Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Schwangerschaft, Fragerecht, Anfechtung, Beschäftigungsverbot
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 2 AZR 621/01
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 06.02.2003
   
Leit­sätze:

1. Die Fra­ge des Ar­beit­ge­bers nach ei­ner Schwan­ger­schaft vor der ge­plan­ten un­be­fris­te­ten Ein­stel­lung ei­ner Frau verstößt re­gelmäßig ge­gen § 611a BGB.

2. Das gilt auch dann, wenn die Frau die ver­ein­bar­te Tätig­keit we­gen ei­nes mut­ter­schutz­recht­li­chen Beschäfti­gungs­ver­bo­tes zunächst nicht auf­neh­men kann.

Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Leipzig, Urteil vom 31.08.2000, 1 Ca 5749/00
Sächsisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 6.06.2001, 7 Sa 828/00 L
   

BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT

2 AZR 621/01

7 Sa 828/00 L Säch­si­sches Lan­des­ar­beits­ge­richt

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am 6. Fe­bru­ar 2003

UR­TEIL

Frei­tag, Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

In Sa­chen

Be­klag­te, Be­ru­fungskläge­rin und Re­vi­si­onskläge­rin,

pp.

Kläge­rin, Be­ru­fungs­be­klag­te und Re­vi­si­ons­be­klag­te,

hat der Zwei­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf Grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 6. Fe­bru­ar 2003 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Prof. Dr. Rost, die Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Bröhl und Schmitz-Scho­le­mann so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter The­len und Dr. Fi­scher für Recht er­kannt:

Die Re­vi­si­on der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Säch­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts vom 6. Ju­ni 2001 - 7 Sa 828/00 L - wird auf Kos­ten der Be­klag­ten zurück­ge­wie­sen.


 

- 2 -

Von Rechts we­gen!

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten über ei­ne von der Be­klag­ten erklärte An­fech­tung des Ar­beits­ver­tra­ges we­gen arg­lis­ti­ger Täuschung über ei­ne be­ste­hen­de Schwan­ger­schaft.

Die Par­tei­en schlos­sen am 3. Mai 2000 ei­nen un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag, der die Beschäfti­gung der Kläge­rin als Wäsche­rei­mit­ar­bei­te­rin vor­sah. Da­nach soll­te die Kläge­rin al­le ver­kehrsübli­chen Ar­bei­ten ei­ner Wäsche­r­ei­ge­hil­fin leis­ten. Un­ter § 8 des Ver­tra­ges heißt es ua.:

"Der Ar­beit­neh­mer ver­si­chert ... daß kei­ne Schwan­ger­schaft vor­liegt."

Aus­weis­lich der von der Kläge­rin vor­ge­leg­ten Be­schei­ni­gung ih­rer Frau­enärz­tin war bei der Kläge­rin be­reits am 11. April 2000 ei­ne Schwan­ger­schaft fest­ge­stellt wor­den.

Mit Schrei­ben vom 8. Ju­ni 2000 focht die Be­klag­te den Ar­beits­ver­trag we­gen arg­lis­ti­ger Täuschung an.

Die Kläge­rin hat gel­tend ge­macht, die fal­sche An­ga­be im Ar­beits­ver­trag be­rech­tig­te die Be­klag­te nicht zur An­fech­tung. Sie könne nach Ab­lauf der Schutz­fris­ten wie vor­ge­se­hen als Wäsche­r­ei­ge­hil­fin ar­bei­ten. Zu­dem sei­en bei der Be­klag­ten Ar­beitsplätze vor­han­den, auf de­nen sie Schwan­ge­re ein­set­zen könne.

Die Kläge­rin hat be­an­tragt

fest­zu­stel­len, daß das zwi­schen den Par­tei­en am 3. Mai 2000 be­gründe­te Ar­beits­verhält­nis durch die An­fech­tung des Ar­beits­ver­tra­ges vom 8. Ju­ni 2000 nicht be­en­det ist.

Die Be­klag­te hat be­an­tragt,

die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Sie hat vor­ge­tra­gen, sie ha­be kei­ne für Schwan­ge­re ge­eig­ne­te Ar­beit. In ei­nem sol­chen Fall müsse sie das Recht ha­ben, nach dem Be­ste­hen ei­ner Schwan­ger­schaft zu fra­gen und den Ar­beits­ver­trag, wenn die Fra­ge falsch be­ant­wor­tet wer­de, an­zu­fech­ten.

Das Ar­beits­ge­richt und das Lan­des­ar­beits­ge­richt ha­ben nach dem Kla­ge­an­trag er­kannt. Mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Re­vi­si­on be­gehrt die Be­klag­te die Ab­wei­sung der Kla­ge.


 

- 3 -

Ent­schei­dungs­gründe

Die Re­vi­si­on ist un­be­gründet.

A. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat an­ge­nom­men, die An­fech­tung der Be­klag­ten führe nicht zum Er­folg, weil die Kläge­rin die Be­klag­te bei Ab­schluß des Ar­beits­ver­tra­ges nicht arg­lis­tig getäuscht ha­be. Zwar ha­be sie von ih­rer Schwan­ger­schaft zu die­sem Zeit­punkt be­reits Kennt­nis ge­habt. Den­noch ha­be die Be­klag­te nicht an­fech­ten können, weil die Kläge­rin nicht ver­pflich­tet ge­we­sen sei, die Fra­ge nach der Schwan­ger­schaft wahr­heits­gemäß zu be­ant­wor­ten. Die Ab­sicht der Be­klag­ten, die Ein­stel­lung der Kläge­rin vom Nicht­be­ste­hen ei­ner Schwan­ger­schaft abhängig zu ma­chen, ver­s­toße ge­gen § 611 a BGB. Die­se - die Richt­li­nie 76/207/EWG um­set­zen­de - Vor­schrift sei eu­ro­pa­rechts­kon­form un­ter be­son­de­rer Be­ach­tung der Recht­spre­chung des Eu­ropäischen Ge­richts­hofs aus­zu­le­gen. Da­nach sei es dem Ar­beit­ge­ber ver­wehrt, ei­ne Schwan­ge­re bei ei­ner vor­ge­se­he­nen un­be­fris­te­ten Beschäfti­gung we­gen der Schwan­ger­schaft nicht ein­zu­stel­len, selbst wenn sie ih­re Tätig­keit we­gen ge­setz­li­cher Beschäfti­gungs­ver­bo­te zunächst nicht auf­neh­men dürfe. Des­halb sei ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts be­reits die Fra­ge nach ei­ner Schwan­ger­schaft un­zulässig.

B. Dem folgt der Se­nat im Er­geb­nis und in we­sent­li­chen Tei­len der Be­gründung. So­weit der Se­nat bis­her ei­ne ge­gen­tei­li­ge Auf­fas­sung ver­tre­ten hat, hält er dar­an nicht fest.

I. Die Kla­ge ist be­gründet.

1. Das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en be­steht fort. Die von der Be­klag­ten erklärte An­fech­tung we­gen arg­lis­ti­ger Täuschung ist un­wirk­sam. Die vor der Ein­stel­lung an die Kläge­rin ge­rich­te­te Fra­ge nach der Schwan­ger­schaft ver­stieß ge­gen § 611 a Abs. 1 Satz 1 BGB. Die­se Vor­schrift ist eu­ro­pa­rechts­kon­form da­hin­ge­hend aus­zu­le­gen, daß die Fra­ge nach der Schwan­ger­schaft re­gelmäßig auch dann un­zulässig ist, wenn sich die Be­wer­be­rin auf ei­ne un­be­fris­te­te Stel­le be­wirbt, die sie zunächst we­gen des Ein­grei­fens ge­setz­li­cher Beschäfti­gungs­ver­bo­te nicht an­tre­ten kann.

2. Zur An­fech­tung nach § 123 Abs. 1 BGB be­rech­tigt le­dig­lich die wahr­heits­wid­ri­ge Be­ant­wor­tung ei­ner in zulässi­ger Wei­se ge­stell­ten Fra­ge; ei­ne sol­che setzt ein be­rech­tig­tes, bil­li­gens­wer­tes und schutzwürdi­ges In­ter­es­se an der Be­ant­wor­tung vor­aus. Fehlt es hier­an, ist die wahr­heits­wid­ri­ge Be­ant­wor­tung nicht rechts­wid­rig (BAG


 

- 4 -

28. Mai 1998 - 2 AZR 549/97 - AP BGB § 123 Nr. 46 = EzA BGB § 123 Nr. 49). Da­von ist auch das Lan­des­ar­beits­ge­richt aus­ge­gan­gen und hat zu Recht er­kannt, daß die Fra­ge nach der Schwan­ger­schaft im Streit­fall un­zulässig war, weil sie ge­gen das ge­setz­li­che Ver­bot des § 611 a BGB ver­stieß.

a) Nach § 611 a Abs. 1 Satz 1 BGB darf der Ar­beit­ge­ber ei­nen Ar­beit­neh­mer bei der Be­gründung des Ar­beits­verhält­nis­ses nicht we­gen sei­nes Ge­schlechts be­nach­tei­li­gen.

b) Zwar hat der Se­nat - wie die Re­vi­si­on zu Recht gel­tend macht - bis­her an­ge­nom­men, die Fra­ge nach der Schwan­ger­schaft sei zulässig, wenn für die Ar­beit­neh­me­rin von vorn­her­ein ein ge­setz­li­ches Beschäfti­gungs­ver­bot (§ 4 MuSchG) ein­ge­grif­fen hätte (1. Ju­li 1993 - 2 AZR 25/93 - AP BGB § 123 Nr. 36 = EzA BGB § 123 Nr. 39).

c) Dar­an hält der Se­nat je­doch nicht fest.

aa) Die Vor­schrift des § 611 a BGB be­ruht auf der Um­set­zung der Richt­li­nie 76/207/EWG (ABI. Nr. L 39/40) durch den deut­schen Ge­setz­ge­ber. Ein na­tio­na­les Ge­richt muß die Aus­le­gung in­ner­staat­li­chen Rechts so­weit wie möglich am Wort­laut und Zweck ein­schlägi­ger Richt­li­ni­en aus­rich­ten, um das mit ih­nen ver­folg­te Ziel zu er­rei­chen (BAG 2. April 1996 - 1 ABR 47/95 - BA­GE 82, 349). Die­ser Grund­satz folgt aus dem Vor­rang des Ge­mein­schafts­rechts vor dem na­tio­na­len Recht. Da­bei kommt der Recht­spre­chung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes be­son­de­re Be­deu­tung zu.

bb) Nach der Recht­spre­chung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes ist die Be­nach­tei­li­gung ei­ner schwan­ge­ren Be­wer­be­rin bei der Ein­stel­lung in ein un­be­fris­te­tes Ar­beits­verhält­nis we­gen Ver­s­toßes ge­gen die Richt­li­nie 76/207/EWG un­zulässig, wenn die Be­wer­be­rin ih­re Ar­beit nach Ab­lauf von ge­setz­li­chen Schutz­fris­ten wie­der auf­neh­men kann. Das gilt auch dann, wenn sie zu Be­ginn des Ar­beits­verhält­nis­ses we­gen ei­nes ge­setz­li­chen Beschäfti­gungs­ver­bo­tes nicht beschäftigt wer­den kann. Die Be­nach­tei­li­gung würde in die­sen Fällen auf dem' Ge­schlecht be­ru­hen.

Nach der Ent­schei­dung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes vom 5. Mai 1994 (- Rs. C-421/92 - Ga­brie­le Ha­ber­mann - Bel­ter­mann/Ar­bei­ter­wohl­fahrt - EU­GHE 11994, 1657 = AP EWG-Richt­li­nie Nr. 76/207 Art. 2 Nr. 3) schließen Art. 2 Abs. 1 iVm. den Ar­ti­keln 3 Abs. 1 und 5 Abs. 1 Richt­li­nie 76/207/EWG die An­fech­tung des Ar­beits­ver­tra­ges durch den Ar­beit­ge­ber nach § 119 Abs. 2 BGB aus, wenn die un­be­fris­tet ein­ge­stell­te Ar­beit­neh­me­rin ih­rer Tätig­keit we­gen ei­nes während der Schwan­ger­schaft und


 

- 5 -

des Stil­lens gel­ten­den Nacht­ar­beits­ver­bo­tes zeit­wei­se nicht nach­ge­hen kann. Da­bei hat der Eu­ropäische Ge­richts­hof als maßgeb­lich an­ge­se­hen, daß es um ei­nen Ver­trag auf un­be­stimm­te Zeit ging und daß das Nacht­ar­beits­ver­bot für Schwan­ge­re nur für ei­ne ge­genüber der Ge­samt­dau­er des Ver­tra­ges be­schränk­te Zeit wirk­te. Ei­ne an­de­re Be­trach­tung lie­fe nach der Recht­spre­chung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes dem Schutz­zweck der Richt­li­nie zu­wi­der und würde ihr die prak­ti­sche Wirk­sam­keit neh­men.

Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 5 Abs. 1 der Richt­li­nie 76/207/EWG schließen darüber hin­aus die Ent­las­sung ei­ner Ar­beit­neh­me­rin aus, die auf un­be­stimm­te Zeit ein­ge­stellt wur­de, um zunächst ei­ne an­de­re Ar­beit­neh­me­rin während de­ren Mut­ter­schafts­ur­laubs zu ver­tre­ten, und die­se Ver­tre­tung nicht gewähr­leis­ten kann, weil sie selbst kurz nach der Ein­stel­lung schwan­ger wird (EuGH 14. Ju­li 1994 - Rs. C-32/93 - Ca­ro­le Loui­se Webb/EMO Air Car­go 'AUK'S ltd. - EU­GHE 11994, 3567 = AP MuSchG 1968 § 9 Nr. 21). Die Ent­las­sung kann nach der Recht­spre­chung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes nicht mit der Unfähig­keit der Frau be­gründet wer­den, ih­re Ar­beit auf­zu­neh­men (EuGH aaO Rn. 26). Die Be­en­di­gung des Ver­tra­ges las­se sich auch nicht da­durch recht­fer­ti­gen, daß die Ar­beit­neh­me­rin nur zeit­wei­lig dar­an ge­hin­dert sei, die Ar­beit zu ver­rich­ten, für die sie ein­ge­stellt wor­den sei (EuGH aaO Rn. 27).

Nach der Ent­schei­dung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes vom 3. Fe­bru­ar 2000 (- Rs. C-207/98 - Mahl­burg/Meck­len­burg-Vor­pom­mern - EU­GHE 12000, 549 = AP BGB § 611 a Nr. 18) ver­bie­tet Art. 2 Abs. 1 und 3 der Richt­li­nie 76/207/EWG es, ei­ne Schwan­ge­re des­halb nicht auf ei­ne un­be­fris­te­te Stel­le ein­zu­stel­len, weil sie für die Dau­er der Schwan­ger­schaft we­gen ei­nes auf ih­ren Zu­stand fol­gen­den ge­setz­li­chen Beschäfti­gungs­ver­bots auf die­ser Stel­le von An­fang an nicht beschäftigt wer­den darf (vgl. auch EuGH 4. Ok­to­ber 2001 - Rs. C 109/00 - AP EWG-Richt­li­nie Nr. 76/207 Nr. 27).

In Übe­rein­stim­mung mit die­ser ge­fes­tig­ten Recht­spre­chung des Eu­ropäischen Ge­richts­ho­fes geht der Se­nat da­von aus, daß die Fra­ge nach ei­ner Schwan­ger­schaft bei (ge­plan­ten) un­be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis­sen re­gelmäßig ge­gen die Richt­li­nie 76/207/EWG verstößt (vgl. APS/Linck § 611 a BGB Rn. 54; KR-Pfeif­fer 6. Aufl. § 611 a BGB Rn. 33; Ka­man­ab­rou Anm. zu EuGH 4. Ok­to­ber 2001 - Rs. C-438/99 - EzA BGB § 611 a Nr. 17). Maßgeb­lich ist, daß die Be­wer­be­rin bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis nach Ab­lauf des Mut­ter­schut­zes in der La­ge ist, der ver­trag­lich vor­ge­se­he­nen Tätig­keit nach­zu­ge­hen. Das vorüber­ge­hen­de Beschäfti­gungs­hin­der­nis tritt bei wer­ten­der Ein­be­zie­hung des Schutz­zwecks der Richt­li­nie zurück. Ein be­stimm­tes Ge-


 

- 6 -

schlecht ist nicht "un­ver­zicht­ba­re Vor­aus­set­zung" (§ 611 a Abs. 1 Satz 2 BGB) für die aus­zuüben­de Tätig­keit. Denn nach Ab­lauf der Schutz­fris­ten kann die Frau die ver­ein­bar­te Ar­beit leis­ten. Das nach dem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag vor­aus­ge­setz­te lang­fris­ti­ge Gleich­ge­wicht ist durch das je­den­falls be­fris­te­te Beschäfti­gungs­ver­bot nicht ent­schei­dend gestört. Die er­kenn­ba­re Ziel­rich­tung der Fra­ge nach der Schwan­ger­schaft be­steht da­ge­gen dar­in, die Be­wer­be­rin bei ei­ner Be­ja­hung der Fra­ge schon we­gen der Schwan­ger­schaft, folg­lich we­gen des Ge­schlechts, nicht ein­zu­stel­len. Eben dies will § 611 a Abs. 1 Satz 1 BGB ver­hin­dern.

II. Die Kos­ten der er­folg­los ge­blie­be­nen Re­vi­si­on fal­len der Be­klag­ten nach § 97 Abs. 1 ZPO zur Last.

Rost Bröhl Schmitz-Scho­le­mann

The­len Fi­scher

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 


zur Übersicht 2 AZR 621/01  

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880