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Handbuch Arbeitsrecht
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Ei­ni­gungs­stel­le

In­for­ma­tio­nen zum The­ma Ei­ni­gungs­stel­le: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht

Auf die­ser Sei­te fin­den Sie In­for­ma­tio­nen zu der Fra­ge, was ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le ist, in wel­chen Fäl­len sie tä­tig wird, wie sie be­setzt ist und wann ih­re Tä­tig­keit vom Be­triebs­rat oder vom Ar­beit­ge­ber er­zwun­gen wer­den kann.

Au­ßer­dem fin­den Sie Hin­wei­se da­zu, wie ein Ver­fah­ren vor der Ei­ni­gungs­stel­le in Gang ge­setzt wird, was bei Strei­tig­kei­ten über die Er­rich­tung ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le zu tun ist, wie Ver­hand­lun­gen in der Ei­ni­gungs­stel­le prak­tisch ab­lau­fen und un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen die Be­triebs­par­tei­en ei­nen Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le ge­richt­lich über­prü­fen las­sen kön­nen.

von Rechts­an­walt Dr. Mar­tin Hen­sche, Fach­an­walt für Ar­beits­recht, Ber­lin

Was ist eine Einigungsstelle?

Die Ei­ni­gungs­stel­le ist ei­ne in­ner­be­trieb­li­che Sch­lich­tungs­stel­le. Sie tritt zu­sam­men, ver­han­delt und ent­schei­det, wenn Be­triebs­rat und Ar­beit­ge­ber sich nicht ei­ni­gen können. Die wich­tigs­ten Re­ge­lun­gen über die Ei­ni­gungs­stel­le fin­den sich in § 76 und § 76a Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG).

Die Ei­ni­gungs­stel­le ist ein ge­setz­li­cher Aus­gleich dafür, dass der Be­triebs­rat als be­trieb­li­che Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tung - an­ders als ei­ne Ge­werk­schaft - gemäß § 74 Abs. 2 Satz 1 Be­trVG nicht zum Streik auf­ru­fen darf. Las­sen sich da­her Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über re­ge­lungs­bedürf­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten nicht ein­ver­nehm­lich re­geln, darf der Be­triebs­rat kei­ne Ar­beits­nie­der­le­gung sei­ner Kol­le­gen or­ga­ni­sie­ren. Da­mit die Be­triebs­par­tei­en in sol­chen Fällen zu ei­ner Lösung ih­rer Strei­tig­kei­ten kom­men, sieht das Ge­setz das Ver­fah­ren vor der Ei­ni­gungs­stel­le vor.

Die Ei­ni­gungs­stel­le be­steht aus Ver­tre­tern der Ar­beit­ge­ber­sei­te und des Be­triebs­rats - dies sind die „Bei­sit­zer“ - und aus ei­nem neu­tra­len Vor­sit­zen­den, der in der Pra­xis prak­tisch im­mer ein Ar­beits­rich­ter ist.

In welchen Fällen wird die Einigungsstelle tätig?

Die Ei­ni­gungs­stel­le wird im Nor­mal­fall auf An­trag ei­ner Sei­te, d.h. auf An­trag des Be­triebs­rats oder des Ar­beit­ge­bers, tätig. Man spricht hier von ei­nem er­zwing­ba­ren Ver­fah­ren, da der­je­ni­ge, der die Durchführung des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens be­an­tragt, die­ses auch durch­set­zen kann, d.h. der an­de­re Be­triebs­part­ner kann die Tätig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le nicht ver­hin­dern. In die­sen Fällen er­setzt der Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le in der Re­gel die oh­ne Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren nicht mögli­che bzw. ge­schei­ter­te frei­wil­li­ge Ei­ni­gung der Be­triebs­par­tei­en.

Ne­ben dem er­zwing­ba­ren Ver­fah­ren vor der Ei­ni­gungs­stel­le kann die Ei­ni­gungs­stel­le gemäß § 76 Abs. 6 Be­trVG auch tätig wer­den, wenn bei­de Sei­ten es be­an­tra­gen oder zwar nur ei­ne Sei­te dies be­an­tragt, die an­de­re aber da­mit ein­ver­stan­den ist. Man spricht hier von ei­nem frei­wil­li­gen Ver­fah­ren, da die Tätig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le hier nicht von ei­ner Sei­te er­zwun­gen wer­den kann, son­dern Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat viel­mehr aus frei­en Stücken da­mit ein­ver­stan­den sind. In ei­nem sol­chen Fall er­setzt der Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le die Ei­ni­gung zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat nur, wenn sich bei­de Sei­ten dem Spruch im vor­aus un­ter­wor­fen ha­ben oder ihn nachträglich an­neh­men (§ 76 Abs. 6 Satz 2 Be­trVG).

In welchen Fällen kann das Einigungsstellenverfahren erzwungen werden?

In den Fällen, in de­nen das Ge­setz die Möglich­keit ei­nes er­zwing­ba­ren Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens vor­sieht, be­steht in al­ler Re­gel die Möglich­keit, dem an­de­ren Be­triebs­part­ner ei­ne Re­ge­lung ab­zu­trot­zen bzw. auf­zu­zwin­gen, die er an sich nicht will. Ein er­zwing­ba­res Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren gibt es da­her nur in den vom Ge­setz ge­nann­ten An­ge­le­gen­hei­ten bzw. Strei­tig­kei­ten. Ob­wohl hier - rein recht­lich - auch der Ar­beit­ge­ber die Ei­ni­gungs­stel­le an­ru­fen könn­te, macht dies in der Pra­xis doch meist der Be­triebs­rat. Sei­ne Ver­hand­lungs­macht wird durch das er­zwing­ba­re Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren er­heb­lich ge­stei­gert.

Das Be­trVG sieht in den fol­gen­den Fällen ein er­zwing­ba­res Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren vor:

§ Be­trVG An­ge­le­gen­heit
§ 37 Abs. 6 und 7 Schu­lungs- und Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für Be­triebs­rats­mit­glie­der
§ 38 Abs. 2 Frei­stel­lung von Be­triebs­rats­mit­glie­dern
§ 39 Abs. 1 Zeit und Ort der Sprech­stun­den des Be­triebs­rats
§ 47 Abs. 6 Her­ab­set­zung der Zahl der Mit­glie­der des Ge­samt­be­triebs­rats
§ 55 Abs. 4 Her­ab­set­zung der Zahl der Mit­glie­der des Kon­zern­be­triebs­rats
§ 65 Abs. 1 Schu­lungs- und Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für Mit­glie­der der Ju­gend- und Aus­zu­bil­den­den­ver­tre­tung
§ 69 Zeit und Ort der Sprech­stun­den der Ju­gend- und Aus­zu­bil­den­den­ver­tre­tung
§ 72 Abs. 6 Her­ab­set­zung der Zahl der Mit­glie­der der Ju­gend- und Aus­zu­bil­den­den­ver­tre­tung
§ 85 Abs. 2 Be­rech­ti­gung von Ar­beit­neh­mer­be­schwer­den
§ 87 Abs. 2  Mit­be­stim­mung in so­zia­len An­ge­le­gen­hei­ten
§ 91 Satz 2 Mit­be­stim­mung bei Ände­rung von Ar­beits­platz, Ar­beits­ab­lauf und -um­ge­bung
§ 94 Abs. 1 und 2 Mit­be­stim­mung bei Per­so­nal­fra­gebögen, persönli­chen An­ga­ben und Be­ur­tei­lungs­grundsätzen
§ 95 Abs.1 und 2 Mit­be­stim­mung bei Aus­wahl­richt­li­ni­en
§ 97 Abs. 2 Mit­be­stim­mung bei der Einführung be­trieb­li­cher Maßnah­men der Be­ru­fungs­bil­dung 
§ 98 Abs. 1, 3 und 4 Mit­be­stim­mung bei der Durchführung be­trieb­li­cher Maßnah­men der Be­ru­fungs­bil­dung 
§ 109 Um­fang der Aus­kunfts­pflicht ge­genüber dem Wirt­schafts­aus­schuss
§ 112 Abs. 2 Satz 2 Ver­hand­lun­gen über ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich bei Be­triebsände­run­gen
§ 112 Abs. 4 Auf­stel­lung ei­nes So­zi­al­plans bei Be­triebsände­run­gen
§ 116 Seeb­triebs­rat

Gibt es erzwingbare Einigungsstellenverfahren ohne die Möglichkeit eines verbindlichen Spruchs?

Der Sinn der Ei­ni­gungs­stel­le be­steht in ei­ner für Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat ver­bind­li­chen Sch­lich­tung von Strei­tig­kei­ten durch den Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le. Da­her ist in prak­tisch al­len Fällen, in de­nen die Ei­ni­gungs­stel­le auf den Wunsch ei­ner Be­triebs­par­tei tätig wer­den muss, d.h. in den Fällen des er­zwing­ba­ren Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens, ge­setz­lich vor­ge­se­hen, dass der Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le die Ei­ni­gung zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Be­trie­brat er­setzt.

Hier­von macht das Ge­setz al­ler­dings ei­ne Aus­nah­me, nämlich bei den Ver­hand­lun­gen über ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich, die der Ar­beit­ge­ber im Fal­le ei­ner von ihm ge­plan­ten Be­triebsände­rung mit dem Be­triebs­rat führen muss. Hier gibt § 112 Abs. 2 Satz 2 Be­trVG zwar bei­den Be­triebs­par­tei­en die Möglich­keit an die Hand, die Ei­ni­gungs­stel­le mit dem Ziel der Her­beiführung ei­nes In­ter­es­sen­aus­gleichs an­zu­ru­fen. Trotz­dem bleibt es dem Ar­beit­ge­ber recht­lich frei­ge­stellt, ob er ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich ab­sch­ließen möch­te oder nicht, d.h. er kann auch über den Weg des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens da­zu nicht ge­zwun­gen wer­den. Ein Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le, der ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich zum In­halt hat, ist da­her recht­lich nicht möglich.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen zum The­ma In­ter­es­sen­aus­gleich fin­den Sie un­ter den Stich­wor­ten „Be­triebsände­rung“ und „In­ter­es­sen­aus­gleich“.

Wie ist die Einigungsstelle besetzt und wer entscheidet darüber?

Die Ei­ni­gungs­stel­le be­steht gemäß § 76 Abs. 2 Be­trVG aus ei­ner glei­chen An­zahl von Bei­sit­zern, die vom Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat be­stellt wer­den, und ei­nem un­par­tei­ischen Vor­sit­zen­den, auf des­sen Per­son sich bei­de Sei­ten ei­ni­gen müssen.

Die An­zahl der Bei­sit­zer ist vom Ge­setz nicht fest­ge­legt. Als an­ge­mes­sen sieht die Recht­spre­chung der Ar­beits­ge­rich­te im Re­gel­fall zwei Bei­sit­zer pro Be­triebs­par­tei an. Da­bei sit­zen auf Be­triebs­rats­sei­te meist

  • der Be­triebs­rats­vor­sit­zen­de und
  • der Rechts­an­walt des Be­triebs­rats oder ein Be­ra­ter von der Ge­werk­schaft,

und auf Ar­beit­ge­ber­sei­te meist

  • der Ar­beit­ge­ber persönlich oder ein Per­so­nal­be­auf­trag­ter und
  • der Rechts­an­walt des Ar­beit­ge­bers oder ein Be­ra­ter vom Ar­beit­ge­ber­ver­band.

In recht­lich oder tatsächlich kom­pli­zier­ten und/oder wirt­schaft­lich be­deut­sa­men An­ge­le­gen­hei­ten kann es aber auch an­ge­mes­sen sein, die An­zahl der Bei­sit­zer auf drei oder mehr zu erhöhen. Das ist für den Ar­beit­ge­ber, der die Kos­ten des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens zu tra­gen hat, mit ei­nem ver­mehr­ten fi­nan­zi­el­len Auf­wand ver­bun­den und wird von ihm da­her oft ab­ge­lehnt.

Kommt ei­ne Ei­ni­gung über die Per­son des Vor­sit­zen­den nicht zu­stan­de, so be­stellt ihn gemäß § 76 Abs. 2 Satz 2 Be­trVG das Ar­beits­ge­richt. Die­ses ent­schei­det auch, wenn kei­ne Ei­ni­gung über die Zahl der Bei­sit­zer er­zielt wird.

Wie wird ein Verfahren vor der Einigungsstelle in Gang gesetzt?

In den oben ge­nann­ten Fällen des er­zwing­ba­ren Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens be­ginnt das Ver­fah­ren vor der Ei­ni­gungs­stel­le da­mit, dass ei­ne der Be­triebs­par­tei­en, zu­meist der Be­triebs­rat und eher sel­ten der Ar­beit­ge­ber, die Ei­ni­gungs­stel­le „an­ruft“ (§ 112 Abs. 2 Satz 2 Be­trVG) oder, was das­sel­be be­deu­tet, ihr Tätig­wer­den „be­an­tragt“ (§ 76 Abs. 5 Satz 1 Be­trVG). Das An­ru­fen oder Be­an­tra­gen der Ei­ni­gungs­stel­le heißt nichts an­de­res, als dass die­je­ni­ge Par­tei, die in ei­ner be­stimm­ten Strei­tig­keit das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren wünscht, die­sen Wunsch der an­de­ren Sei­te mit­teilt.

Das ge­schieht am bes­ten

  • schrift­lich,
  • un­ter möglichst ge­nau­er Be­zeich­nung der strei­ti­gen An­ge­le­gen­heit, über die die Ei­ni­gungs­stel­le ent­schei­den soll,
  • un­ter Hin­weis auf die gewünsch­ten An­zahl von Bei­sit­zern auf bei­den Sei­ten (meist zwei oder drei),
  • un­ter na­ment­li­cher Be­nen­nung des gewünsch­ten Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den und (für den Fall der Ver­hin­de­rung) ei­nes oder meh­re­rer Er­satz­vor­sit­zen­der, so­wie
  • un­ter Set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist, in­ner­halb de­ren sich die an­de­re Sei­te zu dem An­trag auf Durchführung des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens erklären möge.

Be­an­tragt der Be­triebs­rat die Durchführung des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens, muss er über die­sen Schritt zu­vor ei­nen ord­nungs­gemäßen Be­schluss her­beiführen, d.h. der Be­triebs­rat muss zunächst be­sch­ließen, dass und in wel­cher An­ge­le­gen­heit die Ei­ni­gungs­stel­le an­ge­ru­fen wer­den soll, wie­vie­le Bei­sit­zer auf je­der Sei­te teil­neh­men sol­len, wer der Vor­sit­zen­de sein soll (und für den Fall sei­ner Ver­hin­de­rung, wer in zwei­ter oder drit­ter Li­nie den Vor­sitz führen soll­te) und in­ner­halb wel­cher Frist sich der Ar­beit­ge­ber zu dem gewünsch­ten Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren erklären möge. Auf der Grund­la­ge ei­nes sol­chen Be­schlus­ses erklärt dann der Be­triebs­rats­vor­sit­zen­de ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber die An­ru­fung bzw. die Be­an­tra­gung der Ei­ni­gungs­stel­le.

Liegt ein sol­cher An­trag auf Durchführung des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens von sei­ten ei­ner Be­triebs­par­tei vor, muss sich die an­de­re Sei­te ent­schei­den, ob sie dem An­trag zu­stimmt oder nicht. Lehnt sie den Vor­schlag ganz oder teil­wei­se ab, wird dies zu­meist da­mit be­gründet,

  • dass of­fen­sicht­lich kein ge­setz­li­cher Fall des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens vor­liegt, und/oder
  • dass die An­zahl der Bei­sit­zer zu hoch ge­grif­fen ist, und/oder
  • dass der vor­ge­schla­ge­ne Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­de nicht ak­zep­tiert wer­den kann.

In sol­chen Fällen soll­ten die Be­triebs­par­tei­en zunächst mit­ein­an­der ver­han­deln und ver­su­chen, die vor­han­de­nen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren zu be­sei­ti­gen. Ge­lingt dies, kann der Vor­sit­zen­de, den man zweckmäßiger Wei­se be­reits zu­vor kon­tak­tiert hat, die (ers­te) Sit­zung der Ei­ni­gungs­stel­le ein­be­ru­fen.

Möglich ist es natürlich auch, sich an­statt auf die Ein­zel­hei­ten ei­nes Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens gleich in der Sa­che selbst zu ei­ni­gen.

BEISPIEL: Der Wirt­schafts­aus­schuss hat den Ar­beit­ge­ber dar­um ge­be­ten, ihm Aus­kunft über die Ein­zel­hei­ten ei­nes mit ei­ner Un­ter­neh­mens­be­ra­tung ver­ein­bar­ten Be­ra­tungs­auf­trags zu ge­ben, und zwar un­ter Vor­la­ge des Be­ra­ter­ver­trags. Da­bei be­ruft er sich auf § 106 Abs. 2, Abs. 3 Nr. 10 Be­trVG. Der Ar­beit­ge­ber weist die­se Bit­te zurück, in­dem er Be­ra­tungs­auf­trag und Be­ra­ter­ver­trag zum Geschäfts­ge­heim­nis erklärt. Dar­auf­hin be­sch­ließt der Be­triebs­rat, gemäß § 109 Be­trVG die Ei­ni­gungs­stel­le an­zu­ru­fen, da­mit die­se den Um­fang der zu er­tei­len­den Aus­kunft und der vor­zu­le­gen­den Un­ter­la­gen ver­bind­lich ent­schei­det. Dies teilt der Be­triebs­rat dem Ar­beit­ge­ber un­ter Set­zung ei­ner kur­zen Frist mit. Dar­auf­hin ei­ni­gen sich Be­triebs­rat und Ar­beit­ge­ber dar­auf, wel­che Ver­trags­un­ter­la­gen und Rech­nun­gen der Un­ter­neh­mens­be­ra­tungs­fir­ma dem Wirt­schafts­aus­schuss vor­ge­legt wer­den. Ein Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren hat sich da­mit er­le­digt.

Was tun bei Streitigkeiten über die Errichtung einer Einigungsstelle?

Können sich die Be­triebs­par­tei­en über die von ei­ner Sei­te an­ge­ru­fe­ne Ei­ni­gungs­stel­le nicht verständi­gen, d.h. blei­ben die o.g. Fra­gen strei­tig, kann die Be­triebs­par­tei, die das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren durchführen möch­te, beim Ar­beits­ge­richt die Er­rich­tung der Ei­ni­gungs­stel­le be­an­tra­gen. Das Ar­beits­ge­richt ent­schei­det in ei­nem spe­zi­el­len, stark be­schleu­nig­ten Ver­fah­ren, dem sog. Ei­ni­gungs­stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren gemäß § 98 Ar­beits­ge­richts­ge­setz (ArbGG).

Im Ei­ni­gungs­stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren kann die Par­tei, die die Ei­ni­gungs­stel­le nicht möch­te, nicht ein­wen­den, dass die ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für die Zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le an­geb­lich nicht vor­lie­gen. Über die (recht­li­che) Fra­ge der Zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le hat nämlich die Ei­ni­gungs­stel­le selbst zu ent­schei­den. In § 98 Abs. 1 Satz 2 ArbGG heißt es da­her, dass der An­trag auf ge­richt­li­che Ein­rich­tung der Ei­ni­gungs­stel­le we­gen feh­len­der Zuständig­keit nur zurück­ge­wie­sen wer­den kann, wenn die Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­zuständig ist. Im Ei­ni­gungs­stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren wer­den die (oft schwie­ri­gen) Rechts­fra­gen der Zuständig­keit der Ei­ni­gungs­stel­le da­her nur „über den Dau­men hin­weg“ be­ur­teilt, d.h. es wird nur ge­prüft, ob die Ei­ni­gungs­stel­le of­fen­sicht­lich un­ter kei­nem denk­ba­ren Ge­sichts­punkt zuständig sein kann. Ver­blei­ben hier recht­li­che Zwei­fel, sind die­se von der Ei­ni­gungs­stel­le selbst zu klären.

Ist bei den vor­ge­richt­li­chen Dis­kus­sio­nen über die von ei­ner Sei­te gewünsch­te Ei­ni­gungs­stel­le „nur“ die Per­son des von die­ser Sei­te vor­ge­schla­ge­nen Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den strei­tig, emp­fiehlt es sich, möglichst so­fort das Ei­ni­gungs­stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren ein­zu­lei­ten.

BEISPIEL: Der Be­triebs­rat möch­te ei­ne Über­stun­den­re­ge­lung im We­ge der Be­triebs­ver­ein­ba­rung, wo­bei er sich auf sein Mit­be­stim­mungs­recht gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 3 Be­trVG be­ruft. Ei­ne Ei­ni­gung mit dem Ar­beit­ge­ber lässt sich nicht er­zie­len. Der Be­triebs­rat be­sch­ließt da­her, die Ei­ni­gungs­stel­le an­zu­ru­fen und teilt dies dem Ar­beit­ge­ber schrift­lich mit. Da­bei schlägt er ei­nen beim Ar­beit­ge­ber „un­be­lieb­ten“ Rich­ter am Ar­beits­ge­richt als Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den vor. Der Ar­beit­ge­ber ist mit dem Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren an sich ein­ver­stan­den, möch­te aber ei­nen an­de­ren Vor­sit­zen­den ha­ben. Wenn der Be­triebs­rat nun­mehr das ge­richt­li­che Ei­ni­gungs­stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren an­strengt und be­an­tragt, das Ge­richt möge sei­nen Kan­di­da­ten als Vor­sit­zen­den be­stim­men, müss­te der Ar­beit­ge­ber sach­lich nach­voll­zieh­ba­re Gründe dafür anführen, dass er den Kan­di­da­ten des Be­triebs­rats - im­mer­hin ei­nen Kol­le­gen des Rich­ters, der über das Ei­ni­gungs­stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren ent­schei­det - für un­ge­eig­net hält. Das wird ihm schwer­fal­len, so dass das Ge­richt dem Vor­schlag des Be­triebs­rats fol­gen soll­te.

Ei­ni­ge Ge­rich­te sind al­ler­dings der Mei­nung, bei Strei­tig­kei­ten über die Per­son des Vor­sit­zen­den müsse im­mer ein Drit­ter vom Ge­richt gewählt wer­den, um ei­ne „Be­las­tung“ des von ei­ner Par­tei be­vor­zug­ten Kan­di­da­ten zu ver­mei­den.

Wie verlaufen die Verhandlungen in der Einigungsstelle?

Das Ge­setz legt nur ei­ni­ge Eck­punk­te des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens fest (§ 76 Abs. 3 Be­trVG).

Da­nach hat die Ei­ni­gungs­stel­le „un­verzüglich“ tätig zu wer­den, d.h. die Ver­hand­lun­gen müssen möglichst rasch an­be­raumt und zügig durch­geführt wer­den. Gemäß § 76 Abs. 3 Satz 2 Be­trVG fasst die Ei­ni­gungs­stel­le ih­re Be­schlüsse nach münd­li­cher Be­ra­tung mit Stim­men­mehr­heit. Die Ver­hand­lun­gen der Ei­ni­gungs­stel­le sind nach der Recht­spre­chung nicht öffent­lich, auch nicht für Be­triebs­an­gehöri­ge. Al­ler­dings sind sie par­teiöffent­lich, d.h. Mit­glie­der des Be­triebs­rats oder Ar­beit­ge­ber­ver­tre­ter können bei den Ver­hand­lun­gen zuhören, auch wenn sie nicht zu Bei­sit­zern der Ei­ni­gungs­stel­le be­stellt sind. Die Par­teiöffent­lich­keit en­det al­ler­dings dann, wenn deut­lich wird, dass die Ei­ni­gungs­stel­le ei­nen Spruch fällen muss und die Mit­glie­der der Ei­ni­gungs­stel­le da­her über ih­ren Spruch be­ra­ten und ab­stim­men müssen.

Die Be­schluss­fas­sung der Ei­ni­gungs­stel­le ist nach dem Ge­setz in zwei Etap­pen auf­ge­teilt: Bei der ers­ten Be­schluss­fas­sung nimmt der Vor­sit­zen­de der Ei­ni­gungs­stel­le nicht teil, d.h. er hat sich der Stim­me zu ent­hal­ten. Hier wird es da­her oft ein Un­ent­schie­den ge­ben, d.h. die Ver­tre­ter der ei­nen Sei­te stim­men für die Re­ge­lung, die Ver­tre­ter der an­de­ren da­ge­gen. Kommt da­her bei der ers­ten Be­schluss­fas­sung kei­ne Stim­men­mehr­heit zu­stan­de, nimmt der Vor­sit­zen­de nach wei­te­rer Be­ra­tung an der er­neu­ten Be­schluss­fas­sung teil.

Vor dem Hin­ter­grund die­ser recht­li­chen Re­ge­lun­gen ist die Per­son des Ei­ni­gungs­stel­len­vor­sit­zen­den von großer Be­deu­tung für den Aus­gang des Ver­fah­rens, je­den­falls dann, wenn es wirk­lich zu ei­nem Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le kommt.

Al­ler­dings kommt es in vie­len Fällen gar nicht zu ei­ner Be­schluss­fas­sung bzw. ei­nem Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le. Viel­mehr ver­han­deln die Ver­tre­ter der Ar­beit­ge­ber­sei­te und des Be­triebs­rats, d.h. die Bei­sit­zer der Ei­ni­gungs­stel­le, un­ter der Lei­tung durch den Vor­sit­zen­den zunächst und aus­gie­big über die Möglich­keit ei­ner „frei­wil­li­gen“ Ei­ni­gung, die in der Re­gel in ei­ner Be­triebs­ver­ein­ba­rung be­steht.

Kommt es im Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren zu ei­ner gütli­chen Ei­ni­gung, muss der Be­triebs­rat über die­se be­ra­ten und ab­stim­men. Bis da­hin ist das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren aus­zu­set­zen, wenn auch mögli­cher­wei­se nur für ei­ne hal­be St­un­de. Erst da­nach können die Ver­tre­ter des Be­triebs­rats in ih­rer Ei­gen­schaft als Ei­ni­gungs­stel­len­bei­sit­zer für den Be­triebs­rat erklären, dass die­ser mit der hier er­ziel­ten gütli­chen Ei­ni­gung ein­ver­stan­den ist. Ei­ne sol­che Rück­ver­si­che­rung durch ei­ne Be­schluss­fas­sung des Be­triebs­rats ist nur dann nicht nötig, wenn die Ei­ni­gungs­stel­le selbst ent­schei­det, d.h. ei­nen Spruch fällt.

Die Be­schlüsse der Ei­ni­gungs­stel­le sind schrift­lich nie­der­zu­le­gen, vom Vor­sit­zen­den zu un­ter­schrei­ben und Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat zu­zu­lei­ten.

Kann man den Spruch der Einigungsstelle gerichtlich überprüfen lassen?

Bei­de Be­triebs­part­ner können den Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le zeit­lich un­be­fris­tet ge­richt­lich über­prüfen las­sen, falls die­ser ge­gen Rechts­vor­schrif­ten verstößt. Das ist z.B. der Fall, wenn die Ei­ni­gungs­stel­le zu Un­recht von ei­nem Mit­be­stim­mungs­recht aus­geht oder wenn sie Fra­gen ge­re­gelt hat, die nicht im Rah­men ih­rer Zuständig­keit la­gen. Das Ziel ei­ner ge­richt­li­chen Über­prüfung des Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs be­steht in der Fest­stel­lung sei­ner Un­wirk­sam­keit.

Ei­ne Son­der­re­ge­lung gilt für den Fall, dass die ge­richt­li­che Fest­stel­lung der Un­wirk­sam­keit des Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs auf das Ar­gu­ment gestützt wird, die Ei­ni­gungs­stel­le ha­be die Gren­zen des ihr zu­ste­hen­den Er­mes­sens über­schrit­ten. Hier hat die Be­triebs­par­tei (Ar­beit­ge­ber oder Be­triebs­rat), die die ge­richt­li­che Fest­stel­lung der Un­wirk­sam­keit des Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs be­gehrt, ei­ne ge­setz­li­che Aus­schluss­frist von zwei Wo­chen - ge­rech­net vom Ta­ge der Zu­lei­tung des Be­schlus­ses an - zu be­ach­ten (§ 76 Abs. 5 Satz 4 Be­trVG).

BEISPIEL: Die Ei­ni­gungs­stel­le be­sch­ließt durch Spruch ei­nen So­zi­al­plan, da ein Be­triebs­teil ge­schlos­sen wird und da­her al­len dort täti­gen Ar­beit­neh­mern gekündigt wer­den soll. Die Ab­fin­dungs­re­ge­lung sieht ei­nen ge­rin­gen pau­scha­len Geld­be­trag vor, un­abhängig von den So­zi­al­da­ten der be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer, d.h. Al­ter, Dau­er der Be­triebs­zu­gehörig­keit, Un­ter­halts­pflich­ten und Schwer­be­hin­de­rung spie­len kei­ne Rol­le. Will der Be­triebs­rat die Un­wirk­sam­keit die­ses Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs vor dem Ar­beits­ge­richt gel­tend ma­chen, muss er dies bin­nen zwei Wo­chen nach Zu­lei­tung des Be­schlus­ses tun, da es hier um die Fra­ge geht, ob die Ei­ni­gungs­stel­le die Gren­zen des ihr zu­ste­hen­den Er­mes­sens über­schrit­ten hat.

Wer trägt die Kosten der Einigungsstelle?

Der Ar­beit­ge­ber. Das ver­steht sich von selbst, da sie zu den - oh­ne­hin von ihm zu tra­gen­den - Kos­ten des Be­triebs­rats gehören. Außer­dem ist die Kos­ten­tra­gungs­pflicht noch­mals aus­drück­lich in § 76a Abs. 1 Be­trVG fest­ge­schrie­ben.

Der Vor­sit­zen­de und die be­triebs­frem­den Bei­sit­zer der Ei­ni­gungs­stel­le ha­ben da­bei ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber ei­nen An­spruch auf Vergütung ih­rer Tätig­keit (§ 76a Abs. 3 Satz 1 Be­trVG). An sich sieht das Ge­setz vor, dass de­ren Höhe durch ei­ne Rechts­ver­ord­nung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ar­beit und So­zia­les (BMAS) ge­re­gelt wird, doch hat das BMAS von die­ser Ver­ord­nungs­ermäch­ti­gung bis­her kei­nen Ge­brauch ge­macht.

Die Höhe der Vergütung, die Vor­sit­zen­der und be­triebs­frem­de Bei­sit­zer ver­lan­gen können, ist da­her recht­lich nicht im De­tail fest­ge­legt. Als An­halts­punkt für ei­ne Be­mes­sung der Vergütung nennt § 76a Abs. 4 Satz 2, 3 Be­trVG nur den er­for­der­li­chen Zeit­auf­wand, die Schwie­rig­keit der Strei­tig­keit so­wie ein Ver­dienst­aus­fall der Ei­ni­gungs­stel­len­mit­glie­der. Außer­dem ist die Vergütung der Bei­sit­zer nied­ri­ger zu be­mes­sen als die des Vor­sit­zen­den. Nach der Recht­spre­chung soll sie in der Re­gel 70 % des Ho­no­rars des Vor­sit­zen­den be­tra­gen.

In der Pra­xis ver­ein­bart zunächst der Vor­sit­zen­de mit dem Ar­beit­ge­ber - zweckmäßiger­wei­se be­reits bei Be­ginn des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens - ein St­un­den- und/oder Ta­gesho­no­rar und teilt dies den be­triebs­frem­den Bei­sit­zern mit.

Die be­triebs­frem­den Bei­sit­zer auf der Sei­te des Be­triebs­rats können auf die­ser Ba­sis auf den Ab­schluss ei­ner ei­ne um 30 % ge­min­der­ten Ho­no­rar­ver­ein­ba­rung drin­gen oder auf ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung ver­zich­ten und nach Ab­schluss des Ver­fah­rens un­mit­tel­bar ei­ne ent­spre­chen­de Ho­no­rar­rech­nung ein­rei­chen. Ihr An­spruch folgt ja dem Grun­de nach aus § 76a Abs. 2 Be­trVG, und auch die Höhe soll­te kei­nen Grund für Strei­tig­kei­ten dar­stel­len, nach­dem man die Höhe des Vor­sit­zen­den­ho­no­rars kennt.

Ob sich die be­triebs­frem­den Bei­sit­zer, die auf der Sei­te des Ar­beit­ge­bers tätig wer­den, an den vom Vor­sit­zen­den ge­trof­fe­nen Ho­no­rar­ver­ein­ba­run­gen hal­ten, hängt von ih­ren Be­zie­hun­gen zu ih­rem Auf­trag­ge­ber ab. Rech­nen sie ge­ne­rell mit ei­nem be­stimm­ten (ho­hen) St­un­den­satz ab, wer­den sie die­sen auch für das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren ver­lan­gen.

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Letzte Überarbeitung: 14. Juli 2016

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