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Ak­tu­el­le ge­setz­li­che Min­dest­löh­ne

Min­dest­löh­ne kraft Ge­set­zes

07.09.2012. Min­dest­löh­ne, d.h. staat­lich fest­ge­leg­te Lohn­un­ter­gren­zen, sind seit Jah­ren ein Dau­er­the­ma.

Wäh­rend Ge­werk­schaf­ten und ih­nen na­he­ste­hen­de Po­li­ti­ker for­dern, dass der Lohn für ei­ne Voll­zeit­be­schäf­ti­gung auch oh­ne staat­li­che Trans­fer­leis­tun­gen zum Le­ben rei­chen soll­te und dass mit stei­gen­den Löh­nen auch ge­samt­wirt­schaft­li­che Vor­tei­le ver­bun­den sind, be­fürch­ten Ar­beit­ge­ber ei­ne Art Sog­wir­kung nach oben, d.h. ei­ne An­he­bung des all­ge­mei­nen Lohn­ni­veaus und da­mit ei­nen An­stieg der Lohn­ne­ben­kos­ten.

Was un­term Strich bes­se­re Aus­wir­kun­gen auf die Be­schäf­ti­gungs­si­tua­ti­on hat, ist da­her wie üb­lich um­strit­ten.

Doch der Wi­der­stand ge­gen ei­nen Aus­bau der Min­dest­lohn­po­li­tik brö­ckelt. Aus ju­ris­ti­scher Sicht zeigt sich das an der zu­neh­men­den Be­deu­tung des Ar­beit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­set­zes (AEntG). Ur­sprüng­lich nur zum Schutz der Bau­wirt­schaft vor den Fol­gen aus­län­di­scher Bil­lig­lohn­kon­kur­renz ge­dacht ist das AEntG mitt­ler­wei­le zu ei­nem In­stru­ment bran­chen­be­zo­ge­ner Min­dest­lohn­po­li­tik ge­wor­den.

Nach­dem 2007 die Ge­bäu­de­rei­ni­gung in das Ge­setz ein­be­zo­gen wur­de folg­ten im Jah­re 2009 die Brief­dienst­leis­tun­gen, das Si­cher­heits­ge­wer­be, die Groß­wä­sche­rei­en, be­stimm­te Aus- und Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen, die Berg­bau­spe­zi­al­ar­bei­ten auf St­ein­koh­le­berg­wer­ken und die Ab­fall­wirt­schaft.

Ist ein Min­dest­lohn für ei­ne die­ser Bran­chen in ei­nem bun­des­weit gel­ten­den Ta­rif­ver­trag ge­re­gelt, sor­gen die Re­ge­lun­gen des AEntG und des Ta­rif­ver­trags­ge­set­zes (TVG) da­für, dass die­ser Min­dest­lohn für al­le Ar­beit­neh­mer der je­wei­li­gen Bran­che ver­bind­lich ist. Vor­aus­set­zung für die­se recht­li­che Brei­ten­wir­kung ist ei­ne All­ge­mein­ver­bind­li­ch­er­klä­rung ge­mäß § 5 TVG oder ei­ne Er­stre­ckungs­ver­ord­nung ge­mäß § 7 AEntG. Zu­stän­dig ist in bei­den Fäl­len das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ar­beit und So­zia­les (BMAS).

Im Nor­mal­fall, d.h. wenn kein „so­zia­ler Not­stand“ vor­liegt, kann das BMAS ei­nen Ta­rif­ver­trag nur dann für all­ge­mein­ver­bind­lich er­klä­ren, wenn die ta­rif­ge­bun­de­nen Ar­beit­ge­ber min­des­tens 50 Pro­zent der un­ter den sach­li­chen Gel­tungs­be­reich des Ta­rif­ver­trags fal­len­den Ar­beit­neh­mer be­schäf­ti­gen und wenn die All­ge­mein­ver­bind­li­ch­er­klä­rung im öf­fent­li­chen In­ter­es­se ge­bo­ten er­scheint (§ 5 Abs.1 TVG). Au­ßer­dem ist da­für ein An­trag ei­ner Ta­rif­ver­trags­par­tei not­wen­dig.

Ei­ne Er­stre­ckungs­ver­ord­nung nach § 7 AEntG hängt da­ge­gen nicht vom Or­ga­ni­sa­ti­ons­grad der Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer ab. Er­for­der­lich ist aber ein ge­mein­sa­mer An­trag der Ta­rif­part­ner auf All­ge­mein­ver­bind­li­ch­er­klä­rung. Erst die­ser An­trag gibt dem BMAS das Recht, den Min­dest­lohn-Ta­rif­ver­trag durch ei­ne Rechts­ver­ord­nung auf al­le Ar­beit­neh­mer der er­fass­ten Bran­che aus­zu­wei­ten (§ 7 AEntG).

Die­se Vor­ge­hens­wei­se, d.h. die Er­stre­ckungs­ver­ord­nung des BMAS, hat sich beim The­ma Min­dest­lohn weit­ge­hend durch­ge­setzt. Sie ist auch für die Fest­set­zung von Lohn­un­ter­gren­zen in der Leih­ar­beit maß­geb­lich. Die Vor­aus­set­zun­gen ei­ner Min­dest­lohn­ver­ord­nung für Leih­ar­beit­neh­mer sind al­ler­dings nicht im AEntG, son­dern in § 3a Ar­beit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz (AÜG) ge­re­gelt.

Auch für die 2009 in das AEntG ein­be­zo­ge­ne Pfle­ge­bran­che kommt es ei­ne Rechts­ver­ord­nung des BMAS an. Hier wer­den die Min­dest­löh­ne aber nicht (nur) durch die Ta­rif­part­ner, son­dern durch ei­ne Kom­mis­si­on aus welt­li­chen und kirch­li­chen Ar­beit­ge­ber- und Ar­beit­neh­mer-ver­tre­tern (vgl. § 12 AEntG) be­stimmt.

Oh­ne die Ta­rif­part­ner, die Min­dest­lohn­ta­rif­ver­trä­ge ver­ein­ba­ren und beim BMAS mit dem Ziel ei­ner All­ge­mein­ver­bind­li­ch­er­klä­rung oder ei­ner Er­stre­ckungs­ver­ord­nung ein­rei­chen, gibt es dem­nach in Deutsch­land kei­ne „staat­li­chen“ Min­dest­löh­ne. Und da Lohn­ta­rif­ver­trä­ge meist nur ei­ne be­grenz­te Lauf­zeit von zwei oder drei Jah­ren ha­ben, sind auch die „staat­li­chen“ Min­dest­löh­ne dem­ent­spre­chend kurz­le­big.

Für die be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­ge­ber ist es des­halb wich­tig, sich hin und wie­der über den ak­tu­el­len Stand der Min­dest­löh­ne zu in­for­mie­ren. Mitt­ler­wei­le sind ei­ni­ge Mil­lio­nen Ar­beit­neh­mer von sol­chen Min­dest­lohn­re­ge­lun­gen be­trof­fen. Denn der­zeit sind mit Aus­nah­me der Brief­dienst­leis­tun­gen (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell 10/028: Kein Min­dest­lohn für Kon­kur­ren­ten der Post) für al­le vom AEntG er­fass­ten Bran­chen Min­dest­lohn-Ver­ord­nun­gen in Kraft. Im Fol­gen­den fin­den Sie ei­nen kur­zen Über­blick.

Bau­ge­wer­be (§ 4 Nr.1 AEntG)

Im Ur­sprungs­ge­biet al­ler Min­dest­löh­ne, im Bau­haupt­ge­wer­be, gilt mitt­ler­wei­le schon die Ach­te Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen im Bau­ge­wer­be (8. Bau­ArbbV), die bis En­de 2013 be­fris­tet ist. Vor­ge­se­hen ist hier ein Min­dest­lohn, der je nach Ta­rif­ge­biet (West, Ber­lin, Ost) und Tä­tig­keit zwi­schen 10,00 EUR und 13,40 EUR pro St­un­de schwankt. Die nächs­te Min­dest­lohn­er­hö­hung folgt An­fang 2013.

Die Bau­ne­ben­ge­wer­be wer­den durch zwei Rechts­ver­ord­nun­gen ab­ge­deckt.

Die 6. Rechts­ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen im Dach­de­ck­er­hand­werk (6. Dach­dArbV), die seit An­fang 2012 und noch bis En­de 2013 in Kraft ist, ga­ran­tiert Ar­beit­neh-mern 2012 ei­nen Min­dest­lohn von 11,00 EUR, der 2013 auf 11,20 EUR er­höht wird.

Auf Grund­la­ge der erst kürz­lich, am 01.06.2012, in Kraft ge­tre­te­nen und nur bis En­de April 2013 ver­bind­li­chen Sechs­ten Rechts­ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen im Ma­ler- und La­ckie­rer­hand­werk (6. Ma­ler­ArbV) gilt im Ta­rif­ge­biet Ost und für un­ge-lern­te Ar­beit­neh­mer im Ta­rif­ge­biet West ein Min­dest­lohn von 9,75 Eu­ro, wäh­rend ge­lern­te Ar­beit­neh­mer in Ta­rif­ge­biet West im­mer­hin 12,00 Eu­ro pro St­un­de ver­lan­gen kön­nen.

Auch im Elek­tro­hand­werk gibt es ei­nen Min­dest­lohn. 2012 be­trägt er 9,80 Eu­ro (West) bzw. 8,65 Eu­ro (Ost mit Ber­lin). Ei­ne Er­hö­hung wird es An­fang 2013 ge­ben. Die­ser Min­dest­lohn hat Aus­nah­me­cha­rak­ter, denn er be­ruht auf ei­nem bis En­de 2013 all­ge­mein­ver­bind­li­chen Ta­rif­ver­trag.

Ge­bäu­de­rei­ni­gung (§ 4 Nr.2 AEntG)

In der Ge­bäu­de­rei­ni­gungs­bran­che trat zum Jah­res­an­fang 2012 die Drit­te Rechts­ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen in der Ge­bäu­de­rei­ni­gung (3. Ge­bäu­de­ArbbV) in Kraft. Sie ge­währt Ar­beit­neh­mern je nach Ta­rif­ge­biet und Lohn­grup­pe ei­nen Min­dest­lohn zwi­schen 7,33 EUR (Ost, Lohn­grup­pe 1) und 11,33 EUR (West, Lohn­grup­pe 6).

Auch hier gibt es zum Jah­res­wech­sel 2012/2013 je­weils Lohn­er­hö­hun­gen. Al­ler­dings wird die 3. Ge­bäu­de­ArbVV be­reits En­de Ok­to­ber 2013 au­ßer Kraft tre­ten.

Si­cher­heits­dienst­leis­tun­gen (§ 4 Nr.4 AEntG)

Seit 01.06.2011 gel­ten auch für die Si­cher-heits­dienst­leis­tun­gen Min­dest­löh­ne. Ih­re Ver­bind­lich­keit en­det En­de 2013. Die „Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für Si­cher­heits­leis­tun­gen“ mit der be­ein­dru­cken­den Kurz­be­zeich­nung „Si­cher­heits­dienst­leis­tungs-ar­beits­be­din­gun­gen­ver­ord­nung (Si­cher­heit­ArbbV)“ ent­hält ein nach Bun­des­län­dern un­ter­schie­de­nes Sys­tem von Lohn­un­ter­gren­zen mit Be­trä­gen von 7,00 EUR (u.a. Ber­lin-Bran­den­burg) bis 8,75 EUR (Ba­den-Würt­tem­berg). Auch hier ist An­fang 2013 ei­ne Er­hö­hung auf min­des­tens 7,50 EUR fäl­lig.
Berg­bau­spe­zi­al­ar­bei­ten (§ 4 Nr.5 AEntG)

Noch bis En­de März 2013 in Kraft sein wird die 2. Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für Berg­bau­spe­zi­al­ar­bei­ten auf St­ein­koh­le­berg­wer­ken, de­ren Kurz­be­zeich­nung („Zwei­te Berg­bau­spe­zi­al­ar­bei­ten­ar­beits­be­din­gun­gen­ver­ord­nung - 2.Berg­bau­ArbbV“) sich kaum hin­ter der Si­cher­heit­ArbbV ver­ste­cken muss. Die hier ent­hal­te­nen Min­dest­löh­ne sind deut­lich hö­her als in an­de­ren Bran­chen und be­tra­gen zwi­schen 11,53 EUR in der Ta­rif­grup­pe 1 und 12,81 EUR in der Ta­rif­grup­pe 2.

Wä­sche­rei­dienst­leis­tun­gen im Ob­jekt­kun­den­ge­schäft (§ 4 Nr.6 AEntG)

Die Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für Wä­sche­rei­dienst­leis­tun­gen im Ob-jekt­kun­den­ge­schäft (Wä­sche­rei­ArbV) wird noch bis En­de März 2013 in Kraft sein und bis da­hin ei­nen ver­bind­li­chen Min­dest­lohn von 7,00 EUR (Ta­rif­ge­biet Ost mit Ber­lin) bzw. 8,00 EUR (Ta­rif­ge­biet West) ge­währ­leis­ten.

Ab­fall­wirt­schaft (§ 4 Nr.7 AEntG)

Kür­zer als ihr Na­me ist die Lauf­zeit der Vier­ten Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für die Ab­fall­wirt­schaft ein­schließ­lich Stra­ßen­rei­ni­gung und Win­ter­dienst (Vier­te Ab­fall­ar­beits­be­din­gun­gen­ver­ord­nung - 4. Ab­fal-lArbbV): Sie gilt nur sechs Mo­na­te, näm­lich vom 01.06.2012 bis zum 31.12.2012. In­ner­halb ih­res kur­zen Le­bens si­chert sie den Müll­wer­kern bun­des­weit ei­nen ein­heit­li­chen Min­dest­lohn von 8,33 EUR.

Aus- und Wei­ter­bil­dungs­dienst­leis­tun­gen nach SGB II oder SGB III (§ 4 Nr.8 AEntG)

Der jüngs­te Neu­zu­gang im Kreis der Min­dest-Lohn­ver­ord­nun­gen ist die Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für Aus- und Wei­ter­bil­dungs­dienst­leis­tun­gen nach dem Zwei-ten oder Drit­ten Buch So­zi­al­ge­setz­buch (Aus­bDienst­L­ArbbV). Sie trat ge­ra­de erst am 01.08.2012 in Kraft und wird bis En­de Ju­ni 2013 ver­bind­lich blei­ben. In die­ser Zeit ga­ran-tiert sie Päd­ago­gen, die mit der Aus- oder Wei­ter­bil­dung von Ar­beits­su­chen­den be­fasst sind, im Ta­rif­ge­biet Ost ei­nen Min­dest­lohn von 11,25 EUR und im Ta­rif­ge­biet West ei­nen Min­dest­lohn von 12,60 EUR.

Pfle­ge­bran­che (§ 11 Abs.1 AEntG)

Für die Pfle­ge­bran­che gilt der­zeit im Ta­rif­ge­biet Ost ein ein­heit­li­cher Min­dest­lohn von 7,75 EUR und im Ta­rif­ge­biet West von 8,75 EUR. Rechts­grund­la­ge für die­sen Min­dest­lohn ist die Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für die Pfle­ge­bran­che (Pfle­ge­ar­beits­be­din­gun­gen­ver­ord­nung - Pfle­ge­ArbbV). Die nächs­te Lohn­er­hö­hung wird An­fang Ju­li 2013 kom­men. Die Pfle­ge­ArbbV gilt bis En­de 2014.

Ar­beit­neh­mer­über­las­sung (§ 3a AÜG)

Am längs­ten muss­ten die Leih­ar­beit­neh­mer auf ei­nen staat­li­chen Min­dest­lohn war­ten. Er ist aber mitt­ler­wei­le da und in der Ers­ten Ver­ord­nung über ei­ne Lohn­un­ter­gren­ze in der Ar­beit-neh­mer­über­las­sung (1. Loh­nU­GA­ÜV) ge­re­gelt. Nach lan­gem Hin und Her (wir be­rich­ten u.a. in Ar­beits­recht ak­tu­ell 11/048: Min­dest­lohn für Leih­ar­bei­ter?) und mit er­heb­li­cher Ver­zö­ge­rung (sie­he Ar­beits­recht ak­tu­ell: 11/182 Min­dest­lohn für Leih­ar­beit - noch im­mer nicht um­ge­setzt) wur­de zum Jah­res­an­fang 2012 erst­mals ein staat­li­cher Min­dest­lohn für Leih­ar­beit­neh­mer ver­bind­lich. Er be­trägt der­zeit 7,01 EUR (Ost) bzw. 7,89 EUR (West). Er wird ab 01.11.2012 auf 7,50 EUR (Ost) bzw. 8,19 EUR (West) er­höht. Die Ver­ord­nung bleibt bis 31.10.2013 in Kraft.

Fa­zit

Die staat­li­chen Min­dest­löh­ne ent­wi­ckeln sich der­zeit im Zwei-Jah­res-Rhyth­mus: Nach den ers­ten zag­haf­ten Er­wei­te­run­gen des AEntG in den Jah­ren 2007 und dann in 2009 war die Auf­nah­me der Leih­ar­beit in 2011 ein wich­ti­ger Schritt. Nun ver­spricht 2013 span­nend zu wer­den. Denn dann ste­hen al­le wich­ti­gen ge­setz­li­chen Min­dest­löh­ne auf dem Prüf­stand. Hin­zu kommt der be­vor­ste­hen­de Bun­des­tags­wahl­kampf. Er wird den Par­tei­en si­cher ge­nug An­lass ge­ben, über die rich­ti­ge Min­dest­lohn­po­li­tik zu dis­ku­tie­ren.

Po­li­ti­scher Hand­lungs­be­darf be­steht je­den­falls ge­nug. Ne­ben den „gro­ßen“ gibt es noch ei­ne Viel­zahl von „klei­nen“ Min­dest­löh­nen. Sie sind in all­ge­mein­ver­bind­lich er­klär­ten Ta­rif­ver­trä­gen ge­re­gelt und gel­ten nur für ein­zel­ne Bun­des­län­der. Hier gibt es im­mer noch vie­le Schutz­lü­cken, z.B. im Fri­seur­hand­werk.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 30. September 2016

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