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Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Jahrgang
   
Schlag­worte: Einigungsstelle, Betriebsänderung, Aufhebungsvertrag
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Hamm
Akten­zeichen: 10 TaBV 89/09
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 09.11.2009
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Gelsenkirchen - 3 BV 32/09
   

Verkündet am:

09.11.2009

10 TaBV 89/09

3 BV 32/09 

Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen 

Neu­ge­bau­er
Re­gie­rungs­beschäftig­te

als Ur­kunds­be­am­tin

der Geschäfts­stel­le

 

Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm

Im Na­men des Vol­kes

Be­schluss

In dem Be­schluss­ver­fah­ren
mit den Be­tei­lig­ten
 


hat die 10. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Hamm
auf die münd­li­che Anhörung vom 09.11.2009
durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt Schier­baum

be­schlos­sen:

Die Be­schwer­de des Be­triebs­rats ge­gen den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Gel­sen­kir­chen vom 30.09.2009 – 3 BV 32/09 – wird zurück­ge­wie­sen.


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Gründe:


A

Die Be­tei­lig­ten strei­ten um die Ein­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le.

Die Ar­beit­ge­be­rin, ein Un­ter­neh­men für In­dus­trier­ei­ni­gung, be­treibt meh­re­re Nie­der­las­sun­gen mit weit über 300 Ar­beit­neh­mern. In der Nie­der­las­sung in G1 wer­den et­wa 62 Ar­beit­neh­mer beschäftigt. Dort ist der an­trag­stel­len­de Be­triebs­rat, der aus fünf Per­so­nen be­steht, gewählt.

Im Au­gust, spätes­tens An­fang Sep­tem­ber 2009 bot die Ar­beit­ge­be­rin zunächst fünf Mit­ar­bei­tern der Nie­der­las­sung G1 den Ab­schluss von Auf­he­bungs­verträgen an. Mit Schrei­ben vom 03.09.2009 (Bl. 4 d.A.) wies der Ver­fah­rens­be­vollmäch­tig­te des Be­triebs­rats die Ar­beit­ge­be­rin dar­auf hin, dass die Ent­las­sung ei­ner der­ar­ti­gen Zahl von Mit­ar­bei­tern ei­ne in­ter­es­sen­aus­gleich- und so­zi­al­plan­pflich­ti­ge Be­triebsände­rung dar­stel­le; gleich­zei­tig for­der­te er die Ar­beit­ge­be­rin un­ter Frist­set­zung bis zum 04.09.2009 auf, zukünf­tig kei­ne Vor­schläge für Auf­he­bungs­verträge mit Mit­ar­bei­tern mehr zu ma­chen.
Auf die­ses Schrei­ben re­agier­te die Ar­beit­ge­be­rin nicht.
Am 15.09.2009 sprach die Per­so­nal­lei­te­rin der Nie­der­las­sung G1 wei­te­re fünf Mit­ar­bei­ter auf den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges an und bot je­weils ei­ne Ab­fin­dung von 1.000,00 € pro Beschäfti­gungs­jahr an.

Mit dem am 10.09.2009 beim Ar­beits­ge­richt ein­ge­lei­te­ten Be­schluss­ver­fah­ren mach­te der Be­triebs­rat der Nie­der­las­sung G1 dar­auf­hin die Ein­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le gel­tend.

Fer­ner be­an­trag­te der Be­triebs­rat am 21.09.2009 den Er­lass ei­ner einst­wei­li­gen Verfügung, mit der der Ar­beit­ge­be­rin der Ab­bau von Ar­beitsplätzen, die Ankündi­gung von Kündi­gun­gen und die An­re­gung von Auf­he­bungs­verträgen un­ter­sagt wer­den soll­te – 3 BV­Ga 2/09 Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen.

Im Sep­tem­ber 2009 ver­han­del­te die Ar­beit­ge­be­rin mit der zuständi­gen Ge­werk­schaft über ei­nen Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­trag. Die­se Ver­hand­lun­gen wur­den am 29.09.2009 für ge­schei­tert erklärt.

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Im Anhörungs­ter­min vom 30.09.2009 beim Ar­beits­ge­richt im Ver­fah­ren auf Er­lass ei­ner einst­wei­li­gen Verfügung – 3 BV­Ga 2/09 Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen – ver­si­cher­te der Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin an Ei­des Statt, dass es zu­tref­fend sei, dass 10 Mit­ar­bei­tern un­ter Frist­set­zung bis zum 30.09.2009 ein An­ge­bot auf Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges un­ter Zah­lung ei­ner Ab­fin­dung ge­macht wor­den sei; die Ar­beit­ge­be­rin ha­be aber le­dig­lich be­ab­sich­tigt, al­len­falls zwei bis drei Auf­he­bungs­verträge ab­zu­sch­ließen; an­dern­falls müss­ten Fahr­zeu­ge still­ge­legt wer­den, da man dann nicht mehr ge­nug Per­so­nal ha­be; darüber hin­aus sei­en kei­ne wei­te­ren kon­kre­ten Ent­las­sun­gen ge­plant.

Im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren hat der Be­triebs­rat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dass bei ei­ner ge­plan­ten Ent­las­sung von nun­mehr 10 Mit­ar­bei­tern ei­ne in­ter­es­sen­aus­gleich- und so­zi­al­plan­pflich­ti­ge Be­triebsände­rung vor­lie­ge, da die Schwel­len­wer­te nach § 111 Be­trVG über­schrit­ten sei­en. Zu den be­ab­sich­tig­ten 10 Ent­las­sun­gen zähl­ten auch Auf­he­bungs­verträge. Die Mit­ar­bei­ter, die von der Ar­beit­ge­be­rin auf den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges an­ge­spro­chen wor­den sei­en, sei­en über­wie­gend nicht älter als 50 Jah­re.

Im Übri­gen ha­be, so hat der Be­triebs­rat be­haup­tet, Herr D4 K1, der Vor­stand der Hol­ding, in ei­ner Sit­zung noch von An­fang Au­gust erklärt, dass et­wa 30 bis 50 Mit­ar­bei­ter in den drei Nie­der­las­sun­gen der Ar­beit­ge­be­rin ent­las­sen wer­den müss­ten, wenn es nicht zum Ab­schluss ei­nes Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­tra­ges kom­me.

Der Be­triebs­rat hat be­an­tragt,

ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le mit dem Re­ge­lungs­ge­gen­stand „In­ter­es­sen­aus­gleich und So­zi­al­plan we­gen Be­triebsände­rung durch Ab­bau von Ar­beitsplätzen ab Au­gust 2009" un­ter dem Vor­sitz des Di­rek­tors des Ar­beits­ge­richts W3 a. D. K2 und der Be­stel­lung von vier Bei­sit­zern für je­de Sei­te ein­zu­rich­ten.


Die Ar­beit­ge­be­rin hat be­an­tragt,

den An­trag zurück­zu­wei­sen.

Sie hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dass die be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig sei, da kei­ne Be­triebsände­rung vor­lie­ge. Noch im Sep­tem­ber 2009 ha­be sie
 


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mit der zuständi­gen Ge­werk­schaft über den Ab­schluss ei­nes Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­tra­ges ver­han­delt. Die Ver­hand­lun­gen über die­sen Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­trag sei­en erst am 29.09.2009 endgültig ge­schei­tert. Bis zu die­sem Zeit­punkt sei man da je­doch da­von aus­ge­gan­gen, dies sei auch die Ab­sicht der Ar­beit­ge­be­rin ge­we­sen, die zur­zeit be­ste­hen­den Ar­beitsplätze nach Möglich­keit zu er­hal­ten. Erst nach­dem der Ab­schluss ei­nes Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­tra­ges ge­schei­tert sei, wer­de man über­le­gen, wel­che Maßnah­me zu tref­fen sei und ob Ent­las­sun­gen und ge­ge­be­nen­falls in wel­chem Um­fang die­se anstünden. Bis zu die­sem Zeit­punkt sei man da­von aus­ge­gan­gen, dass ma­xi­mal zwei oder drei Ar­beit­neh­mer die un­ter­brei­te­ten Vor­schläge ernst­haft prüfen würden, mehr Ar­beit­neh­mer ha­be man auch nicht ver­lie­ren wol­len. Man ha­be die Mit­ar­bei­ter dar­auf hin­ge­wie­sen, dass „wer zu­erst kom­me, zu­erst mah­le" und ih­nen mit­ge­teilt, dass sie Ge­le­gen­heit hätten, sich bis zum 30.09.2009 zu mel­den. Bis zu die­sem Zeit­punkt sei aber kein ein­zi­ger Auf­he­bungs­ver­trag ab­ge­schlos­sen wor­den.

Durch Be­schluss vom 30.09.2009 hat das Ar­beits­ge­richt den An­trag des Be­triebs­rats zurück­ge­wie­sen und zur Be­gründung aus­geführt, die be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le sei of­fen­sicht­lich un­zuständig, weil im Be­trieb der Ar­beit­ge­be­rin kei­ne Be­triebsände­rung und auch kei­ne Per­so­nal­ein­schränkung in er­heb­li­chem Um­fang ge­plant sei. Der be­ab­sich­tig­te Ab­schluss von drei Auf­he­bungs­verträgen, wie ihn der Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin im Anhörungs­ter­min im Ver­fah­ren 3 BV­Ga 2/09 an Ei­des Statt ver­si­chert ha­be, stel­le kei­ne Be­triebsände­rung dar. Im Übri­gen han­de­le es sich bei den Gesprächen, die die Ar­beit­ge­be­rin mit 10 Mit­ar­bei­tern geführt ha­be, nicht um ei­ne ge­plan­te Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Satz 1 Be­trVG. Der Plan ei­ner Be­triebsände­rung lie­ge erst dann vor, wenn der Ar­beit­ge­ber auf­grund ab­ge­schlos­se­ner Prüfun­gen und Vorüber­le­gun­gen grundsätz­lich zu ei­ner Be­triebsände­rung ent­schlos­sen sei. Bloße Kon­zep­te und Vorüber­le­gun­gen, wie sie bei der Ar­beit­ge­be­rin vor­ge­le­gen hätten, sei­en al­lein noch kei­ne Pla­nung im Sin­ne des § 111 Be­trVG und lösten noch kei­ne Be­tei­li­gungs­rech­te des Be­triebs­rats aus.

Durch Be­schluss vom glei­chen Ta­ge hat das Ar­beits­ge­richt – 3 BV­Ga 2/09 Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen – den An­trag des Be­triebs­rats auf Er­lass ei­ner einst­wei­li­gen Verfügung eben­falls ab­ge­wie­sen, weil ein ge­plan­ter Per­so­nal­ab­bau, der in­ter­es­sen­aus­gleichs­pflich­tig wäre, noch nicht fest­ge­stellt wer­den könne.

Ge­gen den im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren dem Be­triebs­rat am 07.10.2009 zu­ge­stell­ten Be­schluss, auf des­sen Gründe ergänzend Be­zug ge­nom­men wird, hat der Be­triebs­rat am 21.10.2009 Be­schwer­de zum Lan­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­legt und die­se zu­gleich be­gründet.

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Der Be­triebs­rat ist nach wie vor der Auf­fas­sung, dass die be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le je­den­falls nicht of­fen­sicht­lich un­zuständig sei. Un­strei­tig ha­be die Ar­beit­ge­be­rin nämlich 10 Mit­ar­bei­ter an­ge­spro­chen und ih­nen den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges an­ge­bo­ten. Die vom Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin im Anhörungs­ter­min vom 30.09.2009 ab­ge­ge­be­ne ei­des­statt­li­che Ver­si­che­rung sei un­glaub­haft. Ins­be­son­de­re könne der Ar­beit­ge­be­rin nicht ab­ge­nom­men wer­den, dass sie sei­ner­zeit le­dig­lich zwei bis drei Ent­las­sun­gen ge­plant ha­be. Ei­ne der­ar­ti­ge An­zahl sei we­der den an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­tern noch dem Be­triebs­rat ge­nannt wor­den. Die Gespräche mit den Mit­ar­bei­tern hätten nicht der Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin, son­dern die Per­so­nal­sach­be­ar­bei­te­rin und der Nie­der­las­sungs­lei­ter geführt. Auch die Be­triebs­rats­mit­glie­der hätten von den Ein­schränkun­gen, die der Geschäftsführer im Anhörungs­ter­min beim Ar­beits­ge­richt vom 30.09.2009 ge­macht ha­be, nichts gehört.
Die Ar­beit­ge­be­rin ha­be auch nichts über Neu­be­set­zun­gen der Ar­beitsplätze ver­lau­ten las­sen, die mögli­cher­wei­se durch den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges frei­ge­wor­den wären. Im Übri­gen sei die ent­spre­chen­de Be­haup­tung der Ar­beit­ge­be­rin halt­los ge­we­sen, da je­den­falls acht der zehn an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­ter nicht für ei­ne Frühpen­sio­nie­rung in Be­tracht ge­kom­men sei­en.
Sch­ließlich müsse auch an­ge­nom­men wer­den, dass die Ar­beit­ge­be­rin durch die Initia­ti­ve ge­genüber den Mit­ar­bei­tern ih­re Ver­hand­lun­gen mit der Ge­werk­schaft über ei­nen Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­trag ha­be flan­kie­ren und da­mit zusätz­li­chen Druck auf die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ausüben wol­len. Die­ser Druck wäre um­so größer und wir­kungs­vol­ler ge­we­sen, wenn zu­gleich die Auf­he­bungs­verträge ab­ge­schlos­sen wor­den wären.
Im Übri­gen wird wei­ter be­haup­tet, dass die Ar­beit­ge­be­rin nach ih­ren ei­ge­nen An­ga­ben für den Fall des Schei­terns der Ver­hand­lun­gen über den Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­trag Ent­las­sun­gen von 30 bis 50 Ar­beit­neh­mern ge­plant ha­be.

Der Be­triebs­rat be­an­tragt,

un­ter Abände­rung des Be­schlus­ses des Ar­beits­ge­richts Gel­sen­kir­chen vom 30.09.2009 – 3 BV 32/09 – ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le mit dem Re­ge­lungs­ge­gen­stand „In­ter­es­sen­aus­gleich und So­zi­al­plan we­gen Be­triebsände­rung durch Ab­bau von Ar­beitsplätzen ab Au­gust 2009" un­ter dem Vor­sitz des Di­rek­tors des Ar­beits­ge­richts W3 a.D. Herrn K2 ein­zu­rich­ten und vier Bei­sit­zer für je­de Sei­te zu be­stel­len.


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Die Ar­beit­ge­be­rin be­an­tragt,

die Be­schwer­de zurück­zu­wei­sen,

hilfs­wei­se die Zahl der von je­der Sei­te zu be­nen­nen­den Bei­sit­zer für die vom Be­triebs­rat be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le auf zwei Mit­glie­der zu be­gren­zen.

Die Ar­beit­ge­be­rin ver­tei­digt den an­ge­foch­te­nen Be­schluss und ist nach wie vor der Auf­fas­sung, die be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le sei of­fen­sicht­lich un­zuständig, weil sei­ner­zeit le­dig­lich der Ab­schluss von zwei bis drei Auf­he­bungs­verträgen ge­plant ge­we­sen sei. Dies ha­be der Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin an Ei­des Statt ver­si­chert. Fer­ner sei dies erst­in­stanz­lich be­reits un­ter Be­weis ge­stellt wor­den. Was die von der Ar­beit­ge­be­rin an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­ter ge­genüber dem Be­triebs­rat hätten ver­lau­ten las­sen, sei nicht ent­schei­dungs­er­heb­lich.
Im Übri­gen hätten die Ver­hand­lun­gen über den Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­trag kei­nes­wegs durch Ab­schluss von Auf­he­bungs­verträgen tor­pe­diert wer­den sol­len. Ei­ne kon­kret ge­plan­te Be­triebsände­rung lie­ge je­den­falls nicht vor. Auch nach Ab­schluss des Ver­fah­rens ers­ter In­stanz sei es bis­lang nicht zu ei­nem ein­zi­gen Auf­he­bungs­ver­trag mit ei­nem der von der Ar­beit­ge­be­rin an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­ter ge­kom­men. Erst nach Durchführung ei­ner ge­plan­ten Be­triebsräte­kon­fe­renz würde man be­ra­ten, wie wei­ter ver­fah­ren wer­den sol­le.

Die Be­schwer­de­kam­mer hat die Ak­ten 3 BV­Ga 2/09 Ar­beits­ge­richt Gel­sen­kir­chen in­for­ma­ti­ons­hal­ber bei­ge­zo­gen. Auf den In­halt die­ser Ak­ten wird eben­so Be­zug ge­nom­men wie auf den wei­te­ren In­halt der von den Be­tei­lig­ten ge­wech­sel­ten Schriftsätze.

B

Die zulässi­ge Be­schwer­de des Be­triebs­rats ist nicht be­gründet.


Zu Recht hat das Ar­beits­ge­richt dem An­trag des Be­triebs­rats auf Ein­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le nicht statt­ge­ge­ben. Ent­ge­gen der vom Be­triebs­rat ver­tre­te­nen Auf­fas­sung ist die Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig.

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I.

Gemäß § 98 Abs. 1 Satz 1 ArbGG kann ein An­trag auf Be­stel­lung ei­nes Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den und auf Fest­set­zung der Zahl der Bei­sit­zer we­gen feh­len­der Zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le nur dann zurück­ge­wie­sen wer­den, wenn die Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig ist. Of­fen­sicht­lich un­zuständig ist die Ei­ni­gungs­stel­le, wenn bei fach­kun­di­ger Be­ur­tei­lung durch das Ge­richt so­fort er­kenn­bar ist, dass ein Mit­be­stim­mungs­recht des Be­triebs­rats in der frag­li­chen An­ge­le­gen­heit un­ter kei­nem recht­li­chen Ge­sichts­punkt in Fra­ge kommt und sich die bei­zu­le­gen­de Strei­tig­keit zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat er­kenn­bar nicht un­ter ei­nen mit­be­stim­mungs­pflich­ti­gen Tat­be­stand des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes sub­su­mie­ren lässt (vgl. statt al­ler: LAG Hamm, 07.07.2003 - 10 TaBV 85/03 - NZA-RR 2003, 637; LAG Köln, 14.01.2004 - 8 TaBV 72/03 - AP Be­trVG 1972 § 106 Nr. 18; LAG Hamm, 09.08.2004 - 10 TaBV 81/04 - AP ArbGG 1979 § 98 Nr. 14 = LA­GE ArbGG 1979 § 98 Nr. 41 m.w.N.).


II.

Auch nach Auf­fas­sung der Be­schwer­de­kam­mer ist die be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig. Der Be­triebs­rat kann – je­den­falls zur­zeit – kein Mit­be­stim­mungs­recht nach § 111 Be­trVG für sich in An­spruch neh­men. Auch nach Auf­fas­sung der Be­schwer­de­kam­mer fehlt es nämlich an ei­ner ge­plan­ten Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Be­trVG.

1. Zwar be­treibt die Ar­beit­ge­be­rin ein Un­ter­neh­men mit re­gelmäßig mehr als 20 wahl­be­rech­tig­ten Ar­beit­neh­mern, § 111 Satz 1 Be­trVG.

Rich­tig ist auch, dass als Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Satz 1 Be­trVG un­ter an­de­rem ei­ne Ein­schränkung des Be­trie­bes oder von we­sent­li­chen Be­triebs­tei­len gilt, § 111 Satz 3 Nr. 1 Be­trVG. Da­bei kann nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ei­ne Be­triebs­ein­schränkung im Sin­ne des § 111 Satz 3 Nr. 1 Be­trVG auch in ei­nem bloßen Per­so­nal­ab­bau be­ste­hen. Ei­ne Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Be­trVG liegt aber grundsätz­lich nur dann vor, wenn ei­ne größere An­zahl von Ar­beit­neh­mern be­trof­fen ist. Richt­schnur dafür, wann er­heb­li­che Tei­le der Be­leg­schaft be­trof­fen sind, sind da­bei die Zah­len und Pro­zent­an­ga­ben in § 17 KSchG (BAG, 06.12.1988 – 1 ABR 47/87 – AP Be­trVG 1972 § 111 Nr. 26; BAG, 10.12.1996 – 1 AZR 290/96 – AP Be­trVG 1972 § 113 Nr. 32; BAG, 28.03.2006 – 1 ABR 5/05 – AP Be­trVG 1972 § 112 a Nr. 12; BAG, 31.05.2007 – 2 AZR

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254/06 – AP Be­trVG 1972 § 111 Nr. 65; Fit­ting/En­gels/Schmidt/Tre­bin­ger/Lin­sen­mai­er, Be­trVG, 24. Aufl., § 111 Rn. 73 ff. m.w.N.).

Der Schwel­len­wert des § 17 KSchG ist im vor­lie­gen­den Fall je­doch nicht er­reicht. We­der zum Zeit­punkt der Ein­lei­tung des vor­lie­gen­den Be­schluss­ver­fah­rens noch zum Zeit­punkt der Ent­schei­dung der Be­schwer­de­kam­mer kann da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass die Be­klag­te ei­ne Be­triebs­ein­schränkung im Um­fang von mehr als 10 % der im Be­trieb re­gelmäßig beschäftig­ten Ar­beit­neh­mer ge­plant hat.
Zwar sind un­strei­tig von der Ar­beit­ge­be­rin 10 Mit­ar­bei­ter auf den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges un­ter Zah­lung ei­ner Ab­fin­dung an­ge­spro­chen wor­den. Ein Per­so­nal­ab­bau im Um­fang von 10 Mit­ar­bei­tern stellt auch in­so­weit ei­ne re­le­van­te Zahl von Ar­beit­neh­mern im Sin­ne ei­ner Be­triebs­ein­schränkung nach § 111 Satz 3 Nr. 1 Be­trVG dar. Aus dem Vor­brin­gen des Be­triebs­rats geht je­doch nicht her­vor, dass die Ar­beit­ge­be­rin tatsächlich ei­nen Ar­beits­platz­ab­bau im Um­fang von 10 Ar­beitsplätzen ge­plant hat. Nach der vom Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin ab­ge­ge­be­nen ei­des­statt­li­chen Ver­si­che­rung im Anhörungs­ter­min vom 30.09.2009 hat der Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin aus­drück­lich be­kun­det, dass man sei­ner­zeit be­ab­sich­tigt ha­be, le­dig­lich zwei bis drei Auf­he­bungs­verträge ab­zu­sch­ließen. Die­ses Vor­brin­gen ist in der Be­schwer­de­instanz im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren wie­der­holt wor­den. Auch im Anhörungs­ter­min vor der Be­schwer­de­kam­mer hat der Geschäftsführer der Ar­beit­ge­be­rin glaub­haft erklärt, dass über die zwei bis drei an­ge­spro­che­nen Ent­las­sun­gen auf­grund ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges je­den­falls der­zeit kei­ne wei­te­ren Ent­las­sun­gen ge­plant sei­en, auch wenn sei­ner­zeit 10 Mit­ar­bei­ter auf den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges an­ge­spro­chen wor­den sei­en. Hier­nach kann nicht da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass die Ar­beit­ge­be­rin die Be­en­di­gung von 10 Ar­beits­verhält­nis­sen ge­plant ha­be.

2. Auch das Be­schwer­de­vor­brin­gen des Be­triebs­rats recht­fer­tigt kei­ne an­der­wei­ti­ge Be­ur­tei­lung. Die Durchführung ei­ner Be­weis­auf­nah­me war trotz des im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren nach § 83 Abs. 1 Satz 1 ArbGG gel­ten­den Amts­er­mitt­lungs­grund­sat­zes ent­behr­lich. Auch nach dem Vor­brin­gen des Be­triebs­rats im Be­schwer­de­ver­fah­ren war die vom Be­triebs­rat be­gehr­te Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig, weil es sich bei dem von der Ar­beit­ge­be­rin be­ab­sich­tig­ten Per­so­nal­ab­bau nicht um ei­ne „ge­plan­te" Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Satz 1 Be­trVG han­delt.

a) Be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Pflich­ten des Ar­beit­ge­bers nach den §§ 111, 112 Be­trVG wer­den erst durch kon­kre­te Pla­nun­gen über ei­ne Be­triebsände­rung aus­gelöst. Ins­be­son­de­re Ver­hand­lun­gen über ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich set­zen ei­ne hin­rei­chend be­stimm­te, in

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Ein­zel­hei­ten be­reits ab­seh­ba­re Maßnah­me vor­aus, de­ren Durchführung der Ar­beit­ge­ber kon­kret an­strebt. Der Be­triebs­rat soll nach § 111 Satz 1 Be­trVG die Ge­stal­tung der im Ein­zel­fall „ge­plan­ten" Be­triebsände­rung ge­zielt be­ein­flus­sen können; da­zu müssen ih­re Art und ihr Um­fang be­kannt sein. Be­tei­li­gungs­rech­te des Be­triebs­rats nach § 111 Be­trVG set­zen kon­kre­te Pla­nun­gen des Ar­beit­ge­bers hin­sicht­lich ei­ner Be­triebsände­rung vor­aus (BAG, 20.11.2001 – 1 AZR 97/01 – AP Be­trVG 1972 § 113 Nr. 39; BAG, 30.05.2006 – 1 AZR 25/05 – AP In­sO § 209 Nr. 5, Rn. 19). Ei­ne sol­che ge­plan­te Be­triebsände­rung liegt erst dann vor, wenn der Ar­beit­ge­ber auf­grund ab­ge­schlos­se­ner Prüfun­gen und Vorüber­le­gun­gen grundsätz­lich zu ei­ner Be­triebsände­rung ent­schlos­sen ist. Erst von die­sem Zeit­punkt an hat er den Be­triebs­rat zu un­ter­rich­ten und die so ge­plan­te Be­triebsände­rung mit ihm zu be­ra­ten (BAG, 28.10.1992 – 10 ABR 95/91 – AP Be­trVG 1972 § 112 Nr. 63; LAG Ba­den Würt­tem­berg, 27.09.2004 - 4 TaBV 3/04 - NZA-RR 2005, 195; so auch: LAG Hamm, 21.08.2008 - 13 TaBV­Ga 16/08 -; Fit­ting, a.a.O., § 111 Rn. 108; ErfK/Ka­nia, 10. Aufl., § 111 Be­trVG Rn. 20; GK/Oet­ker, Be­trVG, 8. Aufl., § 111 Rn. 149; Däubler/Kitt­ner/Kle­be, Be­trVG, 11. Aufl., § 111 Rn. 115 a; Ri­char­di/An­nuß, Be­trVG, 11. Aufl., § 111 Rn. 145; Hens­s­ler/Wil­lem­sen/Kalb, Ar­beits­recht, 3. Aufl., § 111 Be­trVG Rn. 60; Rieb­le, NZA 2004, 1029 m.w.N.). Hier­nach ist er­for­der­lich, dass sich die Pla­nung des Un­ter­neh­mers in ge­wis­sem Um­fang ver­dich­tet und kon­kre­ti­siert hat. Bloße Kon­zep­te und Vorüber­le­gun­gen sind al­lein noch kei­ne Pla­nung im Sin­ne des § 111 Satz 1 Be­trVG und lösen noch kei­ne Be­tei­li­gungs­rech­te des Be­triebs­rats aus. Aus­rei­chend ist es auch nicht, wenn ein Per­so­nal­ab­bau auf ei­ne be­stimm­te, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung bzw. Ent­schei­dung bei ei­nem Kun­den des Ar­beit­ge­bers zurück­zuführen ist, so­lan­ge der Ar­beit­ge­ber auf­grund des­sen kei­ne Maßnah­men durch­zuführen be­ab­sich­tigt, die ih­rer­seits den Um­fang ei­ner Be­triebsände­rung an­neh­men (BAG, 06.06.1978 – 1 AZR 495/75 – AP Be­trVG 1972 § 111 Nr. 2; LAG Hamm, 21.08.2008 -13 TaBV­Ga 16/08 - ).

b) So liegt der vor­lie­gen­de Fall. Ein durch die Ar­beit­ge­be­rin ge­plan­ter Per­so­nal­ab­bau, der in­ter­es­sen­aus­gleichs­pflich­tig wäre, kann auf­grund des Vor­brin­gens des Be­triebs­rats nicht fest­ge­stellt wer­den. Auch dies hat das Ar­beits­ge­richt in der an­ge­foch­te­nen Ent­schei­dung zu­tref­fend aus­geführt. Al­lein der Um­stand, dass die Ar­beit­ge­be­rin in der Ver­gan­gen­heit 10 Mit­ar­bei­ter auf den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges an­ge­spro­chen hat, be­deu­tet nicht zwin­gend, dass sie auch die Ent­las­sung von 10 Mit­ar­bei­tern be­ab­sich­tigt hat. Auch der Um­stand, dass zwei bis drei Ar­beitsplätze, die die Ar­beit­ge­be­rin durch Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges frei­ma­chen woll­te, nicht wie­der be­setzt wer­den soll­ten, stellt kei­nen zwin­gen­den Schluss auf ei­ne Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Satz 1 Be­trVG dar. Auch die Be­haup­tung des Be­triebs­rats, den an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­tern sei von der Ein­schränkung, die Ar­beit­ge­be­rin be­ab­sich­ti­ge nur zwei bis drei Auf­he­bungs­verträge

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ab­zu­sch­ließen, nichts mit­ge­teilt wor­den, nötigt nicht zur Durchführung ei­ner Be­weis­auf­nah­me. Selbst wenn sich her­aus­stel­len soll­te, dass den an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­tern tatsächlich nichts über die­se Ein­schränkung mit­ge­teilt wor­den wäre, führt dies nicht da­zu, dass von ei­ner ge­plan­ten Be­triebs­ein­schränkung im Um­fang von 10 Ar­beitsplätzen aus­zu­ge­hen wäre. Ent­schei­dend ist nämlich, was die Ar­beit­ge­be­rin tatsächlich ge­plant hat. Auch wenn we­der die an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­ter noch der Be­triebs­rat Kennt­nis da­von ge­habt ha­ben, dass le­dig­lich zwei bis drei Auf­he­bungs­verträge ab­ge­schlos­sen wer­den soll­ten, liegt noch kein auf ei­ner ein­heit­li­chen un­ter­neh­me­ri­schen Pla­nung der Ar­beit­ge­be­rin be­ru­hen­der Per­so­nal­ab­bau im Sin­ne des § 111 Be­trVG vor. Al­lein der Um­stand, dass die Ar­beit­ge­be­rin 10 Mit­ar­bei­ter auf den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges an­ge­spro­chen hat, be­sagt noch nichts darüber, dass es ei­ne ein­heit­li­che Pla­nung der Ar­beit­ge­be­rin ge­ge­ben hätte, bei Zu­stim­mung al­ler an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­ter tatsächlich auch 10 Mit­ar­bei­ter zu ent­las­sen. Un­strei­tig ist nämlich zwi­schen den Be­tei­lig­ten, dass kei­ner der von der Ar­beit­ge­be­rin an­ge­spro­che­nen Mit­ar­bei­ter für den Fall der Wei­ge­rung, ei­nen Auf­he­bungs­ver­trag ab­zu­sch­ließen, auf ei­ne mögli­che Kündi­gung et­wa aus be­triebs­be­ding­ten Gründen hin­ge­wie­sen wor­den ist. Un­strei­tig ist darüber hin­aus, dass die Gespräche mit den Mit­ar­bei­tern über den Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges des­halb geführt wor­den sind, weil die­se Mit­ar­bei­ter zum Teil ge­sund­heit­lich an­ge­schla­gen ge­we­sen und aus ge­sund­heit­li­chen Gründen oh­ne­hin nicht mehr ständig im Be­trieb an­we­send ge­we­sen sind. Selbst wenn in den mit den Mit­ar­bei­tern geführ­ten Gesprächen Hin­wei­se auf die Ver­hand­lun­gen mit der Ge­werk­schaft über ei­nen Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­trag und auf die fi­nan­zi­ell un­si­che­re La­ge der Ar­beit­ge­be­rin er­folgt sein soll­ten, würde auch die­ser Um­stand nicht da­zu führen können, von ei­ner ge­plan­ten Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Satz 1 Be­trVG aus­zu­ge­hen. Ein bloßer Hin­weis des Ar­beit­ge­bers auf ei­ne un­si­che­re La­ge des Un­ter­neh­mens, auf not­wen­dig wer­den­de Be­triebsände­run­gen oder der Rat, sich ei­ne neue Stel­le zu su­chen, stellt noch kei­ne Pla­nung für ei­ne Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Be­trVG dar (BAG, 19.07.1995 – 10 AZR 885/94 – AP Be­trVG 1972 § 112 Nr. 96).

Ei­ne ein­heit­li­che Pla­nung für ei­ne Be­triebsände­rung im Sin­ne des § 111 Be­trVG kann da­nach auch auf­grund des Vor­brin­gens des Be­triebs­rats nicht fest­ge­stellt wer­den.

Rechts­mit­tel­be­leh­rung:

Ge­gen die­sen Be­schluss fin­det kein Rechts­mit­tel statt, § 98 Abs. 2 Satz 4 ArbGG.

Schier­baum 

/N

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