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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Abfindung: Diskriminierung, Diskriminierung: Abfindung, Diskriminierung: Behinderung, Gleichbehandlung, Sozialplan: Rentennähe
   
Gericht: Bundesverfassungsgericht
Akten­zeichen: 1 BvR 2803/11
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 25.03.2015
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 07.06.2011, 1 AZR 34/10
Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf, Beschluss vom 21.12.2009, 16 Sa 577/09
LAG Düsseldorf, Urteil vom 09.11.2009, 16 Sa 577/09
Arbeitsger. Düsseldorf, Urteil vom 26.03.2009, 5 Ca 5101/08
   

BUN­DES­VER­FASSUN­GS­GERICHT

- 1 BvR 2803/11 -

In dem Ver­fah­ren
über
die Ver­fas­sungs­be­schwer­de

des Herrn K…,

- Be­vollmäch­tig­ter:

Rechts­an­walt Dr. In­go-Jens Te­ge­bau­er, LL.M.,
Fahr­s­traße 12, 54290 Trier -

ge­gen

a)

das Ur­teil des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 7. Ju­ni 2011 - 1 AZR 34/10 -,

b)

den Be­rich­ti­gungs­be­schluss des Lan­des­ar­beits­ge­richts Düssel­dorf vom 21. De­zem­ber 2009 - 16 Sa 577/09 -,

c)

das Ur­teil des Lan­des­ar­beits­ge­richts Düssel­dorf vom 9. No­vem­ber 2009 - 16 Sa 577/09 -

hat die 3. Kam­mer des Ers­ten Se­nats des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts durch

den Vi­ze­präsi­den­ten Kirch­hof,
den Rich­ter Ma­sing
und die Rich­te­rin Ba­er

gemäß § 93b in Ver­bin­dung mit § 93a BVerfGG in der Fas­sung der Be­kannt­ma­chung vom 11. Au­gust 1993 (BGBl I S. 1473)

am 25. März 2015 ein­stim­mig be­schlos­sen:

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de wird nicht zur Ent­schei­dung an­ge­nom­men.

Gründe

I.

Mit der Ver­fas­sungs­be­schwer­de wen­det sich der an­er­kannt schwer­be­hin­der­te Be­schwer­deführer ge­gen den Aus­gang ei­nes Ver­fah­rens vor den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen, mit dem er ei­ne So­zi­al­plan­ab­fin­dung gel­tend ge­macht hat­te. Die Be­triebs­part­ner hat­ten aus An­lass ei­ner Be­triebs­still­le­gung in ei­nem So­zi­al­plan und ei­ner ergänzen­den Ver­ein­ba­rung ge­re­gelt, dass un­ter an­de­rem die­je­ni­gen dar­aus kei­ne Leis­tun­gen er­hal­ten sol­len, die ei­ne be­fris­te­te vol­le Er­werbs­min­de­rungs­ren­te be­zie­hen und de­ren Wie­der­er­lan­gung der Ar­beitsfähig­keit nicht ab­seh­bar ist. Dies sei bei ei­ner die Ren­te we­gen vol­ler Er­werbs­min­de­rung be­glei­ten­den Ar­beits­unfähig­keit von mehr als drei Jah­ren an­zu­neh­men. Un­ter Hin­weis auf die des­halb feh­len­de An­spruchs­be­rech­ti­gung lehn­te die Be­klag­te des Aus­gangs­ver­fah­rens die Zah­lung ei­ner So­zi­al­plan­ab­fin­dung ab und zahl­te an den Be­schwer­deführer 10.000 € aus ei­nem Härte­fonds.

Das Ar­beits­ge­richt gab der Kla­ge des Be­schwer­deführers auf So­zi­al­plan­ab­fin­dung teil­wei­se statt. Auf die Be­ru­fung der Be­klag­ten wies das Lan­des­ar­beits­ge­richt sie ab. Die Re­vi­si­on wies das Bun­des­ar­beits­ge­richt zurück. So­zi­alpläne un­terlägen der ge­richt­li­chen Rechtmäßig­keits­kon­trol­le auch mit Blick auf das Ver­bot der Be­nach­tei­li­gung we­gen ei­ner Be­hin­de­rung nach § 75 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG). Die­se Norm sei ent­spre­chend den Vor­schrif­ten des All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­set­zes (AGG) zu ver­ste­hen. Es lie­ge zwar ei­ne Un­gleich­be­hand­lung vor, doch kei­ne Be­nach­tei­li­gung im Sin­ne des § 3 Abs. 1 AGG, denn der Be­schwer­deführer und die vom So­zi­al­plan Begüns­tig­ten sei­en hin­sicht­lich der durch die Be­triebs­still­le­gung ver­ur­sach­ten wirt­schaft­li­chen Nach­tei­le nicht in ei­ner ver­gleich­ba­ren Si­tua­ti­on. Während die An­spruchs­be­rech­tig­ten ihr Ein­kom­men in­fol­ge der Be­triebs­still­le­gung verlören, tre­te die­ser Nach­teil bei dem Be­schwer­deführer nicht ein. Der An­spruch auf ei­ne Ab­fin­dung wer­de auf die­je­ni­gen be­schränkt, de­ren Ein­kom­men un­mit­tel­bar auf­grund der Still­le­gung des Be­trie­bes ent­fal­le und die nicht an­der­wei­tig ab­ge­si­chert sei­en. Es spie­le kei­ne Rol­le, wor­aus sich die­se Ab­si­che­rung er­ge­be, denn der So­zi­al­plan ha­be ei­ne rein zu­kunfts­be­zo­ge­ne Aus­gleichs- und Über­brückungs­funk­ti­on, aber kei­ne kom­pen­sa­to­ri­sche Funk­ti­on der Entschädi­gung für den Ver­lust des Ar­beits­plat­zes.

II.

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist nicht zur Ent­schei­dung an­zu­neh­men (§ 93a Abs. 2 BVerfGG). Die Rüge des Be­schwer­deführers, die ar­beits­ge­richt­li­chen Ent­schei­dun­gen ver­letz­ten Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG, greift nicht.

1. Der Durch­set­zung des Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bots des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG die­nen die Vor­schrif­ten des § 75 Abs. 1 Be­trVG und des § 3 Abs. 1 AGG, die ent­spre­chend aus­zu­le­gen sind. Aus­le­gung und An­wen­dung die­ser Vor­schrif­ten ist al­ler­dings Sa­che der Fach­ge­rich­te. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kon­trol­liert nur, ob bei Aus­le­gung und An­wen­dung ein­fa­chen Rechts der Ein­fluss der Grund­rech­te grund­le­gend ver­kannt ist. Das ist nicht nur bei der Aus­le­gung und An­wen­dung grund­rechts­be­schränken­der Nor­men möglich, son­dern auch bei Nor­men, die der Ge­setz­ge­ber zur Aus­ge­stal­tung des Grund­rechts­schut­zes er­las­sen hat. Bei Vor­schrif­ten, die grund­recht­li­che Schutz­pflich­ten erfüllen sol­len, ist das maßge­ben­de Grund­recht dann ver­letzt, wenn ih­re Aus­le­gung und An­wen­dung den vom Grund­recht vor­ge­zeich­ne­ten Schutz­zweck grund­le­gend ver­fehlt. Da­ge­gen ist es nicht Sa­che des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zu kon­trol­lie­ren, wie die Ge­rich­te den Schutz im Ein­zel­nen auf der Grund­la­ge des ein­fa­chen Rechts gewähren und ob ih­re Aus­le­gung den bestmögli­chen Schutz si­chert (vgl. BVerfGE 89, 276 <285 f.> m.w.N.).

2. Nach Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG darf nie­mand we­gen sei­ner Be­hin­de­rung be­nach­tei­ligt wer­den; ei­ne Schlech­ter­stel­lung Be­hin­der­ter ist nur zulässig, wenn dafür zwin­gen­de Gründe vor­lie­gen (vgl. BVerfGE 99, 341 <357>). Un­ter­sagt sind auf die Be­hin­de­rung be­zo­ge­ne Un­gleich­be­hand­lun­gen, die für den be­hin­der­ten Men­schen zu ei­nem Nach­teil führen. Ei­ne nach Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG ver­bo­te­ne Be­nach­tei­li­gung liegt nicht nur bei Maßnah­men vor, die die Si­tua­ti­on von Be­hin­der­ten we­gen der Be­hin­de­rung ver­schlech­tern. Ei­ne Be­nach­tei­li­gung kann auch bei ei­nem Aus­schluss von Ent­fal­tungs- und Betäti­gungsmöglich­kei­ten ge­ge­ben sein, wenn die­ser Aus­schluss nicht durch ei­ne auf die Be­hin­de­rung be­zo­ge­ne Förde­rungs­maßnah­me hinläng­lich kom­pen­siert wird. Wann er so weit kom­pen­siert ist, dass er nicht be­nach­tei­li­gend wirkt, lässt sich nicht ge­ne­rell und abs­trakt fest­le­gen. Dies kann nur auf­grund ei­ner Ge­samtwürdi­gung im Ein­zel­fall ent­schie­den wer­den (vgl. BVerfGE 96, 288 <303>).

3. Nach die­sen Grundsätzen ist die An­wen­dung von § 75 Abs. 1 Be­trVG und § 3 AGG durch das Lan­des­ar­beits­ge­richt und das Bun­des­ar­beits­ge­richt ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu be­an­stan­den.

a) Bei­de Ge­rich­te sind da­von aus­ge­gan­gen, dass be­reits nach ein­fa­chem Recht ei­ne an ei­ne Be­hin­de­rung an­knüpfen­de Be­nach­tei­li­gung bei der Be­stim­mung von Vergüns­ti­gun­gen in ei­nem So­zi­al­plan un­zulässig ist. Sie ha­ben da­mit zwar nicht aus­drück­lich, aber der Sa­che nach das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG an­ge­wen­det. Da­mit kann of­fen­blei­ben, ob die Be­triebs­part­ner, so­weit sie über Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen für die von ih­nen ver­tre­te­nen Ar­beit­neh­mer un­mit­tel­bar gel­ten­des Recht schaf­fen, eben­so wie der Ge­setz­ge­ber an den Gleich­heits­satz ge­bun­den sind (vgl. BVerfG, Be­schluss der 2. Kam­mer des Ers­ten Se­nats vom 1. Sep­tem­ber 1997 - 1 BvR 1929/95 -, ju­ris, Rn. 9).

b) Die in den an­ge­grif­fe­nen Ent­schei­dun­gen ver­tre­te­ne Auf­fas­sung, der Aus­schluss des Be­schwer­deführers von den Begüns­ti­gun­gen des So­zi­al­plans we­gen an­der­wei­ti­ger Ab­si­che­rung durch den Be­zug ei­ner be­fris­te­ten Ren­te we­gen vol­ler Er­werbs­min­de­rung be­nach­tei­li­ge ihn auf­grund der Kom­pen­sa­ti­on durch die be­fris­te­te Er­werbs­unfähig­keits­ren­te im Er­geb­nis nicht we­gen ei­ner Be­hin­de­rung, ist mit Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG ver­ein­bar.

Zwar knüpft der so­zi­al­recht­li­che An­spruch auf Er­werbs­min­de­rungs­ren­te nicht nur an ei­ne Be­hin­de­rung im ver­fas­sungs­recht­li­chen Sin­ne an (vgl. BVerfGE 128, 138 <157>). Der den An­spruch auf ei­ne Er­werbs­min­de­rungs­ren­te re­geln­de § 43 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2 SGB VI stellt al­lein auf die Fähig­keit des Ver­si­cher­ten auf dem Ar­beits­markt ab. Für ei­nen An­spruch auf ei­ne Ren­te we­gen Er­werbs­min­de­rung genügt nach § 43 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2 SGB VI auch ei­ne vorüber­ge­hen­de Krank­heit. Ei­ne Er­werbs­min­de­rungs­ren­te wird da­her grundsätz­lich nur auf Zeit gewährt, weil die Er­werbs­min­de­rung wie­der ent­fal­len kann (§ 102 Abs. 2 SGB VI). Die Ori­en­tie­rung auf die Fähig­kei­ten am Ar­beits­markt ist nicht iden­tisch mit § 2 Abs. 1 Satz 1 SGB IX, der all­ge­mein auf die Teil­nah­me am ge­sell­schaft­li­chen Le­ben ab­stellt und an des­sen Vorgänger­norm (§ 3 Abs. 1 Schwer­be­hin­der­ten­ge­setz) sich der ver­fas­sungsändern­de Ge­setz­ge­ber bei der Schaf­fung des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG ori­en­tiert hat (vgl. BVerfGE 96, 288 <301>). Der Wer­tung des Bun­des­ar­beits­ge­richts, den Aus­schluss von der Ab­fin­dung aus dem So­zi­al­plan auf­grund des Be­zugs der Er­werbs­min­de­rungs­ren­te als Be­nach­tei­li­gung an­zu­se­hen, die im Sin­ne des § 1 AGG an ei­ne Be­hin­de­rung an­knüpft, steht das je­doch nicht ent­ge­gen.

Vor­lie­gend wird ei­ne Be­nach­tei­li­gung auf­grund ei­ner Be­hin­de­rung im Sin­ne des § 1 AGG zu­min­dest hin­rei­chend aus­ge­gli­chen. In­so­fern be­fin­den sich der Be­schwer­deführer und die vom So­zi­al­plan begüns­tig­ten Beschäftig­ten in ei­ner ver­gleich­ba­ren Si­tua­ti­on, denn bei­de ver­lie­ren auf­grund der Be­triebs­still­le­gung ih­ren Ar­beits­platz. Al­ler­dings ha­ben die nach dem So­zi­al­plan An­spruchs­be­rech­tig­ten da­mit auch ih­ren Vergütungs­an­spruch ver­lo­ren, der Be­schwer­deführer aber nicht, denn sei­ne die feh­len­de Vergütung aus­glei­chen­de Er­werbs­min­de­rungs­ren­te wur­de durch die Be­triebs­still­le­gung nicht berührt. In­so­fern wi­der­spricht es nicht den grund­ge­setz­li­chen Wer­tun­gen, trotz der tatsächlich denk­ba­ren Dif­fe­renz zwi­schen der Höhe der ein­mal ge­zahl­ten Ab­fin­dung und der nach der den So­zi­al­plan ergänzen­den Ver­ein­ba­rung er­wart­bar auf Dau­er ge­zahl­ten Ren­te da­von aus­zu­ge­hen, dass ei­ne Be­nach­tei­li­gung vor­lie­gend hinläng­lich kom­pen­siert war.

c) Die Be­triebs­par­tei­en verfügen im Übri­gen bei der Aus­ge­stal­tung be­trieb­li­cher Ver­ein­ba­run­gen - wie hier So­zi­alplänen - über ei­nen wei­ten Einschätzungs­spiel­raum (vgl. BAG, Ur­teil vom 11. No­vem­ber 2008 - 1 AZR 475/07 -, ju­ris, Rn. 20; Be­cker, in: Däubler/Hjort/Schu­bert/Wol­merath, Ar­beits­recht, 3. Aufl. 2013, GG Art. 3, Rn. 42). In die­sem Spiel­raum liegt auch die Ent­schei­dung, be­grenz­te Mit­tel für Ab­fin­dun­gen bei Be­triebs­sch­ließun­gen im Hin­blick auf un­ter­schied­li­che Be­darfs­si­tua­tio­nen zu ver­tei­len. Da­bei dürfen sich die Be­triebs­par­tei­en auf ty­pi­sie­ren­de Pro­gno­sen über wirt­schaft­li­che Nach­tei­le ein­sch­ließlich der An­nah­me stützen, dass ren­ten­be­rech­tig­te Beschäftig­te wirt­schaft­lich ab­ge­si­chert sei­en (zum ent­spre­chen­den uni­ons­recht­li­chen Spiel­raum der Mit­glied­staa­ten und So­zi­al­part­ner EuGH, Ur­teil vom 6. De­zem­ber 2012, Odar, C-152/11, ju­ris, Rn. 47 f.). Auch die Ent­schei­dung der Be­triebs­par­tei­en, nach drei Jah­ren ar­beits­unfähig be­ding­ter Ab­we­sen­heit bei nur be­fris­te­tem Be­zug ei­ner Er­werbs­min­de­rungs­ren­te kei­ne Ab­fin­dung zu zah­len, hält sich im Rah­men ih­res Einschätzungs­spiel­raums. Zwar liegt der Re­ge­lung des § 102 Abs. 2 Satz 5 SGB VI hin­sicht­lich der Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne Er­werbs­min­de­rungs­ren­te die Vor­stel­lung zu­grun­de, dass je­den­falls nach neun Jah­ren kei­ne Er­werbsfähig­keit mehr ein­tre­ten wird. Al­ler­dings be­zieht sich die vor­lie­gend von den Be­triebs­par­tei­en an­ge­stell­te Pro­gno­se nicht auf die Er­werbsfähig­keit, son­dern auf die da­von zu un­ter­schei­den­de Ar­beits­unfähig­keit. Die­se Pro­gno­se ei­ner dau­er­haf­ten oder je­den­falls un­ab­seh­bar nicht be­heb­ba­ren Ar­beits­unfähig­keit hält sich auch mit Blick auf die Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zur krank­heits­be­ding­ten Kündi­gung (vgl. et­wa BAG, Ur­teil vom 10. Ju­ni 2010 - 2 AZR 1020/08 -, ju­ris, Rn. 14) im Rah­men ei­ner zulässig ty­pi­sie­ren­den Be­trach­tungs­wei­se. Ins­ge­samt ist da­her ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu be­an­stan­den, wenn die Be­triebs­par­tei­en im Rah­men ih­res Einschätzungs­spiel­raums ver­ein­ba­ren, Mit­tel aus dem So­zi­al­plan nur für die­je­ni­gen zu ver­wen­den, die durch die Sch­ließung des Be­trie­bes un­mit­tel­bar Ein­kom­men ver­lie­ren, nicht aber für je­ne, die an­der­wei­tig ab­ge­si­chert sind, und wei­te­re Mit­tel in ge­rin­ge­rem Um­fang aus ei­nem Fonds für Härtefälle aus­zu­zah­len.

Die­se Ent­schei­dung ist un­an­fecht­bar.

Kirch­hof

Ma­sing

Ba­er

 

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