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Ak­tu­el­les Ar­beits­recht 2010: Ge­setz­ge­bung, Ge­set­zes­vor­ha­ben, Re­for­men

Auf die­ser Sei­te fin­den Sie ak­tu­el­le Kom­men­ta­re zu ar­beits- und so­zi­al­recht­li­chen Ge­set­zes­vor­ha­ben und Ge­set­zes­än­de­run­gen im Jahr 2010.

Ju­ris­ti­sche Be­wer­tun­gen ar­beits­recht­li­cher Ent­schei­dun­gen deut­scher Ge­rich­te fin­den Sie in der Ru­brik "Recht­spre­chung", Nach­rich­ten aus der Ar­beits­welt un­ter "Ar­beit und So­zia­les" und In­for­ma­tio­nen zum eu­ro­päi­schen Ar­beits­recht un­ter "Eu­ro­pa­recht".

Bei­trä­ge aus an­de­ren Jah­ren fin­den Sie un­ter Ar­beits­recht 2014, Ar­beits­recht 2013, Ar­beits­recht 2012, Ar­beits­recht 2011, Ar­beits­recht 2009, Ar­beits­recht 2008, Ar­beits­recht 2007, Ar­beits­recht 2006, Ar­beits­recht 2005, Ar­beits­recht 2004, Ar­beits­recht 2003, Ar­beits­recht 2002 und un­ter Ar­beits­recht 2001.

10/250 Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse soll reformiert werden

22.12.2010. In Deutsch­land herrscht Fach­kräfte­man­gel. Er könn­te teil­wei­se aus­ge­gli­chen wer­den durch Zu­wan­de­rer mit ausländi­schen Ab­schlüssen. Die­se Lösung ist schon seit länge­rem eben­so be­kannt wie ein Pro­blem, dass ihr ent­ge­gen­steht: Die An­er­ken­nung von auswärti­gen Qua­li­fi­ka­tio­nen ist be­rufs- und lan­des­abhängig. Ins­be­son­de­re ei­ne Viel­zahl von Ver­fah­rens­wei­sen und feh­len­de ein­heit­li­che Kri­te­ri­en ma­chen die Rechts­la­ge un­durch­sich­tig, feh­ler­anfällig und lücken­haft. Die Bun­des­re­gie­rung ar­bei­tet da­her schon seit länge­rem an ei­ner Ge­set­zes­re­form. Greif­ba­re Er­geb­nis­se sind je­doch nicht in Sicht: Pres­se­mit­tei­lung des BMBF 192/2010 vom 02.11.2010.

10/199 Gesetzeswurf des BMAS zur Leiharbeit

12.10.2010. Dum­pinglöhne, Exis­tenzängs­te und schwie­ri­ge Ar­beits­be­din­gun­gen sind Schlag­wor­te, die lei­der nur all­zu tref­fend die Le­bens­si­tua­ti­on von Leih­ar­beit­neh­mern um­schrei­ben. Hin­zu kommt in der letz­ten Zeit ei­ne ge­wis­se Ten­denz, Stamm­be­leg­schaf­ten durch Leih­ar­bei­ter aus­zu­tau­schen. Was theo­re­tisch ei­ne fle­xi­ble Möglich­keit zum Aus­gleich von Auf­trags­schwan­kun­gen ist, zeigt sich prak­tisch im­mer öfter als mo­der­ne Form der Aus­beu­tung. Mit ei­nem ak­tu­el­len Ge­set­zes­ent­wurf strebt die Bun­des­re­gie­rung an, die schlimms­ten Auswüchse künf­tig zu ver­hin­dern und eu­ro­pa­recht­li­che Vor­ga­ben um­zu­set­zen: Re­fe­ren­ten­ent­wurf ei­nes Ge­set­zes "zur Ver­hin­de­rung von Miss­brauch in der Ar­beit­neh­merüber­las­sung"

10/175 Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Beschäftigtendaten

08.09.2010. Der Ar­beit­neh­mer­da­ten­schutz in Deutsch­land be­kommt ver­mut­lich in ab­seh­ba­rer Zeit ei­ne neue Qua­lität: Die Bun­des­re­gie­rung hat kürz­lich ei­nen Ge­set­zes­ent­wurf be­schlos­sen, der erst­mals Re­ge­lun­gen für vie­le prak­tisch be­deut­sa­me Fra­gen enthält. Er wird vor­aus­sicht­lich ab No­vem­ber in ei­nem förm­li­chen Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren be­ra­ten. Wir be­rich­ten über sei­nen ak­tu­el­len Stand.

10/164 Beschäftigungschancengesetz, Teil 3: Transferleistungen

24.08.2010. Das Beschäfti­gungs­chan­cen­ge­setz velängert nicht nur die Re­ge­lun­gen zum Kurz­ar­bei­ter­geld und er­laubt Exis­tenz­gründern die Ver­si­che­rung ge­gen das Ri­si­ko der Ar­beits­lo­sig­keit, son­dern bringt ei­ni­ge wich­ti­ge Neu­re­ge­lun­gen zu Trans­fer­maßnah­men.

10/163 Beschäftigungschancengesetz, Teil 2: Freiwillige Arbeitslosenversicherung

20.08.2010. Das vor kur­zem vom Bun­des­tag be­schlos­se­ne Beschäfti­gungs­chan­cen­ge­setz bringt ne­ben ei­ner Verlänge­rung der Son­der­re­ge­lung zum Kurz­ar­bei­ter­geld erst­mals die Möglich­keit für Selbständi­ge, sich ge­gen das Ri­si­ko der Ar­beits­lo­sig­keit zu ver­si­chern.

10/162 Beschäftigungschancengesetz, Teil 1: Kurzarbeit

20.08.2010. Das Beschäfti­gungs­chan­cen­ge­setz wur­de kürz­lich vom Bun­des­tag ver­ab­schie­det und wird zum Jah­res­wech­sel 2010/2011 in Kraft tre­ten. Po­li­ti­scher Kern des Ge­set­zes ist die Verlänge­rung der Son­der­re­ge­lung zum Kurz­ar­bei­ter­geld.

10/146 Neues Gesetz zur Vergütung in Banken und Versicherungen

29.07.2010. Das Ge­setz über die auf­sichts­recht­li­chen An­for­de­run­gen an die Vergütungs­sys­te­me von In­sti­tu­ten und Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ist seit 27.07.2010 in Kraft. Es greift tief in die Vergütungs­mo­del­le der Beschäftig­ten in Ban­ken und Ver­si­che­run­gen ein. Da­durch soll ei­ne Mo­ti­va­ti­on ge­schaf­fen wer­den, das lang­fris­ti­ge Un­ter­neh­mens­wohl im Blick zu be­hal­ten und nicht nur mit ho­hem Ri­si­ko den kurz­fris­ti­gen Börsen­er­folg zu fördern: Bun­des­ge­setz­blatt Jahr­gang 2010 Teil I Nr.38 vom 26.07.2010, Sei­te 950.

10/144 Vorlage zu §§ 615 BGB, 11 KSchG unzulässig

27.07.2010. Ab­wei­chend von dem Grund­satz "Oh­ne Ar­beit kein Lohn" müssen Ar­beit­ge­ber dem Ar­beit­neh­mer wei­ter Lohn zah­len, wenn sie im An­nah­me­ver­zug sind. Die §§ 615 S.2 BGB, 11 KSchG be­stim­men weit­ge­hend iden­tisch, was sich der Ar­beit­neh­mer da­bei von sei­nem Lohn ab­zie­hen las­sen muss. Ei­nen klei­nen Un­ter­schied gibt es je­doch. Ob die­ser rechtmäßig ist, woll­te das Lan­des­ar­beits­ge­richt Nürn­berg kürz­lich vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt er­fah­ren. Die Ant­wort kam schnell und mit über­ra­schen­dem In­halt: Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Be­schluss vom 24.06.2010, 1 BvL 5/10

10/113 Weniger Bürokratie beim Elterngeld

14.06.2010. Der Bun­des­rat möch­te die Be­rech­nung des El­tern­gel­des ver­ein­fa­chen und hat des­we­gen ei­nen Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur Ver­ein­fa­chung des El­tern­geld­voll­zu­ges vom 24.03.2010 ein­ge­bracht: Druck­sa­che 17/1221.

10/110 Bundesrat will Berufung einschränken

09.06.2010. Der Bei­trag be­fasst sich mit dem Ge­setz­ent­wurf des Bun­des­ra­tes zur Re­form des Ar­beits­ge­richts­ge­set­zes. Bun­des­rats-Druck­sa­che Nr. 261/10 vom 29.04.2010.

10/085 Eckpunktepapier zum Arbeitnehmerdatenschutz

04.05.2010. Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um hat ein Eck­punk­te­pa­pier zum Ar­beit­neh­mer­da­ten­schutz­ge­setz her­aus­ge­bracht. Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz (BDSG) soll ein ei­ge­nes Ka­pi­tel zum Ar­beit­neh­mer­da­ten­schutz er­hal­ten. Eck­punk­te­pa­pier des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums zum Ar­beit­neh­mer­da­ten­schutz vom 31.03.2010.

10/084 Auskunftspflicht von Bewerbern über Straftaten

03.05.2010. Am 01.05.2010 ist das Fünf­te Ge­setz zur Ände­rung des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes vom 16.07.2009 in Kraft ge­tre­ten. Ar­beit­ge­ber können jetzt für Be­wer­ber auf ein Stel­le, bei der Kon­takt zu Kin­dern und Ju­gend­li­chen be­steht, die Vor­la­ge ei­nes "Er­wei­ter­ten Führungs­zeug­nis­ses" ver­lan­gen, in dem sämt­li­che, auch ge­rin­ge, Ver­ur­tei­lun­gen zu Se­xu­al­de­lik­ten auf­geführt sind. Fünf­tes Ge­setz zur Ände­rung des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes vom 16.07.2009.

10/052 Reform des PflegeZG

16.03.2010. Die Vor­schläge der Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin zur Re­form des Pfle­ge­zeit­ge­set­zes (Pfle­geZG) er­reg­ten vielfälti­ge Kri­tik von al­len Sei­ten. Der vor­lie­gen­de Ar­ti­kel be­fasst sich mit die­ser Kri­tik an den geäußer­ten Vor­schlägen.

10/051 Bessere Absicherung der Pflege von Angehörigen

15.03.2010. Der vor­lie­gen­de Ar­ti­kel be­fasst sich mit dem Pfle­ge­zeit­ge­setz (Pfle­geZG) und den von der Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin an­ge­dach­ten Re­for­men. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend, Vor­schlag vom 03.03.2010.

10/033 ELENA

17.02.2010. Die zu An­fang des Jah­res 2010 in Kraft ge­tre­te­nen Ände­run­gen bei der So­zi­al­ver­si­che­rungs­mel­dung durch die Einführung des Ge­set­zes zur elek­tro­ni­schen Ent­gel­tab­rech­nung (ELE­NA) ber­gen er­he­heb­li­che Ge­fah­ren für den Da­ten­schutz.Ge­setz über das Ver­fah­ren des elek­tro­ni­schen Ent­gelt­nach­wei­ses (ELE­NA-Ver­fah­rens­ge­setz) vom 28.03.2009.

10/028 Kein Mindestlohn für Konkurrenten der Post

10.02.2010. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) hat ent­schie­den, dass die Post­min­dest­lohn­ver­ord­nung, mit der ein Min­dest­lohn für die ge­sam­te Bran­che der Post­zu­stell­un­ter­neh­men ein­geführt wur­de, rechts­wid­rig ist. Ge­gen die Ver­ord­nung hat­ten die Kon­kur­ren­ten der Deut­schen Post AG ge­klagt. BVerwG, Ur­teil vom 28.01.2010, 8 C 19.09.

10/017 Kurzarbeitergeld 2010

26.01.2010. Zum Jah­res­wech­sel 2009/2010 wur­den er­neut ei­ni­ge Vor­schrif­ten über das Kurz­ar­bei­ter­geld geändert. Die be­reits für 2008 und 2009 be­schlos­se­nen Vergüns­ti­gun­gen wer­den da­bei im we­sent­li­chen fort­geführt. Die ge­genüber der Ge­set­zes­la­ge deut­lich verlänger­te Be­zugs­dau­er wird zwar fort­ge­schrie­ben, doch wird die höchst­zulässi­ge Be­zugs­dau­er auf 18 Mo­na­te (bis­her: 24 Mo­na­te) be­schränkt. Ar­beit­ge­ber wer­den bei Kurz­ar­beit auch im Jah­re 2010 von den Lohn­ne­ben­kos­ten weit­ge­hend ent­las­tet.

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