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Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Betriebsrente
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Niedersachsen
Akten­zeichen: 10 Sa 548/05 B
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 11.11.2005
   
Leit­sätze:
  1. Für die Fra­ge, ob die ver­lang­te An­pas­sung ei­ner Be­triebs­ren­te nach § 16 Be­trAVG das Un­ter­neh­men übermäßig be­las­tet, ist auch nach ei­ner Ver­schmel­zung al­lein auf die Er­trag­kraft des neu ent­stan­de­nen Un­ter­neh­mens ab­zu­stel­len.
  2. Wird durch die Ver­schmel­zung ein bis­her not­lei­den­des Un­ter­neh­men sa­niert, so ist bei der Prüfung der Er­trag­kraft des neu ent­stan­de­nen, nun­mehr wirt­schaft­lich ge­sun­den Un­ter­neh­mens zu berück­sich­ti­gen, dass die Eig­ner des ka­pi­tal­gewähren­den Un­ter­neh­mens er­war­ten dürfen, dass der von ih­nen fi­nan­zier­te Ka­pi­tal­zu­fluss nicht so­gleich we­nigs­tens teil­wei­se zur Fi­nan­zie­rung des auf­ge­lau­fe­nen An­pas­sungs­be­darfs der Be­triebs­rent­ner, son­dern zur Stei­ge­rung der Er­trag­kraft des neu ent­stan­de­nen Un­ter­neh­mens ver­wen­det wird, da­mit sich das von ih­nen ein­ge­setz­te Ka­pi­tal an­ge­mes­sen ver­zinst.
  3. Für die Zeit vor der Sa­nie­rung ist den Be­triebs­rent­nern des­halb kei­ne An­pas­sung zu gewähren. Der An­pas­sungs­be­darf wird erst ab dem Zeit­punkt der Sa­nie­rung er­mit­telt. Die Sa­nie­rung ist er­folgt, wenn das neue Un­ter­neh­men nach den Maßstäben der Recht­spre­chung (vgl da­zu BAG vom 18.02.2003 3 AZR 172/02 = AP Nr 53 zu § 16 Be­trAVG) oh­ne Be­ein­träch­ti­gung sei­ner Wett­be­werbsfähig­keit die Be­triebs­ren­ten an­pas­sen kann. Die ers­te An­pas­sung er­folgt drei Jah­re nach der er­folg­rei­chen Sa­nie­rung. Im Er­geb­nis wird so der Ren­ten­be­ginn fik­tiv auf den Zeit­punkt der Sa­nie­rung fest­ge­legt.
Vor­ins­tan­zen: ArbG Lingen
   

LAN­DES­AR­BEITS­GERICHT

NIE­DERSACHSEN

 

Verkündet am:

11.11.2005

R., Ger.-Ang. als Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

 

IM NA­MEN DES VOL­KES

UR­TEIL

10 Sa 548/05 B

3 Ca 422/04 ArbG Lin­gen

In dem Rechts­streit

Herrn A., A-Straße, A-Stadt

Kläger und Be­ru­fungskläger,

Proz.-Bev.: Rechts­anwälte B., B-Straße, B-Stadt

ge­gen

Fir­ma H. AG , C-Straße, C-Stadt

Be­klag­te und Be­ru­fungs­be­klag­te,

Proz.-Bev.: Rechts­anwältin D., D-Straße, D-Stadt

hat die 10. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Nie­der­sach­sen auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 11. No­vem­ber 2005 durch

die Vor­sit­zen­de Rich­te­rin am Lan­des­ar­beits­ge­richt Spel­ge,
den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Herrn Ve­sels­ky,
den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Herrn Kel­le 

für Recht er­kannt:

1. Auf die Be­ru­fung des Klägers wird das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Lin­gen vom 10.03.2005 – 3 Ca 422/04 – un­ter Zurück­wei­sung der Be­ru­fung im Übri­gen teil­wei­se ab­geändert.

 

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2. Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, an den Kläger ab dem 01.06.2005 ei­ne mo­nat­li­che Be­triebs­ren­te von 430,29 € brut­to zu zah­len. Im Übri­gen wird die Kla­ge ab­ge­wie­sen.

3. Die Kos­ten des Ver­fah­rens wer­den zu 61 % dem Kläger, zu 39 % der Be­klag­ten auf­er­legt.

4. Der Wert wird auf 17.892,00 € fest­ge­setzt.

5. Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

Tat­be­stand

Der Kläger be­gehrt An­pas­sung sei­ner Be­triebs­ren­te. Die Par­tei­en strei­ten da­bei aus­sch­ließlich dar­um, ob dafür die wirt­schaft­li­che La­ge der Be­klag­ten selbst oder die ih­rer nur noch kal­ku­la­to­risch exis­tie­ren­den Rechts­vorgänge­rin zu­grun­de zu le­gen ist und ob letz­te­ren­falls de­ren Er­trags­kraft durch die be­gehr­te Ren­ten­an­pas­sung übermäßig be­las­tet wird.

Der Kläger war von 1953 bis 1976 bei der W. AG beschäftigt. Er hat An­spruch auf Gewährung ei­ner Be­triebs­ren­te nach Maßga­be der Pen­si­ons­zu­sa­gen vom 28.02.1957 und 12.09.1968, auf die Be­zug ge­nom­men wird (Bl. 8 - 10 und Bl. 4 - 7 d.A.). Seit Ja­nu­ar 1984 erhält er die ihm zu­ge­sag­te Be­triebs­ren­te, die zunächst 697,-- DM brut­to be­trug und zum 01.01.1988 und 01.01.1991 auf zu­letzt 759,-- DM (388,07 €) mo­nat­lich an­ge­ho­ben wur­de. Wei­te­re Ren­ten­pas­sun­gen er­folg­ten we­gen der wirt­schaft­li­chen Si­tua­ti­on der W. AG be­rech­tig­ter­wei­se nicht. Aus­weis­lich des tes­tier­ten Jah­res­ab­schlus­ses für das Jahr 2000, auf den Be­zug ge­nom­men wird (Bl. 68 d.A.), be­trug das Ei­gen­ka­pi­tal der W. AG bei ei­nem ge­zeich­ne­ten Ka­pi­tal von rund 60 Mil­lio­nen DM und ei­nem Bi­lanz­ver­lust von rund 54 Mil­lio­nen DM noch rund 6,7 Mil­lio­nen DM. Für den Kon­zern war ein Ka­pi­tal von 71,21 Mil­lio­nen DM ge­zeich­net.

Auf­grund des Ver­schmel­zungs­ver­tra­ges vom 03.07.2001, auf des­sen Präam­bel ver­wie­sen wird (Bl. 87 d.A.), wur­de die wirt­schaft­lich ge­sun­de S. GmbH auf die W. AG, die im Zu­ge der Ver­schmel­zung zur Be­klag­ten um­fir­mier­te, ver­schmol­zen. Die Ver­schmel­zung wur­de mit Ein­trag in das Han­dels­re­gis­ter am 15.05.2002 wirk­sam. Ziel der Fu­si­on war un­ter an­de­rem die Sa­nie­rung der W. AG. Die Bi­lan­zen der Be­klag­ten, auf die Be­zug ge­nom­men wird (Bl. 19-23 und Bl. 24-26 d.A.), wei­sen bei ei­nem ge­zeich­ne­ten Ka­pi­tal von rund 48,3 Mil­lio­nen € für das Jahr 2002 ei­nen Jah­resüber­schuss von 31,9 Mil­lio­nen €, für das Jahr 2003 ei­nen Jah­resüber­schuss von 4,7 Mil­lio­nen € so­wie ei­nen Ge­winn­vor­trag von rund 23,4 Mil­lio­nen € aus. Im An­hang zu den Jah­res­ab­schlüssen wur­de der Auf­wand

 

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der Be­klag­ten, die gemäß dem im Ter­mins zur münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt vom 11.11.2205 über­reich­ten Fax vom 10.11.2005 1.714 Mit­ar­bei­ter beschäftigt und 770 Be­triebs­rent­ner ver­sorgt, für die Al­ters­ver­sor­gung mit 108.000,-- € für 2002 be­zie­hungs­wei­se mit 566.000,-- € für 2003 an­ge­ge­ben.

Der Kläger bat mit Schrei­ben vom 10.01.2003 um An­pas­sung und Nach­be­rech­nung sei­ner Be­triebs­ren­te zum 01.01.2003. Dies lehn­te die Be­klag­te nach meh­re­ren Er­in­ne­run­gen mit Schrei­ben vom 09.01.2004 ab. Der Kläger wi­der­sprach der Ab­leh­nung mit Schrei­ben vom 16.01.2004. Mit sei­ner am 26.08.2004 er­ho­be­nen Kla­ge be­gehrt er die an­ge­mes­se­ne Erhöhung sei­ner Be­triebs­ren­te ab dem 01.01.2004. Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Ab­zu­stel­len sei auf das wei­ter­hin der W. AG kal­ku­la­to­risch zu­zu­ord­nen­de Ei­gen­ka­pi­tal und de­ren Ge­win­ne und Ver­lus­te, weil an­dern­falls der Sinn der Fu­si­on, die auch die Sa­nie­rung der W. AG be­zweckt ha­be, in Fra­ge ge­stellt wer­de. Die wirt­schaft­li­che Er­trags­kraft der W. AG las­se ei­ne Be­triebs­ren­ten­an­he­bung nicht zu. Ge­gen die­ses ihm am 21.03.2005 zu­ge­stell­te Ur­teil, auf das zur wei­te­ren Dar­stel­lung des erst­in­stanz­li­chen Sach- und Streit­stan­des und sei­ner recht­li­chen Würdi­gung Be­zug ge­nom­men wird, wen­det sich der Kläger mit sei­ner am 22.03.2005 ein­ge­leg­ten und nach Frist­verlänge­rung bis zum 21.06.2005 am 14.06.2005 be­gründe­ten Be­ru­fung.

Der Kläger hält die wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on der Be­klag­ten, die al­lein Schuld­ne­rin des Be­triebs­ren­ten­an­spru­ches sei, und der die Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung zu­ge­mu­tet wer­den könne, für maßgeb­lich. Die W. AG sei er­folg­reich sa­niert wor­den. Die dar­aus er­wach­sen­den Vor­tei­le dürf­ten nicht nur den An­teils­eig­nern und den ak­tiv Beschäftig­ten zu­gu­te kom­men. Auch die Be­triebs­rent­ner müss­ten da­von pro­fi­tie­ren. Da­bei sei un­er­heb­lich, ob die Sa­nie­rung wie hier durch ei­ne Ver­schmel­zung oder durch die Ent­wick­lung ei­nes neu­en Pro­duk­tes oder die Er­lan­gung ei­nes Großauf­tra­ges ge­lin­ge. Der Kläger könne nicht be­ur­tei­len, ob der fik­ti­ven W. AG noch Ge­win­ne und Ver­lus­te kal­ku­la­to­risch zu­ge­ord­net wer­den könn­ten und ob die dies­bezüglich von der Be­klag­ten vor­ge­tra­ge­nen Zah­len zu­träfen.

Hin­sicht­lich der Höhe der vom Kläger für an­ge­mes­sen ge­hal­te­nen Erhöhung der Be­triebs­ren­te wird auf sei­ne Ausführun­gen in der Klag­schrift (Bl. 3 d.A.), hin­sicht­lich der Ein­zel­hei­ten sei­nes Vor­tra­ges im Übri­gen auf die Klag­schrift (Bl. 1 - 3) so­wie auf sei­nen Schrift­satz vom 28.02.2005 (Bl. 75 - 78) und sei­ne Be­ru­fungs­be­gründung (Bl. 1114 - 120 d.A.) ver­wie­sen

Der Kläger be­an­tragt,

 

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das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Lin­gen vom 10.03.2005 – 3 Ca 422/04 – ab­zuändern und die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, die dem Kläger zur Zeit ge­zahl­te Be­triebs­ren­te von 388,07 € brut­to mo­nat­lich ab dem 01.01.2004 an­ge­mes­sen zu erhöhen, min­des­tens je­doch um108,93 € auf 497,-- €.

Die Be­klag­te be­an­tragt,

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen

hilfs­wei­se

die dem Kläger zur­zeit ge­zahl­te Be­triebs­ren­te von 388.97 € brut­to mo­nat­lich höchs­tens um 5,43 € auf 393,50 € brut­to zu erhöhen.

Die Be­klag­te be­haup­tet un­ter Hin­weis auf die Bestäti­gung ih­rer Ab­schluss­prüfer vom 04.08.2005, auf die Be­zug ge­nom­men wird (Bl. 141 f. d.A.), dass auch nach der Ver­schmel­zung Ge­win­ne und Ver­lus­te so­wie das Ei­gen­ka­pi­tal der W. AG ge­trennt er­mit­telt und in ei­ner Pro-for­ma-Rech­nung fort­ge­schrie­ben wer­den könn­ten. An­ge­sichts der zu er­war­ten­den Jah­res­er­geb­nis­se wer­de das ge­zeich­ne­te Ka­pi­tal der W. AG frühes­tens im Jahr 2010 wie­der her­ge­stellt sein. Auf die Pro-for­ma-Auf­stel­lung des ge­zeich­ne­ten Ka­pi­tals so­wie des Ei­gen­ka­pi­tals der Jah­re 2000 bis 2004 (An­la­ge B 4, Bl. 140 d.A.) wird ver­wie­sen.

Die Be­klag­te ver­tritt die Auf­fas­sung, dass so lan­ge, wie der W. AG noch Ei­gen­ka­pi­tal und Ge­win­ne und Ver­lus­te kal­ku­la­to­risch zu­ge­ord­net wer­den könn­ten, al­lein de­ren Ei­gen­ka­pi­tal Maßstab für die be­gehr­te Ren­ten­erhöhung sei. Für die in der Ver­gan­gen­heit von der W. AG auf­gehäuf­ten Ver­lus­te sei die Be­klag­te nicht ver­ant­wort­lich. Durch die un­ter­blei­ben­de An­pas­sung würden die Rent­ner auch nicht ge­genüber den ak­ti­ven Ar­beit­neh­mern, die kei­ne Ge­halts¬erh¬öhung er­hiel­ten, be­nach­tei­ligt. Hin­sicht­lich der Ein­zel­hei­ten ih­res Vor­tra­ges wird auf ih­re Schriftsätze vom 02.02.2005 (Bl. 57 - 65 d.A.) und 07.03.2005 (Bl. 84 - 86 d.A.) so­wie ih­re Be­ru­fungs­er­wi­de­rung (Bl. 132 - 139 d.A.) Be­zug ge­nom­men.

Ent­schei­dungs­gründe:

 

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Die Be­ru­fung ist statt­haft, sie ist form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den und so­mit zulässig (§§ 64, 66 ArbGG, § 519, § 520 Abs. 3 ZPO). Sie ist auch teil­wei­se be­gründet. Der Kläger hat An­spruch auf An­pas­sung sei­ner Be­triebs­ren­te mit Wir­kung ab dem 01.06.2005 in Höhe des seit dem Wirk­sam­wer­den der Ver­schmel­zung am 15.05.2002 ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lus­tes. Die mo­nat­li­che Ren­te ist da­mit rück­wir­kend zum 01.06.2005 um 10,88 %, d.h. um 42,22 €, auf 430,29 € brut­to an­zu­he­ben.

I. Der Ar­beit­ge­ber hat al­le drei Jah­re ei­ne An­pas­sung der lau­fen­den Leis­tun­gen der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung zu prüfen und hierüber nach bil­li­gem Er­mes­sen zu ent­schei­den. Er hat da­bei ne­ben sei­ner ei­ge­nen wirt­schaft­li­chen La­ge auch die Be­lan­ge des Ver­sor­gungs­empfängers zu berück­sich­ti­gen, § 16 Abs. 1 Be­trAVG.

1. Aus­gangs­punkt der An­pas­sungs­ent­schei­dung ist dem­nach der An­pas­sungs­be­darf der Be­triebs­rent­ner. Er er­gibt sich aus dem zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lust. Da­bei ist im Fall des Klägers der noch of­fe­ne An­pas­sungs­be­darf grundsätz­lich seit dem 01.01.1994 zu berück­sich­ti­gen. Für die Zeit bis zum 31.12.1998 folgt dies aus der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts, für die Zeit da­nach aus der Über­g­angs­re­ge­lung des § 30 c Abs. 2 Be­trAVG (BAG, 18.02.2003, 3 AZR 172/02, AP Nr. 53 zu § 16 Be­trAVG <A II 1 d.Gr.> m.w.N.). Der An­pas­sungs­be­darf be­stimmt sich für die Zeit bis zum 31.12.2002 an­hand der Verände­rung des vom Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt er­mit­tel­ten Preis­in­de­xes für die Le­bens­hal­tung ei­nes Vier-Per­so­nen-Ar­beit­neh­mer-Hau­halts mit mitt­le­rem Ein­kom­men, § 30 c Abs. 4 Be­trAVG (in An­knüpfung an die stRspr seit BAG, 16.12.1976, 3 AZR 795/75, AP Nr. 4 zu § 16 Be­trAVG). Für die Zeit da­nach ist er an­hand des An­stiegs des Ver­brau­cher­preis­in­de­xes zu er­mit­teln, § 16 Abs. 2 Zif­fer 1 Be­trAVG.

2. Der Ar­beit­ge­ber kann ei­ne sich nach die­sen Maßstäben er­ge­ben­de An­pas­sung aber ganz oder teil­wei­se ab­leh­nen, wenn und so­weit da­durch das Un­ter­neh­men übermäßig be­las­tet würde. Er muss in der La­ge sein, den Teue­rungs­aus­gleich aus den Erträgen des Un­ter­neh­mens und des­sen Wert­zu­wachs in der Zeit bis zum nächs­ten An­pas­sungs­stich­tag auf­zu­brin­gen. Die Wett­be­werbsfähig­keit des Un­ter­neh­mens darf nicht gefähr­det wer­den. Sie wird be­ein­träch­tigt, wenn das Un­ter­neh­men nicht mehr über genügend Ei­gen­ka­pi­tal verfügt. Bei ei­ner un­genügen­den Ei­gen­ka­pi­tal­aus­stat­tung muss ver­lo­re­ne Vermögens­sub­stanz wie­der auf­ge­baut wer­den. Wert­zuwächse sind bei der An­pas­sungs­ent­schei­dung nach § 16 Be­trAVG nur in­so­weit zu berück­sich­ti­gen, als sie vom Un­ter­neh­men er­wirt­schaf­tet wur­den und oh­ne Gefähr­dung der Wett­be­werbsfähig­keit und der Ar­beitsplätze ver­wer­tet wer­den können. Die Zuführung wei­te­ren Ka­pi­tals durch die Ge­sell­schaf­ter steht im In­ter­es­se der Sub­stanz­er­hal­tung des Un­ter­neh­mens nicht für Be­triebs­ren­ten­erhö-

 

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hun­gen zur Verfügung. Vom Ver­sor­gungs­schuld­ner kann nicht ver­langt wer­den, dass er zur Fi­nan­zie­rung ei­ner Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung in die Vermögens­sub­stanz des Un­ter­neh­mens ein­greift. Ein wett­be­werbsfähi­ges Un­ter­neh­men benötigt genügend Ei­gen­ka­pi­tal. Dem Ar­beit­ge­ber ist zu­zu­bil­li­gen, dass er nach Ei­gen­ka­pi­tal­ver­lus­ten möglichst rasch für ei­ne aus­rei­chen­de Ei­gen­ka­pi­tal­aus­stat­tung sorgt und bis da­hin von Be­triebs­ren­ten­erhöhun­gen ab­sieht. Die Ka­pi­talrück­la­gen müssen nicht für Be­triebs­ren­ten­an­pas­sun­gen ver­wandt wer­den. Von ei­ner Ge­sun­dung des Un­ter­neh­mens kann noch kei­ne Re­de sein, wenn das vor­han­de­ne Ei­gen­ka­pi­tal des Un­ter­neh­mens die Sum­me aus ge­zeich­ne­tem Ka­pi­tal (§ 272 Abs. 1 Satz 1 HGB) be­zie­hungs­wei­se Stamm­ka­pi­tal (§ 42 Abs. 1 Gmb­HG) und zusätz­lich ge­bil­de­ten Ka­pi­talrück­la­gen (vgl. § 272 Abs. 2 HGB) noch nicht er­reicht hat.

Bei ei­ner un­genügen­den Ei­gen­ka­pi­tal­ver­zin­sung reicht die Er­trags­kraft des Un­ter­neh­mens für ei­ne An­pas­sung der Be­triebs­ren­te eben­falls nicht aus. Die an­ge­mes­se­ne Ei­gen­ka­pi­tal­ver­zin­sung be­steht aus ei­nem Ba­sis­zins und ei­nem Ri­si­ko­zu­schlag. Der Ba­sis­zins ent­spricht der Um­lauf­ren­di­te öffent­li­cher An­lei­hen. Der Ri­si­ko­zu­schlag beträgt für al­le Un­ter­neh­men ein­heit­lich 2 % (zum Gan­zen: BAG, AP Nr. 53 zu § 16 Be­trAVG <A II 2 m.w.N.>).

II. Nach die­sen Maßstäben schul­det die Be­klag­te dem Kläger ei­ne Erhöhung sei­ner Be­triebs­ren­te um 10,88 % seit dem 01.06.2005.

1. An­pas­sungs­schuld­ner ist der Ar­beit­ge­ber, der das Ver­sor­gungs­ver­spre­chen er­teilt hat (BAG, 04.10.1994, 3 AZR 910/03, AP Nr. 32 zu § 16 Be­trAVG <B II 1 d.Gr.>). Das ist hier die Be­klag­te.

a) Durch die Ver­schmel­zung ist die S.GmbH er­lo­schen, § 20 Abs. 1 Zf. 2 Um­wG. Ihr Vermögen ist gemäß § 20 Abs. 1 Zf. 1 Um­wG auf die W. AG über­ge­gan­gen, die wie­der­um im Rah­men des Ver­schmel­zungs­pro­zes­ses zur Be­klag­ten um­fir­miert hat. Dar­auf, ob auch nach der Ver­schmel­zung das Ei­gen­ka­pi­tal der W. AG und de­ren Er­trags­kraft noch ge­trennt er­mit­telt wer­den können, kommt es nach Auf­fas­sung der Kam­mer, die in­so­weit den sorgfälti­gen Erwägun­gen des Ar­beits­ge­richts nicht zu fol­gen ver­mag, nicht an. Dies ist mit der ge­sell­schafts­recht­li­chen Form der Ver­schmel­zung, die ge­ra­de zum Un­ter­gang des über­tra­gen­den Un­ter­neh­mens und zur Ent­ste­hung ei­nes neu­en, ein­heit­li­chen Un­ter­neh­mens führt, nicht ver­ein­bar. Zu­dem ist die Fest­stel­lung, ob das not­lei­den­de Un­ter­neh­men kal­ku­la­to­risch noch aus dem neu­en Un­ter­neh­men her­aus­ge­rech­net wer­den kann, in der Pra­xis mit er­heb­li­chen tatsächli­chen Schwie­rig­kei­ten ver­bun­den, auf die be­reits das Ar-

 

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beits­ge­richt hin­ge­wie­sen hat. In ei­ner Viel­zahl von Fällen wird sich dies erst durch ein Sach­verständi­gen­gut­ach­ten er­mit­teln las­sen. Ob zum An­pas­sungs­stich­tag die Un­ter­neh­men (noch) kal­ku­la­to­risch ge­trennt wer­den können oder (schon) un­trenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den sind, wird schließlich oft vom Zu­fall oder von bi­lanz­recht­li­chen Ge­stal­tungsmöglich­kei­ten und da­mit vom Er­fin­dungs­reich­tum des Steu­er­be­ra­ters des Ar­beit­ge­bers und der je­weils ak­tu­el­len Ge­set­zes­la­ge abhängen. An­ge­sichts die­ser Un­ge­wiss­hei­ten und Ein­griffsmöglich­kei­ten muss für die Fra­ge, ob die ver­lang­te An­pas­sung das Un­ter­neh­men übermäßig be­las­tet, nach ei­ner Ver­schmel­zung aus­sch­ließlich auf die Er­trags­kraft des neu ent­stan­de­nen Un­ter­neh­mens ab­ge­stellt wer­den.

b) Bei der Er­mitt­lung der Er­trags­kraft der Be­klag­ten ist je­doch zu berück­sich­ti­gen, dass die W. AG als Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten bis zur Ver­schmel­zung not­lei­dend war und oh­ne die durch die Ver­schmel­zung er­folg­te Sa­nie­rung nicht in der La­ge ge­we­sen wäre, oh­ne Gefähr­dung ih­rer Wett­be­werbsfähig­keit die Be­triebs­ren­te des Klägers und der an­de­ren Be­triebs­rent­ner zum An­pas­sungs­stich­tag 2003 an­zu­he­ben. Mit ho­her Wahr­schein­lich­keit wäre sie zu die­sem Zeit­punkt be­reits in­sol­vent und der Kläger auf Zah­lun­gen des Pen­si­ons-Si­che­rungs-Ver­eins als Träger der In­sol­venz­si­che­rung zu ver­wei­sen ge­we­sen. Der PSV ist aber nicht zur An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten an die Kauf­kraft­ent­wick­lung ver­pflich­tet (BAG, 22.03.1983, 3 AZR 574/81, AP Nr. 14 zu § 16 Be­trAVG).

Auch ist zu berück­sich­ti­gen, dass der Ka­pi­tal­zu­fluss an die W. AG im Rah­men der Ver­schmel­zung, der zur Sa­nie­rung führ­te, nicht von der W. AG er­wirt­schaf­tet wur­de, son­dern dem Un­ter­neh­men von außer­halb ge­ra­de zum Zwe­cke der Sa­nie­rung zu­geführt wor­den ist. Die Ge­sell­schaf­ter der S. GmbH als über­tra­gen­der Ge­sell­schaft, die als Ge­gen­leis­tung für die Über­tra­gung des Vermögens der S. GmbH aus­weis­lich des Han­dels­re­gis­ters (Bl. 79 d.A.) auf den In­ha­ber lau­ten­de Stück­ak­ti­en der Be­klag­ten er­hal­ten ha­ben, durf­ten er­war­ten, dass die­ser von ih­nen fi­nan­zier­te Ka­pi­tal­zu­fluss nicht so­gleich we­nigs­tens teil­wei­se zur Fi­nan­zie­rung des seit 1991 auf­ge­lau­fe­nen An­pas­sungs­be­darfs der zahl­rei­chen Be­triebs­rent­ner, son­dern zur Stei­ge­rung der Er­trags­kraft des neu ent­stan­de­nen Un­ter­neh­mens ver­wen­det wur­de, da­mit das von ih­nen ein­ge­setz­te Ka­pi­tal sich an­ge­mes­sen ver­zins­te (vgl. Neef, Anm. zu BAG AP Nr. 53 zu § 16 Be­trAVG <3 b>). Dies gilt um so mehr, als man­gels jeg­li­cher, sei es auch nur kon­zern­recht­li­cher, vor­he­ri­ger Ver­bin­dung zwi­schen der W. AG und der S. GmbH letz­te­re auf die Geschäfts­po­li­tik der W. AG kei­ner­lei Ein­fluss neh­men konn­te. Die Sa­nie­rung von Fir­men wie der W. AG wäre des­halb gefähr­det, wenn nicht gar unmöglich, wenn nach ei­nem Un­ter­neh­mens­zu­sam­men­schluss und der da­durch er­folg­ten Sa­nie­rung die Be­triebs­rent­ner des bis­her not­lei­den­den Un­ter­neh­mens un­ein­ge­schränkt An­spruch auf An­pas­sung ih­rer Be­triebs­ren­ten un­ter Berück-

 

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sich­ti­gung der Er­trags­kraft des nun­mehr ge­sun­den Un­ter­neh­mens hätten. Sa­nie­rungs­wil­li­ge Un­ter­neh­men wären viel­fach ge­zwun­gen, das zu sa­nie­ren­de Un­ter­neh­men erst aus der In­sol­venz her­aus zu über­neh­men.

Die­se un­ter­schied­li­chen In­ter­es­sen, auf die be­reits das Ar­beits­ge­richt ab­ge­stellt hat, sind da­durch in Ein­klang zu brin­gen, dass der An­pas­sungs­an­spruch der Be­triebs­rent­ner nach ei­ner er­folg­rei­chen Sa­nie­rung durch ei­nen Un­ter­neh­mens­zu­sam­men­schluss zeit­lich be­schränkt wird. Für die Zeit vor der Sa­nie­rung ist den Be­triebs­rent­nern kei­ne An­pas­sung zu gewähren. Der An­pas­sungs­be­darf wird erst ab dem Zeit­punkt der Sa­nie­rung er­mit­telt. Die Sa­nie­rung ist er­folgt, wenn das neue Un­ter­neh­men nach den oben un­ter I 2 der Gründe dar­ge­leg­ten Maßstäben oh­ne Be­ein­träch­ti­gung sei­ner Wett­be­werbsfähig­keit die Ren­ten an­pas­sen kann. Die ers­te An­pas­sung er­folgt drei Jah­re nach der er­folg­rei­chen Sa­nie­rung. Im Er­geb­nis wird so der Ren­ten­be­ginn fik­tiv auf den Zeit­punkt der Sa­nie­rung fest­ge­legt (vgl. ähn­lich Höfer, Be­trAVG, § 16, Rz. 5306.5 für die Zeit nach un­trenn­ba­rer Ver­bin­dung von ge­sun­dem und not­lei­den­dem Un­ter­neh­men).

Da­mit ist so­wohl dem In­ter­es­se des Be­triebs­rent­ners, nach ei­ner er­folg­rei­chen Sa­nie­rung wie­der am Un­ter­neh­mens­er­folg teil zu ha­ben, als auch dem In­ter­es­se der Eig­ner des ka­pi­tal­gewähren­den Un­ter­neh­mens an ei­nem an­ge­mes­se­nen Er­trag des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals Rech­nung ge­tra­gen.

2. Bei An­wen­dung die­ser Grundsätze ist der An­pas­sungs­be­darf ab dem 15.05.2002 zu er­mit­teln und ei­ne An­pas­sung erst­mals zum 01.06.2005 vor­zu­neh­men. Die Be­klag­te wird durch die An­pas­sung von 10,88 % nicht übermäßig be­las­tet.

Der An­pas­sungs­be­darf ist von dem Tag, an dem die Ver­schmel­zung wirk­sam ge­wor­den ist und da­mit vom 15.05.2002 an zu be­rech­nen. Die Sa­nie­rung ist mit der Ver­schmel­zung er­folgt. Die Ver­schmel­zung hat so­fort da­zu geführt, dass die Er­trags­kraft des neu ent­stan­de­nen Un­ter­neh­mens so gestärkt wor­den ist, dass die Be­klag­te durch die An­pas­sung nicht übermäßig be­las­tet wird. Schon im Jahr 2002 ist bei ei­nem ge­zeich­ne­ten Ka­pi­tal von ins­ge­samt rund 48,3 Mil­lio­nen € ein Jah­resüber­schuss von 31,9 Mil­lio­nen DM in der Bi­lanz der Be­klag­ten aus­ge­wie­sen (Bl. 20 f. d.A.). Dem­ent­spre­chend hat die Be­klag­te nie gel­tend ge­macht, dass – be­zo­gen auf das neu ent­stan­de­ne Un­ter­neh­men – ei­ne An­pas­sung der Be­triebs­ren­te des Klägers zu ei­ner übermäßigen Be­las­tung führen würde und sie we­gen der wirt­schaft­li­chen La­ge des Un­ter­neh­mens ins­ge­samt die An­pas­sung der Be­triebs­ren­te ab­leh­ne. Sie hat sich von An­fang an nur dar­auf be­ru­fen, dass nach der Ei­gen­ka­pi­tal­aus­stat­tung der wei­ter­hin als selbständig zu den­ken­den W. AG ei­ne An­pas­sung

 

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aus­schei­de (sie­he nur S. 2 des Schrei­bens vom 09.01.2004, Bl. 15 d.A. und S. 2 des Schrift­sat­zes vom 02.02.2005, Bl. 58 d.A.). Sie ist da­mit der Be­haup­tung des Klägers, die Be­klag­te könne auf­grund ih­rer wirt­schaft­li­chen La­ge oh­ne Wei­te­res die Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung wirt­schaft­lich ver­kraf­ten, nicht ent­ge­gen ge­tre­ten, die da­mit als zu­ge­stan­den an­zu­se­hen ist (§ 138 Abs. 3 ZPO).

Die ers­te An­pas­sung hat da­mit nach drei Jah­ren, d.h. zum 01.06.2005 als dem ers­ten auf den 15.05.2005 fol­gen­den Zah­lungs­ter­min, zu er­fol­gen.

3. Der An­pas­sungs­be­darf beträgt zum 01.06.2005 10,88 %.

Für die Zeit vor dem 01.01.2003 ist noch der Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) maßgeb­lich. Zur Um­rech­nung auf den nun­mehr zu­grun­de zu le­gen­den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land ist der Ver­brau­cher­preis­in­dex Stand 5/02, der bei 103,4 lag (Quel­le: Sta­tis­ti­sches Bun­des­amt), mit dem Fak­tor 0,94203 zu mul­ti­pli­zie­ren (Höfer, a.a.O., Rz. 5191). Der sich er­ge­ben­de Wert von 97,40 ist ins Verhält­nis zum Ver­brau­cher­preis­in­dex 5/05 von 108,0 zu set­zen. Dar­aus er­rech­net sich ei­ne pro­zen­tua­le Stei­ge­rung der dem Kläger zu­letzt ge­zahl­ten Ren­te von 388,07 € um 10,88 % (108 : 97,40). Die mo­nat­li­che Ren­te ist so­mit um 42,22 € auf 430,29 € brut­to zu erhöhen.

III. Die Kos­ten­ent­schei­dung folgt aus § 92 ZPO.

IV. Der Wert wur­de gemäß § 42 Abs. 3 Satz 1 GKG auf das 36fache der vom Kläger be­gehr­ten Ren­te fest­ge­setzt.

Die Re­vi­si­on war we­gen grundsätz­li­cher Be­deu­tung zu­zu­las­sen.

Rechts­mit­tel­be­leh­rung

Ge­gen die­ses Ur­teil fin­det, wie sich aus der Ur­teils­for­mel er­gibt, die Re­vi­si­on statt.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss in­ner­halb ei­nes Mo­nats nach Zu­stel­lung die­ses Ur­teils, die Re­vi­si­ons­be­gründung in­ner­halb von zwei Mo­na­ten nach Zu­stel­lung die­ses Ur­teils bei dem Bun­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­hen.

 

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Die An­schrift des Bun­des­ar­beits­ge­richts lau­tet:

Post­fach, 99113 Er­furt

oder

Hu­go-Preuß-Platz 1, 99084 Er­furt.

Te­le­fax-Nr.: (0361) 26 36 – 20 00

Die Re­vi­si­ons- und die Re­vi­si­ons­be­gründungs­schrift müssen von ei­nem Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein.

Die Re­vi­si­ons­schrift, die Re­vi­si­ons­be­gründungs­schrift und die sons­ti­gen wech­sel­sei­ti­gen Schriftsätze im Re­vi­si­ons­ver­fah­ren sol­len 7fach – für je­den wei­te­ren Be­tei­lig­ten ein Ex­em­plar mehr – ein­ge­reicht wer­den.

 

Spel­ge

Ve­sels­ky

Kel­le

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