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Ak­tu­el­les Ar­beits­recht 2014: Ge­setz­ge­bung, Ge­set­zes­vor­ha­ben, Re­for­men

Auf die­ser Sei­te fin­den Sie ak­tu­el­le Kom­men­ta­re zu ar­beits- und so­zi­al­recht­li­chen Ge­set­zes­vor­ha­ben und Ge­set­zes­än­de­run­gen im Jahr 2014.

Ju­ris­ti­sche Be­wer­tun­gen ar­beits­recht­li­cher Ent­schei­dun­gen deut­scher Ge­rich­te fin­den Sie in der Ru­brik "Recht­spre­chung", Nach­rich­ten aus der Ar­beits­welt un­ter "Ar­beit und So­zia­les" und In­for­ma­tio­nen zum eu­ro­päi­schen Ar­beits­recht un­ter "Eu­ro­pa­recht".

Bei­trä­ge aus frü­he­ren Jah­ren fin­den Sie un­ter Ar­beits­recht 2013, Ar­beits­recht 2012, Ar­beits­recht 2011, Ar­beits­recht 2010, Ar­beits­recht 2009, Ar­beits­recht 2008, Ar­beits­recht 2007, Ar­beits­recht 2006, Ar­beits­recht 2005, Ar­beits­recht 2004, Ar­beits­recht 2003, Ar­beits­recht 2002 und un­ter Ar­beits­recht 2001.

14/421 Gesetzesänderungen zum Januar 2015

30.12.2014. Hier fin­den Sie ei­nen kur­zen Über­blick über die we­sent­li­chen Ge­set­zesände­run­gen zur Ar­beits­markt- und zur So­zi­al­po­li­tik, die zum Ja­nu­ar des neu­en Jah­res 2015 in Kraft tre­ten.

14/390 Verbesserungen beim Elterngeld

28.11.2014. Das El­tern­geld wird ab Mit­te 2015 durch das „El­tern­geld Plus“ und ei­nen Part­ner­schafts­bo­nus ergänzt. Da­mit wird ei­ne Teil­zeit­ar­beit bei­der El­tern fi­nan­zi­ell bes­ser als bis­her ab­ge­si­chert: Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur Einführung des El­tern­geld Plus mit Part­ner­schafts­bo­nus und ei­ner fle­xi­ble­ren El­tern­zeit im Bun­des­el­tern­geld- und El­tern­zeit­ge­setz, Be­schluss­emp­feh­lung und Be­richt des Aus­schus­ses für Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend (13. Aus­schuss), vom 05.11.2014, Bun­des­tag Drucks. 18/3086.

14/362 Verbesserungen bei der Pflegezeit

28.10.2014. Ar­beit­neh­mer, die na­he An­gehöri­ge pfle­gen und dafür ei­ne Aus­zeit oder Ar­beits­zeit­ver­rin­ge­rung brau­chen, sol­len ab 2015 recht­lich und fi­nan­zi­ell bes­ser ab­ge­si­chert sein: Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur bes­se­ren Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie, Pfle­ge und Be­ruf.

14/333 Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten ab 2016

29.09.2014. Ein ge­mein­sa­mer Ge­setz­ent­wurf des Jus­tiz- und des Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­ums vom 20.06.2014 will ei­ne Frau­en­quo­te von 30 Pro­zent in Auf­sichtsräten börsen­no­tier­ter Ge­sell­schaf­ten ge­setz­lich vor­ge­ben: Ge­setz für die gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be von Frau­en und Männern an Führungs­po­si­tio­nen in der Pri­vat­wirt­schaft und im öffent­li­chen Dienst (Re­fe­ren­ten­ent­wurf).

14/299 Änderungen des Tarifvertragsgesetzes, des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes und des Arbeitsgerichtsgesetzes

30.08.2014. Ge­set­zesände­run­gen durch das Ta­rif­au­to­no­miestärkungs­ge­setz: Neue Re­geln für die All­ge­mein­ver­bind­lich­keit von Ta­rif­verträgen, Min­dest­lohn­bran­chen und ta­rif­recht­li­che Strei­tig­kei­ten: Ge­setz zur Stärkung der Ta­rif­au­to­no­mie (Ta­rif­au­to­no­miestärkungs­ge­setz), vom 11.08.2014, Bun­des­ge­setz­blatt I 2014, S.1348.

14/271 Ausnahmen vom Mindestlohngesetz (MiLoG)

30.07.2014. Nach­dem der Bun­des­tag am 03.07.2014 und der Bun­des­rat am 11.07.2014 das Min­dest­l­ohn­ge­setz an­ge­nom­men hat, steht der Min­dest­lohn von 8,50 EUR. Hier fin­den Sie ei­nen Über­blick über die Aus­nah­men: Be­schluss­emp­feh­lung und Be­richt des Aus­schus­ses für Ar­beit und So­zia­les (11. Aus­schuss), vom 02.07.2014, Bun­des­tag-Druck­sa­che 18/2010 (neu).

14/232 Eckpunkte zur Tarifeinheit und Streikrecht

30.06.2014. Seit lan­ger Zeit wird über ei­ne ge­setz­li­che Einführung des Prin­zips "Ein Be­trieb - ein Ta­rif­ver­trag" dis­ku­tiert. Ei­ne sol­che ge­setz­li­che Fest­schrei­bung des Grund­sat­zes der Ta­rif­ein­heit ist ver­fas­sungs­recht­lich hei­kel, denn sie würde das Ko­ali­ti­ons­grund­recht der klei­ne­ren Ge­werk­schaf­ten mas­siv ein­schränken und wahr­schein­lich auch ver­let­zen. Trotz­dem will die Bun­des­re­gie­rung an­schei­nend ernst ma­chen mit die­sem Vor­ha­ben: Ar­beits­mi­nis­te­ri­um: Eck­punk­te zu ei­ner ge­setz­li­chen Re­ge­lung der Ta­rif­ein­heit (26.06.2014).

14/195 Mindestlohn in der Fleischwirtschaft

30.05.2014. Nach­dem sich die Ta­rif­par­tei­en im Ja­nu­ar 2014 auf ei­nen bun­des­ein­heit­li­chen Min­dest­lohn von 7,75 EUR für die Schlach­te­rei und Fleisch­ver­ar­bei­tung ge­ei­nigt ha­ben, war der Ge­setz­ge­ber am Zug. Denn um den neu­en Min­dest­lohn-Ta­rif­ver­trag für al­le Beschäftig­ten der Bran­che ver­bind­lich zu ma­chen, ist ei­ne ent­spre­chen­de Ver­ord­nung nach dem Ar­beit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­setz (AEntG) sinn­voll. Da­zu wie­der­um ist zu­vor ei­ne Ände­rung des AEntG not­wen­dig. Sie ist mit Wir­kung zum 29.05.2014 in Kraft ge­tre­ten: Ers­tes Ge­setz zur Ände­rung des Ar­beit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­set­zes, vom 24.05.2014 (BGBl I, S.538).

14/131 Mindestlohngesetz 2015

11.04.2014. Nach wo­chen­lan­gem Hin und Her hat die Bun­des­re­gie­rung am 02.04.2014 be­schlos­sen, ein Ge­setz zur Re­ge­lung ei­nes all­ge­mei­nen Min­dest­lohns (Min­dest­l­ohn­ge­setz - Mi­LoG) auf den Weg zu brin­gen. Das Mi­LoG mit ei­nem bun­des­wei­ten Min­dest­lohn von 8,50 EUR soll als ers­ter Ar­ti­kel ei­nes Pa­kets von Ge­set­zesände­run­gen in Kraft tre­ten, das den Ti­tel "Ge­setz zur Stärkung der Ta­rif­au­to­no­mie" trägt.

14/107 Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 2014

28.03.2014. Vor­ges­tern hat die schwarz-ro­te Bun­des­re­gie­rung den vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um er­ar­bei­te­ten Ge­setz­ent­wurf für ei­ne Re­form der Kran­ken­kas­sen­fi­nan­zie­rung ab­ge­seg­net. Von der Ge­set­zes­re­form ver­spricht sich CDU-Ge­sund­heits­mi­nis­ter Gröhe sta­bi­le­re Ein­nah­men für die Kas­sen, mehr Qua­lität der Ver­sor­gung und ei­nen fai­ren Wett­be­werb zwi­schen den Kas­sen. Mehr­be­las­tun­gen für die Ver­si­cher­ten soll es un­term Strich nicht ge­ben: Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur Wei­ter­ent­wick­lung der Fi­nanz­struk­tur und der Qua­lität in der ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV-Fi­nanz­struk­tur- und und Qua­litäts-Wei­ter­ent­wick­lungs­ge­setz - GKV-FQWG).

14/091 Arbeitsministerin will Jugendliche bis 18 vom Mindestlohn ausnehmen

17.03.2014. (dpa) - Ju­gend­li­che un­ter 18 Jah­re sol­len, nach Ar­beits­mi­nis­te­rin An­drea Nah­les, vom ge­plan­ten ge­setz­li­chen Min­dest­lohn von 8,50 Eu­ro pro St­un­de aus­ge­nom­men wer­den. "Wir müssen ver­hin­dern, dass jun­ge Men­schen lie­ber ei­nen bes­ser be­zahl­ten Aus­hilfs­job an­neh­men, statt ei­ne Aus­bil­dung an­zu­fan­gen", sag­te die SPD-Po­li­ti­ke­rin.

14/082 Bundesverwaltungsgericht mahnt gesetzliche Regelung des Beamtenstreikrechts an

11.03.2014. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) in Leip­zig hat En­de Fe­bru­ar 2014 ei­nen vorläufi­gen Schluss­strich un­ter ei­nen jah­re­lan­gen ju­ris­ti­schen Streit über die Fol­gen ei­ner Streik­be­tei­li­gung von Be­am­ten ge­zo­gen. Ob­wohl das ge­ne­rel­le Streik­ver­bot des deut­schen Be­am­ten­rechts mit Art.11 der Eu­ropäischen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on (EM­RK) un­ver­ein­bar ist, gilt es bis zu ei­ner ge­setz­li­chen Re­form des Be­am­ten­streik­rechts vorläufig wei­ter: BVerwG, Ur­teil vom 27.02.2014, 2 C 1.13 (Pres­se­mel­dung).

14/062 Rentenreform 2014

22.02.2014. Das Bun­des­ka­bi­nett hat am 29.01.2014 dem vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ar­beit und So­zia­les (BMAS) er­ar­bei­te­ten Ge­setz­ent­wurf zur Ren­ten­re­form zu­ge­stimmt. Im fol­gen­den stel­len wir Ih­nen die we­sent­li­chen In­hal­te und Kri­tik­punk­te vor: Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes über Leis­tungs­ver­bes­se­run­gen in der ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung (RV-Leis­tungs­ver­bes­se­rungs­ge­setz), Re­fe­ren­ten­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung, Stand 27.01.2014.

14/015 Dauerhafte Personalgestellung gesetzlich privilegieren?

10.01.2014. Auf­grund der letz­ten Ände­rung des Ar­beit­neh­merüber­las­sungs­ge­set­zes (AÜG), die seit De­zem­ber 2011 gilt, ist das Ge­setz von al­len Ar­beit­ge­bern zu be­ach­ten, die "im Rah­men ih­rer wirt­schaft­li­chen Tätig­keit" (§ 1 Abs.1 Satz 1 AÜG) Ar­beit­neh­mer an an­de­re Ar­beit­ge­ber über­las­sen wol­len. Da­mit gilt das AÜG seit De­zem­ber 2011 auch für öffent­li­che Ar­beit­ge­ber, die ih­re Ar­beit­neh­mer im We­ge der sog. Per­so­nal­ge­stel­lung an an­de­re Ar­beit­ge­ber über­las­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund ha­ben ei­ni­ge SPD-re­gier­te Bun­desländer En­de Ok­to­ber 2013 ei­nen Ent­schließungs­an­trag in den Bun­des­rat ein­ge­bracht, dem zu­fol­ge die Per­so­nal­ge­stel­lung im öffent­li­chen Dienst vom AÜG aus­ge­nom­men wer­den soll.

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