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Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Jahrgang
   
Schlag­worte: Insolvenz des Arbeitgebers, Lohn und Gehalt
   
Gericht: Arbeitsgericht Jena
Akten­zeichen: 1 Ca 421/08
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 31.07.2009
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen:
   

Ar­beits­ge­richt Je­na
Ak­ten­zei­chen (bit­te stets an­ge­ben)
1 Ca 421/08

Verkündet

am 31.7.2009
gez.
als Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

 

Im Na­men des Vol­kes

Ur­teil

 

In dem Rechts­streit

- Kläger -

Pro­zess­be­vollmäch­tig­te/r:

ge­gen

- Be­klag­ter -

Pro­zess­be­vollmäch­tig­te/r:


hat das Ar­beits­ge­richt Je­na, 1. Kam­mer, auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 31.07. 2009 durch Di­rek­tor des Ar­beits­ge­richts
als Vor­sit­zen­den so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter
als Bei­sit­zer für Recht er­kannt:

1. Die Kla­ge wird ab­ge­wie­sen.

2. Der Kläger trägt die Kos­ten des Ver­fah­rens.

3. Der Streit­wert wird auf 1.560,38 € fest­ge­setzt.

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T a t b e s t a n d

Der Kläger be­gehrt nach im Be­schwer­de­ver­fah­ren er­strit­te­ner Be­wil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe vom Be­klag­ten die Er­stat­tung ab­ge­rech­ne­ten (Bl. 200 d.A.) und ge­zahl­ten Net­to­ar­beits­ent­gelts für den Fe­bru­ar 2007 in Höhe von 1.560,38 €.

Der Kläger wur­de mit Be­schluss vom 2.8.2007 vom Amts­ge­richt E. zum In­sol­venz­ver­wal­ter über das Vermögen der K. GmbH in E. be­stellt (Az.: Amts­ge­richt E. 172 IN 270/07 - Bl. 145 d.A.). Der In­sol­ven­zeröff­nung vom sel­ben Ta­ge war ein beim Amts­ge­richt E. am 18.4.2007 ein­ge­gan­ge­ner In­sol­venz­an­trag der AOK T. vom 12.4.2007 (Bl. 146 f. d.A.) vor­aus­ge­gan­gen. Die Ge­mein­schuld­ne­rin bot je­den­falls bis zur In­sol­ven­zeröff­nung Leis­tun­gen im Be­reich des Hoch- und Tief­baus am Markt an und er­brach­te über­wie­gend Be­ton-, Ei­sen­bie­ge- so­wie Mau­rer­ar­bei­ten für ih­re Auf­trag­ge­ber. Be­reits seit An­fang Ok­to­ber 2006 be­fand sich der Geschäftsführer der Ge­mein­schuld­ne­rin nicht mehr in Deutsch­land, wes­we­gen er de­ren tech­ni­schem Be­triebs­lei­ter S. am 1.10.2006 ge­genüber der D. AG Voll­macht er­teil­te, die geschäft­li­chen In­ter­es­sen der Ge­mein­schuld­ne­rin die­ser ge­genüber zu ver­tre­ten (Bl. 119 d.A.). Mit Wir­kung zum 8.1.2007 stell­te die Ge­mein­schuld­ne­rin durch Herrn Spinn­ler den Be­klag­ten als Bau­hel­fer zu den Be­din­gun­gen des Ar­beits­ver­tra­ges vom 5.1.2007 ein (Bl. 138 - 140 d.A.). Während der Ent­gelt­an­spruch des Be­klag­ten von der Ge­mein­schuld­ne­rin für den Mo­nat Fe­bru­ar 2007 (Bl. 41 d.A.) recht­zei­tig ab­ge­rech­net wor­den war, wur­de ihm das Ent­gelt erst am 4.4.2007 aus­ge­zahlt. Ein vor­pro­zes­sua­les Er­stat­tungs­be­geh­ren des Klägers vom 18.9.2007 (Bl. 142 d.A.) über die­sen Be­trag an den Be­klag­ten blieb er­folg­los, so dass der Kläger mit sei­ner zum Ar­beits­ge­richt J. er­ho­be­nen Kla­ge den An­spruch wei­ter ver­folgt.

Der Kläger be­haup­tet, die Ge­mein­schuld­ne­rin ha­be sich be­reits seit dem letz­ten Quar­tal des Jah­res 2006 in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten be­fun­den und nur schlep­pen­de Lohn­zah­lun­gen ge­leis­tet. Die seit Ja­nu­ar 2007 fälli­gen Löhne sei­en nur noch teil­wei­se und nicht in ge­schul­de­ter Höhe be­zahlt wor­den, wie sich dar­aus er­ge­be, dass sich die Lohnrückstände für die im Ju­li 2007 noch beschäftigt ge­we­se­nen 63 Ar­beit­neh­mer auf ca. 232.000,- € be­lau­fen hätten. Die Ge­mein­schuld­ne­rin ha­be durch ih­ren tech­ni­schen Be­triebs­lei­ter je­weils bei Fällig­keit der Lohn­for­de­run­gen am 15. des Fol­ge­mo­nats al­le Mit­ar­bei­ter auf de­ren Nach­fra­ge darüber in Kennt­nis ge­setzt, dass we­gen man­geln­der Li­qui­dität des Un­ter­neh­mens Löhne nur in Abhängig­keit von Ein­nah­men aus lau­fen­den Auf­trägen ge­zahlt wer­den könn­ten. Der Kläger meint, da­mit ha­be der Be­klag­te die Zah­lungs­unfähig­keit der Ge­mein­schuld­ne­rin am 4.4.2007 ge­kannt oder doch zu­min­dest um das Vor­lie­gen von Umständen ge­wusst, aus de­nen zwin­gend auf die Zah­lungs­unfähig­keit der Ge­mein­schuld­ne­rin zu schließen ge­we­sen sei. Er hält des­halb sei­ne An­fech­tung für eben­so be­gründet wie sein Er­stat­tungs­be­geh­ren, weil der Fe­bru­ar­lohn in den letz­ten 3 Mo­na­ten vor Ein­gang des In­sol­venz­an­tra­ges ge­zahlt wor­den sei.

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Er be­an­tragt,

den Be­klag­ten zu ver­ur­tei­len, an den Kläger 1.560,38 € nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit 27.9.2007 zu be­zah­len.

Der Be­klag­te be­an­tragt,

die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Der Be­klag­te be­haup­tet, der Lohn für den Mo­nat Ja­nu­ar 2007 sei pünkt­lich ge­zahlt wor­den. Darüber hin­aus ha­be er am 4.4.2007 kei­ne Kennt­nis von der wirt­schaft­li­chen Si­tua­ti­on der Ge­mein­schuld­ne­rin ge­habt. Ins­be­son­de­re sei er von Herrn S. über die­se nicht in­for­miert wor­den, wie der Be­klag­te auch nicht nach dem Aus­zah­lungs­zeit­punkt für den Fe­bru­ar­lohn ge­fragt ha­be. Hier­zu ha­be auch kein An­lass be­stan­den, weil im Fe­bru­ar kei­ne Lohnrückstände für ihn auf­ge­lau­fen ge­we­sen sei­en und die­se erst für März 2007 mit ei­ner Fällig­keit am 15.4. 2007 auf­ge­tre­ten sei­en. Im Übri­gen be­strei­tet der Be­klag­te den Kläger­vor­trag zur Zah­lungs­unfähig­keit der Ge­mein­schuld­ne­rin am 4.4.2007.

We­gen des wei­te­ren Vor­tra­ges der Par­tei­en wird auf den In­halt der ge­wech­sel­ten Schriftsätze nebst den bei­gefügten An­la­gen, die Ge­gen­stand der münd­li­chen Ver­hand­lung wa­ren, und den der Sit­zungs­nie­der­schrif­ten vom 21.4.2009 (Bl. 179 d.A.) und vom 31.7.2009 (Bl. 210, 211 d.A.) Be­zug ge­nom­men.

 

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e

Die Kla­ge ist zulässig, aber un­be­gründet, weil der Be­klag­te nicht zur Er­stat­tung des Net­to­lohns für den Mo­nat Fe­bru­ar 2007 ver­pflich­tet ist (§ 611 Abs. 1 BGB, §§ 129 Abs. 1, 130 Abs. 1 und 2, 142, 143 Abs. 1 Satz 1 In­sO).

Die Kla­ge ist nicht des­halb un­zulässig, weil der Rechts­weg zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen nicht ge­ge­ben wäre. Zwar ist in Li­te­ra­tur und Recht­spre­chung durch­aus strei­tig, ob für die Kla­ge ei­nes In­sol­venz­ver­wal­ters auf Rück­gewähr von Ar­beits­vergütung we­gen ei­ner In­sol­venz­an­fech­tung der Rechts­weg zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen eröff­net ist. Während der Bun­des­ge­richts­hof für Strei­tig­kei­ten die­ser Art in ständi­ger Recht­spre­chung des Rechts­weg zu den or­dent­li­chen Ge­rich­ten ge­ge­ben hält (BGH Be­schlüsse vom 2.6.2005 - IX ZB 235/04 - = WM 2005, 1573 f.; vom 27.7.2006 - IX ZB 141/05 - = ZIP 2006, 1603 f.), hat der 5. Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts mit Be­schluss vom 27.2.2008 (Az.: 5 AZB 43/07 = EzA § 2 ArbGG 1979 Nr. 69) die Rechts­weg­zuständig­keit der Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen an­ge­nom­men. Da­bei geht das Bun­des­ar­beits­ge­richt da­von aus, dass der In­sol­venz­ver­wal­ter als Rechts­nach­fol­ger gem.

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§ 3 ArbGG in ei­nem wei­ten Sin­ne zu ver­ste­hen sei und des­halb die Na­tur des Rechts­verhält­nis­ses, aus dem der Kla­ge­an­spruch her­ge­lei­tet wird, ei­nen un­mit­tel­bar wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang zu dem Ar­beits­verhält­nis be­gründet, wel­ches den Rechts­grund für die ge­leis­te­ten Zah­lun­gen dar­stellt.

Die­se Streit­fra­ge zwi­schen den bei­den obers­ten Ge­richtshöfen des Bun­des ist noch nicht ab­sch­ließend geklärt, denn der 9. Se­nat des BGH hat mit Be­schluss vom 2.4.2009 (Az.: IX ZB 182/08 - = NJW 2009, 1968 ff.) die Fra­ge nach der Rechts­weg­zuständig­keit dem ge­mein­sa­men Se­nat der obers­ten Ge­richtshöfe des Bun­des zur Ent­schei­dung vor­ge­legt. In die­sem un­ter dem Az.: GmS - OGB 1/09 geführ­ten Ver­fah­ren hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt mit Be­schluss vom 15.7.2009 an sei­ner Ent­schei­dung vom 27.2.2008 fest­ge­hal­ten und dar­auf ver­wie­sen, dass die vom Bun­des­ge­richts­hof ver­tre­te­ne Auf­fas­sung die Ge­fahr ei­nes ge­spal­te­nen Rechts­we­ges des­halb mit sich brin­ge, weil für leug­nen­de Fest­stel­lungs­kla­gen ei­nes Ar­beit­neh­mers ge­gen den In­sol­venz­ver­wal­ter über von die­sem er­ho­be­ne Rück­zah­lungs­ansprüche der Ar­beits­rechts­weg je­den­falls ge­ge­ben sei (Be­schluss vom 31.3.2009 - AZB 98/08 - = ZIP 2009 830 f.).

Nach Auf­fas­sung der Kam­mer spre­chen im Streit der obers­ten Ge­richtshöfe des Bun­des die über­zeu­gen­de­ren Über­le­gun­gen für ei­ne Rechts­weg­zuständig­keit der Ar­beits­ge­rich­te, denn in al­ler Re­gel sind auch für ei­nen Rück­for­de­rungs­an­spruch des In­sol­venz­ver­wal­ters auf ge­leis­te­te Ar­beits­vergütung Rechts­fra­gen zu be­ant­wor­ten, die der aus­sch­ließli­chen Zuständig­keit des Ar­beits­rechts­wegs vor­be­hal­ten ist. Das kann sich nicht nur aus der Na­tur der Zah­lun­gen, die sich auf Son­der­leis­tun­gen, auf An­spruchs­grund­la­gen aus be­trieb­li­cher Übung oder Leis­tun­gen der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung be­zie­hen können er­ge­ben. Für die Ent­schei­dung können auch von der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ent­wi­ckel­te Grundsätze zum Ta­rif­ver­trags­recht, zum Recht der all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen und zu spe­zi­fisch das Ar­beits-le­ben be­tref­fen­den Üblich­kei­ten von Bran­chen von Be­deu­tung sein, für de­ren Sach­be­hand­lung ge­ra­de die Ar­beits­ge­rich­te be­ru­fen sind. Bei die­ser Sach­la­ge hat die Kam­mer da­von ab­ge­se­hen, den vor­lie­gen­den Rechts­streit im Hin­blick auf den be­schrit­te­nen Rechts­weg gem. § 148 ZPO bis zur Ent­schei­dung über den Vor­la­ge­be­schluss des 9. BGH-Se­nats aus­zu­set­zen. Sie ist viel­mehr der ständi­gen Auf­fas­sung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ge­folgt und hat die Rechts­weg­zuständig­keit der Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen an­ge­nom­men.

Die da­mit zulässi­ge Kla­ge ist un­be­gründet, weil der Kläger die Rück­zah­lung des Fe­bru­ar­lohns man­gels An­spruchs­grund­la­ge nicht ver­lan­gen kann.

Gem. § 143 Abs. 1 In­sO muss al­les, was durch ei­ne vom In­sol­venz­ver­wal­ter an­fecht­ba­re Hand­lung aus dem Vermögen der Ge­mein­schuld­ne­rin weg­ge­ge­ben wor­den ist, zur In­sol­venz­mas­se zurück­gewährt wer­den. Die An­fech­tung des Klägers vom 18.9.2007 be­zieht sich auf Rechts­hand­lun­gen der Ge­mein­schuld­ne­rin, wel­che nach § 129 Abs. 1 In­sO nach Maßga­be der §§ 130 - 146 In­sO an­ge­foch­ten wer­den kann. Die­se Maßga­ben lie­gen al­ler­dings nicht vor.

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Das folgt schon dar­aus, dass es sich bei Zah­lung von Ar­beits­ent­gelt in al­ler Re­gel um ein Bar­geschäft i.S.v. § 142 In­sO han­delt. Hier­un­ter ist ei­ne Leis­tung der Ge­mein­schuld­ne­rin zu ver­ste­hen, für die un­mit­tel­bar ei­ne gleich­wer­ti­ge Leis­tung in ihr Vermögen ge­langt ist. Durch die Vor­schrift soll gewähr­leis­tet wer­den, dass die späte­re Ge­mein­schuld­ne­rin in ei­ner Kri­se bis zur Eröff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens wirt­schaft­lich hand­lungsfähig bleibt. Aus die­sem Grun­de sol­len bei der Durchführung nor­ma­ler Ver­kehrs­geschäfte, um die es sich bei der Zah­lung von Ent­gelt für er­brach­te Ar­beits­leis­tung han­delt, Rechts­geschäfte re­gelmäßig un­an­fecht­bar sein, durch wel­che le­dig­lich ein ak­ti­ver Tausch, et­wa Ar­beits­leis­tung ge­gen Geld, er­folgt, weil in ei­nem sol­chen Fall ei­ne Gläubi­ger­be­nach­tei­li­gung, wel­che den Recht­fer­ti­gungs­grund für das An­fech­tungs­recht des In­sol­venz­ver­wal­ters nach § 129 In­sO dar­stellt, aus­ge­schlos­sen ist.

Al­ler­dings müssen zur An­nah­me ei­nes Bar­geschäftes Leis­tung und Ge­gen­leis­tung in ei­nem en­gen zeit­li­chen und sach­li­chen Zu­sam­men­hang ste­hen. Dass ein sach­li­cher Zu­sam­men­hang zwi­schen der Lohn­zah­lung und der er­brach­ten Ar­beits­leis­tung des Be­klag­ten be­steht, wird auch vom Kläger nicht be­zwei­felt. Le­dig­lich die ein­ge­tre­te­ne Ver­spätung der Lohn­zah­lung für Fe­bru­ar 2007 kann mit­hin das Tat­be­stands­merk­mal der Un­mit­tel­bar­keit in Zwei­fel zie­hen, denn zwi­schen den Par­tei­en ist un­strei­tig, dass der ab­ge­rech­ne­te und an den Be­klag­ten ge­zahl­te Lohn sei­ner Leis­tung auch wirt­schaft­lich ent­spro­chen hat. Al­ler­dings ist für die An­nah­me ei­nes en­gen zeit­li­chen Zu­sam­men­hangs nicht die Vor­nah­me ei­ner Zug-um-Zug-Leis­tung im ei­gent­li­chen Sin­ne er­for­der­lich (And­res/Leit­haus In­sO § 142 Rz. 4), weil zeit­li­che Verzöge­run­gen zwi­schen Leis­tung und Ge­gen­leis­tung auch an­de­re Ur­sa­chen als ei­ne Gläubi­ger­be­nach­tei­li­gung ha­ben können.

Ins­be­son­de­re in der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist seit lan­gem an­er­kannt, dass ei­ner ge­rin­gen zeit­li­chen Dif­fe­renz zwi­schen Leis­tung und Ge­gen­leis­tung für die An­nah­me ei­nes Bar­geschäftes kei­ne rechts­er­heb­li­che Be­deu­tung zu­kommt (so schon das Reichs­ge­richt in RGZ 136, 158 f., aber auch der Bun­des­ge­richts­hof in BGHZ 118, 173). Da­bei kann ei­ne all­ge­mei­ne Fest­le­gung die­ses für die An­nah­me ei­nes Bar­geschäfts unschädli­chen Ver­spätungs­zeit­raums schon des­halb nicht er­fol­gen, weil die­ser we­sent­lich von der Art der aus­ge­tausch­ten Leis­tun­gen und da­von abhängt, in wel­cher Zeit­span­ne sich der Aus­tausch nach den Ge­pflo­gen­hei­ten des Geschäfts­ver­kehrs für die je­wei­li­gen Hand­lun­gen ty­pi­scher­wei­se voll­zieht. So hat et­wa der Bun­des­ge­richts­hof in sei­ner Ent­schei­dung vom 6.12.2007 (Az.: IX ZR 113/06 - = DB 2008, 176 ff.) er­kannt, dass bei ei­nem ab­schnitts­wei­se auf­tre­ten­den Aus­tausch von Leis­tun­gen und Ge­gen­leis­tun­gen die zeit­lich teil­ba­re Zah­lung ei­nes An­walts­ho­no­rars noch bis zu 30 Ta­gen nach Fällig­keit nicht dem Cha­rak­ter ei­nes Bar­geschäftes wi­der­spricht.

Die von der Ge­mein­schuld­ne­rin er­brach­te Lohn­zah­lung für Fe­bru­ar 2007 ist nicht bei de­ren Fällig­keit, son­dern ver­spätet ge­leis­tet wor­den. Das Ent­gelt war am 15. März 2007 fällig und wur­de erst am 4.4.2007, al­so 20 Ka­len­der­ta­ge nach Fällig­keit, aus­be­zahlt. Die­ser Zah­lungs­ver­zug über­schrei­tet da­mit die in der vor­ge­nann­ten Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs an­ge­nom­me­ne Frist, wel­che die An­nah­me ei­nes Bar­geschäfts in Zwei­fel zie­hen kann, nicht.

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Da­bei hat die Kam­mer nicht über­se­hen, dass der Be­klag­te - an­ders in dem vom Bun­des­ge­richts­hofs ent­schie­de­nen Streit - kei­ne an­walt­li­che Dienst­leis­tung zu er­brin­gen hat­te, son­dern als ge­werb­li­cher Ar­beit­neh­mer im Bau­ge­wer­be ein­ge­stellt war. Al­ler­dings hat die Kam­mer auch nicht über­se­hen, dass es ge­ra­de zu den Be­son­der­hei­ten die­ser Bran­che gehört, dass ins­be­son­de­re im Win­ter­halb­jahr auf­grund der Wit­te­rungs­be­din­gun­gen Bau­leis­tun­gen nicht in vol­lem Um­fang er­bracht und des­halb Zah­lungs­eingänge bei Bau­un­ter­neh­men nicht in glei­chem Um­fang und in glei­cher Re­gelmäßig­keit er­war­tet wer­den können, wie das außer­halb der Zei­ten wit­te­rungs­be­ding­ter Ar­beits­ausfälle zu er­war­ten ist. Die­sem Um­stand ha­ben die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en nicht nur durch geänder­te Re­gel­ar­beits­zei­ten in den Mo­na­ten De­zem­ber und Ja­nu­ar bis März (§ 3 Nr. 1.2 BRTV Bau) Rech­nung ge­tra­gen, son­dern für die­sen Zeit­raum auch Ver­ein­ba­run­gen zur Wei­ter­ent­wick­lung der Förde­rung ganzjähri­ger Beschäfti­gung ge­trof­fen. Auch der Ge­setz­ge­ber hat dem Um­stand sai­so­na­ler Li­qui­ditätsengpässe durch die Er­stat­tung ta­rif­li­chen Win­ter­gel­des an Bau­un­ter­neh­men in § 320 SGB III die Bau­be­trie­be­ver­ord­nung und die Win­ter­beschäfti­gungs­ver­ord­nung Rech­nung ge­tra­gen.

Trotz die­ser um­fang­rei­chen Maßnah­men zum Aus­gleich sai­so­nal auf­tre­ten­der Beschäfti­gungs­hemm­nis­se in Un­ter­neh­men des Bau­haupt­ge­wer­bes kommt es in die­ser Bran­che ty­pi­scher-wei­se ge­ra­de in Zei­ten wit­te­rungs­be­dingt ein­ge­schränk­ten Ein­sat­zes von Ar­beit­neh­mern zu Li­qui­ditätsengpässen bei ei­ner Viel­zahl klei­ne­rer und mitt­le­rer Bau­un­ter­neh­men, oh­ne dass hier­auf die An­nah­me ei­ner ge­ne­rel­len Zah­lungs­unfähig­keit gestützt wer­den kann. Es be­steht des­halb kein Grund zu der An­nah­me, dass ein Zah­lungs­ver­zug von we­ni­ger als 30 Ka­len­der­ta­gen ei­ner Lohn­zah­lung den Cha­rak­ter des Bar­geschäftes nimmt.

Zwar kann ei­ne Kre­dit­gewährung des Gläubi­gers für die Leis­tung des Schuld­ners zum Weg­fall des gem. § 142 In­sO er­for­der­li­chen Tat­be­stands­merk­mals der Un­mit­tel­bar­keit ei­nes Leis­tungs­aus­tau­sches führen. Ei­ne sol­che Kre­dit­gewährung hat der Kläger je­doch nicht vor­ge­tra­gen. Sei­ne - sub­stan­ti­iert be­strit­te­ne - Be­haup­tung, Herr S. ha­be bei Überg­a­be der Fe­bru­ar­ab­rech­nung in der 11. Ka­len­der­wo­che des Jah­res 2007 den Be­klag­ten auf späte­re Zah­lungs­zeiträume vertröstet, stellt schon des­we­gen kei­ne Kre­dit­ver­ein­ba­rung oder St­un­dungs­ab­re­de dar, weil die­sem Vor­trag we­der ein be­stimm­ter Zeit­raum für die Lohn­zah­lung, noch das hierfür er­for­der­li­che Ein­verständ­nis des Be­klag­ten mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se zu ent­neh­men ist.

Al­ler­dings kann auch ein Bar­geschäft vom Kläger an­ge­foch­ten wer­den, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des § 133 Abs. 1 In­sO vor­lie­gen. Die­se hat er aber nicht vor­ge­tra­gen, weil we­der dar­ge­legt ist, dass die Ge­mein­schuld­ne­rin mit dem Vor­satz ge­zahlt hat, ih­re übri­gen Gläubi­ger zu be­nach­tei­li­gen, noch er­sicht­lich ist, dass der Be­klag­te am 4.4.2007 ei­nen sol­chen Vor­satz kann­te. In­so­weit hat der Kläger le­dig­lich dar­auf ver­wie­sen, dass der Be­klag­te um die dro­hen­de Zah­lungs­unfähig­keit der Ge­mein­schuld­ne­rin ge­wusst ha­be.

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Die­ser An­nah­me des Klägers konn­te die Kam­mer je­doch nicht zu fol­gen. Da­bei kann da­hin-ste­hen, ob der Be­klag­te vor dem 4.4.2007 ge­wusst hat, dass die Ge­mein­schuld­ne­rin an­de­ren Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen nicht nach­ge­kom­men ist, denn selbst wenn dies der Fall ge­we­sen wäre, recht­fer­tigt al­lein die­se Kennt­nis noch nicht des­sen Schluss auf ei­ne ge­ne­rel­le Zah­lungs­unfähig­keit oder ei­ne vor­ge­nom­me­ne Zah­lungs­ein­stel­lung sei­nes Ar­beit­ge­bers. So hat der 9. Se­nat des BGH in sei­ner Ent­schei­dung vom 19.2.2009 (Az.: IX ZR 62/08 - = BGHZ 180, 63 ff.) zu­tref­fend dar­auf ver­wie­sen, dass Ar­beit­neh­mern die­se Kennt­nis al­len­falls dann zu­zu­schrei­ben ist, wenn sie Ein­blick in Buch­hal­tung oder Rech­nungs­we­sen ha­ben und ent­spre­chend fach-kun­dig sind oder als lei­ten­de Mit­ar­bei­ter ein­ge­hend über die Un­ter­neh­mens­la­ge un­ter­rich­tet sind. An­de­re, ins­be­son­de­re ge­werb­li­che Ar­beit­neh­mer, wie der Be­klag­te, ha­ben ei­ne sol­che not­wen­di­ge Kennt­nis im All­ge­mei­nen nicht, wenn nicht der Ar­beit­ge­ber z. B. in ei­ner Be­triebs­ver­samm­lung auf sei­ne Zah­lungs­unfähig­keit hin­weist.

Nach der vom Be­klag­ten be­strit­te­nen Be­haup­tung des Klägers hat der Be­triebs­lei­ter in der 11. Ka­len­der­wo­che 2007 den Be­klag­ten dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Löhne aus lau­fen­den Ein­nah­men ge­zahlt und mit­hin mit ei­ner verzöger­ten Aus­zah­lung zu rech­nen sei. Nach Auf­fas­sung des Bun­des­ge­richts­hofs, wel­cher die Kam­mer folgt, kann aber da­hin­ste­hen, ob dem Be­klag­ten die­se In­for­ma­ti­on von Herrn Spinn­ler tatsächlich ge­ge­ben wor­den ist, weil hier­in ge­ra­de nicht der Hin­weis auf ei­ne in­sol­venz­recht­lich re­le­van­te ge­ne­rel­le Zah­lungs­unfähig­keit der Ge­mein­schuld­ne­rin liegt. Über die Be­haup­tung des Klägers muss­te des­halb kein Be­weis er­ho­ben wer­den, weil ei­ne an­gekündig­te Erfüllung des Lohn­an­spruchs ge­ra­de nicht die Erklärung enthält, bei der Ge­mein­schuld­ne­rin lie­ge Zah­lungs­unfähig­keit vor.

Die Be­gründet­heit der Kla­ge er­gibt sich auch dann nicht, wenn die an­ge­foch­te­ne Ent­gelt­zah­lung sich nicht als Bar­geschäft dar­stel­len.

In die­sem Fal­le kann gem. § 130 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 In­sO ei­ne Rechts­hand­lung an­ge­foch­ten wer­den, wenn sie in den letz­ten 3 Mo­na­ten vor dem An­trag auf In­sol­ven­zeröff­nung vor­ge­nom­men wor­den ist, die Ge­mein­schuld­ne­rin zu die­sem Zeit­punkt zah­lungs­unfähig war und der Be­klag­te die­sen Um­stand kann­te oder er doch zu­min­dest die Umstände kann­te, die zwin­gend auf die Zah­lungs­unfähig­keit oder den Eröff­nungs­an­trag schließen las­sen.

Der Be­klag­te hat be­strit­ten, dass die Ge­mein­schuld­ne­rin am 4.4.2007 be­reits zah­lungs­unfähig war, oh­ne dass der Kläger die­ses Tat­be­stands­merk­mal sub­stan­ti­iert vor­ge­tra­gen hat. Zwar hat er dar­ge­legt, dass die Ver­bind­lich­kei­ten der Ge­mein­schuld­ne­rin im De­zem­ber 2006 ge­genüber den So­zi­al­ver­si­che­rungs­trägern sich auf 19.780,69 € und bei In­sol­ven­zeröff­nung am 2.8.2007 sich so­gar auf 193.147,83 € be­lau­fen ha­ben. Kennt­nis von der Schul­den­last der Ge­mein­schuld­ne­rin im De­zem­ber 2006 konn­te der Be­klag­te schon des­halb nicht ha­ben, weil er erst im

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Ja­nu­ar 2007 von der Ge­mein­schuld­ne­rin ein­ge­stellt wor­den ist. Auf den Schul­den­stand am 2.8.2007 kommt es dem­ge­genüber nicht an, weil die­ser 4 Mo­na­te nach dem Zah­lungs­zeit­punkt des Fe­bru­ar­loh­nes liegt. Des Wei­te­ren hat der Be­klag­te dar­auf ver­wie­sen, dass die Lohnrück-stände der Ge­mein­schuld­ne­rin bei Er­stel­lung des In­sol­venz­gut­ach­tens am 26.7.2007 für die zu die­sem Zeit­punkt noch beschäftig­ten 63 Ar­beit­neh­mer, zu de­nen der Be­klag­te schon nicht mehr gehörte, sich auf 232.029,- € be­lau­fen ha­ben. Auch mit die­sem vom Be­klag­ten be­strit­te­nen Vor­trag hat der Kläger nicht dar­ge­legt, dass die Ge­mein­schuld­ne­rin am 4.4.2007 be­reits zah­lungs­unfähig ge­we­sen ist, zu­mal die­ser Be­trag bei 63 Ar­beit­neh­mern ei­nen Lohnrück­stand von al­len­falls 3 Mo­na­ten be­gründen kann und da­mit erst die Ent­gel­te ab April 2007, die am 15.5.2007 fällig wa­ren, er­fasst. Ei­nen Vor­trag da­zu, ob die Ge­mein­schuld­ne­rin am 4.4.2007 be­reits zah­lungs­unfähig ge­we­sen ist, hat er da­mit nicht ge­hal­ten, weil Rückstände von knapp 20.000,- € bei So­zi­al­ver­si­che­rungs­trägern im De­zem­ber 2006 für sich al­lei­ne die­sen Schluss noch nicht tra­gen.

Im Ein­zel­nen kommt es auf die feh­len­de Dar­le­gung be­ste­hen­der Zah­lungs­unfähig­keit am 4.4.2007 aber nicht an, weil das An­fech­tungs­recht aus § 130 In­sO ne­ben der Zah­lungs­unfähig­keit der Ge­mein­schuld­ne­rin auch die Kennt­nis des Be­klag­ten von die­sem Um­stand vor­aus­setzt. Dass die­se Kennt­nis ins­be­son­de­re im Lich­te der Recht­spre­chung am 4.4.2007 nicht vor­lag, er­gibt sich be­reits aus den vor­ste­hen­den Ausführun­gen.

Hat der Kläger da­mit ei­ne wirk­sa­me In­sol­venz­an­fech­tung nicht dar­ge­legt, kann die Rechts­fol­ge ei­ner Rück­gewähr des Er­lang­ten aus § 143 Abs. 1 In­sO nicht ein­tre­ten, so dass die Kla­ge ab­zu­wei­sen war.

Die Kos­ten­ent­schei­dung be­ruht auf § 91 ZPO, weil der Kläger im Rechts­streit un­ter­le­gen ist.

Der gem. § 61 Abs. 1 ArbGG im Ur­teil fest­zu­set­zen­de Wert des Streit­ge­gen­stan­des folgt sei­ner Höhe nach aus dem ein­ge­klag­ten Be­trag.

Ei­nes Aus­spruchs zur Rechts­mit­tel­zu­las­sung be­durf­te es nicht, weil die Ent­schei­dung be­reits kraft Ge­set­zes rechts­mitt­elfähig ist (§ 64 Abs. 2 Lit. b ArbGG).

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R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g


Ge­gen die­ses Ur­teil kann von dem Kläger das Rechts­mit­tel der Be­ru­fung ein­ge­legt wer­den. Wird das Ur­teil nicht in dem Um­fang an­ge­foch­ten, in dem der Kläger un­ter­le­gen ist, hängt die Zulässig­keit der Be­ru­fung da­von ab, ob der Wert des Be­schwer­de­ge­gen­stan­des 600,- € über­steigt, oder die Be­ru­fung im Ur­teils­te­nor in­so­weit zu­ge­las­sen wor­den ist.


Die Be­ru­fung muss in­ner­halb ei­ner Frist von ei­nem Mo­nat nach Zu­stel­lung die­ses Ur­teils schrift­lich beim


Thürin­ger Lan­des­ar­beits­ge­richt, Jus­tiz­zen­trum Er­furt, Ru­dolf­str. 46, 99092 Er­furt


ein­ge­legt wer­den. Sie ist gleich­zei­tig oder in­ner­halb von zwei Mo­na­ten nach Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils schrift­lich zu be­gründen.


Be­ru­fungs­schrift und Be­ru­fungs­be­gründung müssen von ei­nem bei ei­nem deut­schen Ge­richt zu­ge­las­se­nen Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein. Sie können auch von ei­nem Ver­tre­ter ei­ner Ge­werk­schaft, ei­ner Ver­ei­ni­gung von Ar­beit­ge­bern, ei­nes Zu­sam­men­schlus­ses sol­cher Verbände oder ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 5 ArbGG un­ter­zeich­net wer­den, wenn die­ser kraft Sat­zung oder Voll­macht zur Ver­tre­tung be­fugt ist und der Zu­sam­men­schluss, der Ver­band oder de­ren Mit­glie­der Par­tei des Rechts­streits sind. Die Be­ru­fungs­be­gründung soll dem Lan­des­ar­beits­ge­richt in fünf­fa­cher Fer­ti­gung vor­ge­legt wer­den.


Für den Be­klag­ten ist ge­gen die­ses Ur­teil kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben.

 

Der Vor­sit­zen­de


gez.
Di­rek­tor des ArbG

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