit Be­trag 7,00, ins­ge­samt 49,00.

"Ur­laubs­geld" mit Be­trag 33,93 ins­ge­samt.

"Zu­la­ge nach Min­dest­l­ohn­ge­setz" mit Be­trag 215,65 ins­ge­samt.

Die Kläge­rin hat bei dem von ihr an­ge­gan­ge­nen Ar­beits­ge­richt Baut­zen die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dass un­ter Berück­sich­ti­gung des Min­dest­l­ohn­ge­set­zes hätte ge­rech­net wer­den müsse wie folgt:

5 St­un­den Nacht­zu­schlag zu 8,50 € x 25 % = 10,62 € net­to abzüglich gewähr­ter 8,75 € = 1,87 € net­to Dif­fe­renz­an­spruch

88,67 St­un­den x 8,50 € = 753,69 €
71,33 St­un­den x 8,50 € = 606,30 €

– Sei­te 4 –

8,25 St­un­den x 8,50 € = 70,12 €
7,00 St­un­den x 8,50 € = 59,50 €
1.489,61 €

Zusätz­lich "Ur­laubs­geld" 33,93 €, ins­ge­samt: 1.523,54 €

Un­ter Berück­sich­ti­gung der von der Be­klag­ten in­so­weit ab­ge­rech­ne­ten 1.489,63 € er­ge­be sich ein wei­te­rer Dif­fe­renz­an­spruch in Höhe von 33,91 (sic) € brut­to.

Die Kläge­rin hat be­an­tragt,

die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an sie, die Kläge­rin, 1,87 € net­to und 33,91 (sic) € brut­to nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem je­wei­li­gen Zins­satz seit dem 16.02.2015 zu be­zah­len.

Die Be­klag­te hat

Kla­ge­ab­wei­sung be­an­tragt.

Das Min­dest­l­ohn­ge­setz ste­he ih­rer Ab­rech­nung nicht ent­ge­gen. Ins­be­son­de­re ver­bie­te es das Ge­setz nicht, den Nacht­ar­beits­zu­schlag auf der Grund­la­ge des ver­trag­li­chen Grund­lohns von 7,00 € brut­to zu be­rech­nen.

Der als "Ur­laubs­geld" ab­ge­rech­ne­te Be­trag könne auf den Min­dest­lohn an­ge­rech­net wer­den, weil da­mit kei­ne be­son­de­ren Leis­tun­gen der Kläge­rin vergütet würden.

Das Ar­beits­ge­richt hat die Be­klag­te an­trags­gemäß ver­ur­teilt.

Die Be­klag­te hat ge­gen das ihr am 06.07.2015 zu­ge­stell­te Ur­teil am 13.07.2015 Be­ru­fung ein­ge­legt und die­se am 20.08.2015 aus­geführt.Die Be­klag­te wehrt sich ge­gen die Ver­ur­tei­lung und ver­tei­digt ih­re Ab­rech­nung.

– Sei­te 5 –

Sie be­an­tragt,

un­ter Abände­rung des Ur­teils des Ar­beits­ge­richts Baut­zen vom 25.06.2015 – 1 Ca 1094/15 – die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Die Kläge­rin be­an­tragt

die Zurück­wei­sung der Be­ru­fung.

Die Kläge­rin bleibt bei ih­rem Kla­ge­vor­brin­gen und ver­tei­digt das Erst­ur­teil.

We­gen der Ein­zel­hei­ten des Vor­brin­gens bei­der Par­tei­en wird auf den ge­sam­ten Ak­ten­in­halt Be­zug ge­nom­men.

In der Be­ru­fungs­ver­hand­lung wur­de für die Be­klag­te klar­ge­stellt, dass es sich bei dem als Ur­laubs­geld ab­ge­rech­ne­ten Be­trag rich­ti­ger­wei­se um ei­nen Teil des ta­rif­li­chen Ur­laubs­ent­gelts i. S. d. § 25 C. 1. Abs. 1 MTV han­de­le.

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :

I.

Die zulässi­ge Be­ru­fung ist un­be­gründet. Denn die – ih­rer­seits zulässi­ge – Kla­ge ist be­gründet. Die Kläge­rin kann von der Be­klag­ten so­wohl die aus­ge­ur­teil­ten 1,87 € net­to als auch die aus­ge­ur­teil­ten 33,91 € brut­to ver­lan­gen. Da­mit be­steht auch der Zins­an­spruch.

1. Der zur Er­rech­nung der Höhe des Nacht­zu­schlags zu­grun­de zu le­gen­de St­un­den­lohn wird nicht durch die zwi­schen den Par­tei­en ver­ab­re­de­ten 7,00 € be­stimmt. Denn seit 01.01.2015 be­steht An­spruch auf Zah­lung des Min­dest­lohns in Höhe von 8,50 € (bei Nacht­zu­schlägen: statt brut­to net­to) je Zeit­stun­de. Die­se Zah-

– Sei­te 6 –

lungs­pflicht der Be­klag­ten er­gibt sich aus § 20 des Min­dest­l­ohn­ge­set­zes i. V. m. § 1 Abs. 2 Satz 1 des Min­dest­l­ohn­ge­set­zes.

Die Kläge­rin muss sich nicht auf ei­nen Ta­rif­lohn ver­wei­sen las­sen. Denn ei­nen Ta­rif­lohn zahlt die Be­klag­te nicht, und es würde ein 8,50 € je Zeit­stun­de un­ter­schrei­ten­der Ta­rif­ver­trag hier auch nicht auf­grund der Über­g­angs­re­ge­lung in § 24 Abs. 1 Satz 1 des Min­dest­l­ohn­ge­set­zes (bis zum 31.12.2017) vor­ge­hen, da nicht im dort vor­ge­se­he­nen Sin­ne "ver­bind­lich ge­macht".

Man­gels Maßgeb­lich­keit ei­nes Ta­rif­lohns kann sich die Be­klag­te zur Be­rech­nung auch nicht auf die in­so­weit auf ei­nen "Ta­rif­lohn" be­zo­ge­ne An­mer­kung zu § 6 Zif­fer 5 (II) Abs. 2 MTV be­zie­hen. Was bleibt ist die Re­ge­lung in § 6 Nr. 5 (II) Abs. 1 und Abs. 2 MTV, wo­nach seit dem 01.01.1994 bei Zeit­lohn­ar­bei­tern (wie der Kläge­rin) der tatsächli­che (und nicht wie bis zum 31.12.1993 nach § 6 Nr. 5 (I) MTV der ta­rif­li­che Grund­lohn) zu­grun­de zu le­gen ist. Als "tatsäch­li­cher" St­un­den­ver­dienst kommt – da hier kei­ne Aus­nah­me­re­ge­lun­gen be­ste­hen – nur der ge­setz­lich ge­schul­de­te Min­dest­lohn in Be­tracht.

Un­abhängig von dem Vor­ste­hen­den und selbständig tra­gend ist der Nacht­schicht­zu­schlag auf den Min­dest­lohn­an­spruch der Kläge­rin auch nicht we­nigs­tens in­so­weit an­zu­rech­nen, als sich da­durch ex­akt 8,50 € ergäben (al­so bei 25 % von ver­ein­bar­ten 7,00 € von den sich er­ge­ben­den 1,75 € we­nigs­tens 1,50 € an­ge­rech­net würden). Denn dem MTV ist zu ent­neh­men, dass er die un­ter den Be­din­gun­gen ei­ner Nacht­ar­beit er­brach­te Ar­beits­leis­tung ei­nem (dem) dar­auf be­zo­ge­nen Zu­schlag un­ter­wirft (vgl. auch BAG vom 16.04.2014 – 4 AZR 802/11 – Ju­ris).

2. Nicht an­re­chen­bar ist auf den kläge­ri­schen An­spruch auf Zah­lung des Min­dest­lohns der von der Be­klag­ten in der Lohn­ab­rech­nung als "Ur­laubs­geld" be­zeich­ne­te Teil des Ur­laubs­ent­gelts i. S. v. § 25 C. 1. Abs. 1 MTV. Dies er­gibt sich schon dar­aus, dass bei Ver­diens­terhöhun­gen nach Abs. 2 je­ner Re­ge­lung von dem erhöhten Ver­dienst aus­zu­ge­hen ist. Da­bei han­delt es sich aber um die seit 01.01.2015 ge­schul­de­ten 8,50 €.

– Sei­te 7 –

Da­mit war hier für die Zeit ab 01.01.2015 das Re­fe­renz­prin­zip in § 25 C. 1. Abs. 1 MTV un­maßgeb­lich, und der Streit­fall nötigt nicht zu ei­ner Ent­schei­dung darüber, ob die Zah­lung des Min­dest­lohns auch für ei­ne we­gen Ur­laubs nicht "er­brach­te" Ar­beits­leis­tung (da­zu § 2 Abs. 1 Nr. 2 Min­dest­l­ohn­ge­setz) ge­schul­det oder in­so­fern le­dig­lich der ur­laubs­recht­li­che Re­fe­renz­zeit­raum zur Be­stim­mung der Höhe des St­un­den­lohns maßge­bend ist (für die Maßgeb­lich­keit des Ent­gel­t­aus­fall­prin­zips bei ta­rif­li­chem Min­dest­lohn und Ent­gelt­fort­zah­lung vgl. BAG vom 13.05.2015 – 10 AZR 191/14 – Ju­ris).

3. Un­abhängig von dem Vor­ste­hen­den und selbständig tra­gend sind nach dem Er­geb­nis der Be­ru­fungs­ver­hand­lung bei ei­ner Erhöhung des ver­ein­bar­ten Lohns Zu­schlag und Ur­laubs­ent­gelt im Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en im­mer auf den Grund­lohn auf­ge­rech­net wor­den. Bild­lich ge­spro­chen wur­de al­so der Lohn stets auf­ge­stockt und nicht auf­ge­so­gen. Nach dem Letz­te­res ar­beits­ver­trag­lich auch nicht vor­ge­se­hen ist, hätte die so­mit an­zu­neh­men­de ent­spre­chen­de Übung ein Auf­sto­cken auf die 8,50 € je Zeit­stun­de auch dann be­gründet, wenn die­ser Lohn zwi­schen den Par­tei­en ver­ein­bart und ih­nen nicht vom Ge­setz­ge­ber vor­ge­schrie­ben wor­den wäre. Dies ist der Si­tua­ti­on nicht unähn­lich, in der ein Ar­beit­ge­ber seit vie­len Jah­ren bei ei­ner Ta­rif­loh­nerhöhung über­ta­rif­li­che Lohn­be­stand­tei­le nicht an­ge­rech­net hat. Denn dar­aus folgt kei­ne Ver­pflich­tung, in der Zu­kunft nicht eben­so zu ver­fah­ren, i. d. R. nur nach ei­nem vor­he­ri­gen Hin­weis im Rah­men ei­ner frühe­ren Loh­nerhöhung des In­halts, man wol­le den Ar­beit­neh­mern die Erhöhung trotz man­geln­der Ver­pflich­tung voll zu­gu­te kom­men las­sen (vgl. BAG vom 19.07.1978 – 5 AZR 180/77 – Ju­ris), wofür vor­lie­gend nichts vor­ge­tra­gen oder sonst er­sicht­lich ist.

II.

Die Be­klag­te hat auf­grund der Re­ge­lung in § 97 Abs. 1 ZPO die Kos­ten ih­rer oh­ne Er­folg ge­blie­be­nen Be­ru­fung zu tra­gen.

Für die Be­klag­te ist die Re­vi­si­on zu­zu­las­sen, weil in der Sa­che ent­schei­dungs­er­heb­li­che Rechts­fra­gen grundsätz­li­che Be­deu­tung ha­ben (§ 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG).

– Sei­te 8 –

Im Fol­gen­den wird gemäß § 9 Abs. 5 Satz 1 ArbGG über das Rechts­mit­tel und das Ge­richt, bei dem das Rechts­mit­tel ein­zu­le­gen ist, die An­schrift des Ge­richts und die ein­zu­hal­ten­de Frist und Form be­lehrt.

– Sei­te 9 –

R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g :

Die Re­vi­si­on ist bei dem Bun­des­ar­beits­ge­richt (Hu­go-Preuß-Platz 1, 99084 Er­furt, Te­le­fax 03 61/26 36 – 20 00) in­ner­halb ei­ner Frist von ei­nem Mo­nat durch Ein­rei­chung ei­ner Re­vi­si­ons­schrift ein­zu­le­gen. Die Frist be­ginnt mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils, spätes­tens aber mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung. Die Re­vi­si­ons­schrift muss von ei­nem Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten un­ter­zeich­net sein. Als Pro­zess­be­vollmäch­tig­te sind außer Rechts­anwälten nur zu­ge­las­sen:

- Ge­werk­schaf­ten und Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­bern so­wie Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände für ih­re Mit­glie­der oder für an­de­re Verbände und Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der,
- ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die die Vor­aus­set­zun­gen des § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 ArbGG erfüllen.

Die be­zeich­ne­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen müssen im Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt durch Per­so­nen mit Befähi­gung zum Rich­ter­amt han­deln.

Bezüglich der Möglich­kei­ten elek­tro­ni­scher Ein­le­gung der Re­vi­si­on wird auf die Ver­ord­nung über den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr beim Bun­des­ar­beits­ge­richt vom 09. März 2006 (BGBl. I S. 519) ver­wie­sen.

Für die Kläge­rin ist ge­gen die­ses Ur­teil kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben.

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