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Handbuch Arbeitsrecht
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Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung

In­for­ma­tio­nen zum The­ma Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht

Auf die­ser Sei­te fin­den Sie In­for­ma­tio­nen da­zu, was ei­ne Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ist, in wel­chen Be­trie­ben sie ge­wählt wer­den muss, wel­che Ar­beit­neh­mer be­rech­tigt sind, zu Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung zu wäh­len und wer wähl­bar ist.

Au­ßer­dem fin­den Sie Hin­wei­se da­zu, wel­che Auf­ga­ben und wel­che Rech­te die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung hat, vor al­lem bei ei­ner be­vor­ste­hen­den Kün­di­gung schwer­be­hin­der­ter Ar­beit­neh­mer, was in ei­ner In­klu­si­ons­ver­ein­ba­rung ge­re­gelt wer­den soll­te und wie die Mit­glie­der der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung vor ei­ner Kün­di­gung ge­schützt sind.

von Rechts­an­walt Dr. Mar­tin Hen­sche, Fach­an­walt für Ar­beits­recht, Ber­lin

Was ist eine Schwerbehindertenvertretung?

Die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ver­tritt die be­son­de­ren In­ter­es­sen der schwer­be­hin­der­ten Ar­beit­neh­mer im Be­trieb.

Die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung be­steht gemäß § 177 Abs.1 Satz 1 Neun­tes Buch So­zi­al­ge­setz­buch (SGB IX)

  • aus ei­ner Ver­trau­ens­per­son und
  • ih­rem Stell­ver­tre­ter bzw. ih­rer Stell­ver­tre­te­rin, der bzw. die die Ver­trau­ens­per­son bei Ver­hin­de­rung durch Ab­we­sen­heit oder Wahr­neh­mung an­de­rer Auf­ga­ben ver­tritt.

Da die Ver­trau­ens­per­son in großen Be­trie­ben vie­le Auf­ga­ben zu bewälti­gen hat, be­steht gemäß § 178 Abs.1 Satz 4 und 5 SGB IX die Möglich­keit, die Ar­beit auf meh­re­re Schul­tern zu ver­tei­len, d.h. auf die Ver­trau­ens­per­son und auf den oder die Stell­ver­tre­ter. Die Stell­ver­tre­ter wer­den dann zeit­gleich mit der Ver­trau­ens­per­son tätig und nicht nur bei de­ren Ab­we­sen­heit. § 178 Abs.1 Satz 4 und 5 SGB IX lau­ten:

"In Be­trie­ben und Dienst­stel­len mit in der Re­gel mehr als 100 beschäftig­ten schwer­be­hin­der­ten Men­schen kann sie [= die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung] nach Un­ter­rich­tung des Ar­beit­ge­bers das mit der höchs­ten Stim­men­zahl gewähl­te stell­ver­tre­ten­de Mit­glied zu be­stimm­ten Auf­ga­ben her­an­zie­hen. Ab je­weils 100 wei­te­ren beschäftig­ten schwer­be­hin­der­ten Men­schen kann je­weils auch das mit der nächsthöhe­ren Stim­men­zahl gewähl­te Mit­glied her­an­ge­zo­gen wer­den."

Wo sind die Rechte der Schwerbehindertenvertretung geregelt?

Die Rech­te der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung sind im SGB IX ge­re­gelt.

Das SGB IX wur­de durch Ar­ti­kel 1 des Ge­set­zes zur Stär­kung der Teil­ha­be und Selbst­be­stim­mung von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen (Bun­des­teil­ha­be­ge­setz - BTHG) vom 23.12.2016 zum 01.01.2018 in ei­ner re­for­mier­ten Fas­sung in Kraft ge­setzt. Zeit­gleich ist das SGB IX in sei­ner al­ten Fas­sung (a.F.) außer Kraft ge­tre­ten.

Weil das BTHG den Auf­bau des SGB IX geändert hat, fin­den sich die Vor­schrif­ten zur Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ab dem 01.01.2018 im drit­ten Teil des Ge­set­zes, und zwar in den §§ 176 bis 183 SGB IX.

Ei­ni­ge Ände­run­gen des SGB IX, die das BTHG ge­bracht hat, sind be­reits zum 30.12.2016 in Kraft ge­tre­ten, so ins­be­son­de­re die Re­ge­lung, dass Kündi­gun­gen schwer­be­hin­der­ter Ar­beit­neh­mer oh­ne vor­he­ri­ge Anhörung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung un­wirk­sam sind (§ 95 Abs.2 Satz 3 SGB IX a.F. = § 178 Abs.2 Satz 3 SGB IX). An­de­re Ände­run­gen des SGB IX tre­ten erst ab 2020 in Kraft.

In welchen Betrieben und für wie lange ist eine Schwerbehindertenvertretung zu wählen?

Gemäß § 177 Abs.1 Satz 1 SGB IX ist ei­ne Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung in Be­trie­ben und Dienst­stel­len zu wählen, in de­nen we­nigs­tens fünf schwer­be­hin­der­te Men­schen nicht nur vorüber­ge­hend beschäftigt sind.

Be­setzt der Ar­beit­ge­ber fünf Pro­zent sei­ner Ar­beitsplätze mit schwer­be­hin­der­ten Ar­beit­neh­mern, wo­zu er gemäß ge­setz­lich ver­pflich­tet ist (§ 154 Abs.1 Satz 1 SGB IX), ist ei­ne Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ab ei­ner Be­triebs­größe von 100 Ar­beit­neh­mern zu wählen.

Die Amts­zeit der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung beträgt (eben­so wie die des Be­triebs­rats) vier Jah­re. Al­ler­dings fin­den die re­gelmäßigen Wah­len nicht von März bis Mai statt (wie bei der Be­triebs­rats­wahl), son­dern al­le vier Jah­re vom 01. Ok­to­ber bis zum 30. No­vem­ber (§ 177 Abs.5 Satz 1 SGB IX).

Wer wählt zur Schwerbehindertenvertretung und wer ist wählbar?

Wahl­be­rech­tigt zur Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung sind gemäß § 177 Abs.2 SGB IX al­le in dem Be­trieb oder der Dienst­stel­le beschäftig­ten schwer­be­hin­der­ten Men­schen.

Wähl­bar sind al­le nicht nur vorüber­ge­hend beschäftig­ten Be­triebs­an­gehöri­gen, die min­des­tens 18 Jah­re alt sind und dem Be­trieb bzw. der Dienst­stel­le min­des­tens sechs Mo­na­ten an­gehören (§ 177 Abs.3 Satz 1 SGB IX).

Bei der Wahl zur Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung können sich auch Ar­beit­neh­mer be­wer­ben, die selbst nicht schwer­be­hin­dert sind, d.h. die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung muss nicht aus schwer­be­hin­der­ten Men­schen be­ste­hen.

Welche Aufgaben hat die Schwerbehindertenvertretung?

Die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung hat die Auf­ga­be, die Ein­glie­de­rung schwer­be­hin­der­ter Men­schen in den Be­trieb oder die Dienst­stel­le zu fördern. Sie ver­tritt die In­ter­es­sen ih­rer schwer­be­hin­der­ten Ar­beits­kol­le­gen und steht ih­nen be­ra­tend und hel­fend zur Sei­te (§ 178 Abs.1 Satz 1 SGB IX).

Ähn­lich wie der Be­triebs­rat hat sie darüber zu wa­chen, dass die zu­guns­ten schwer­be­hin­der­ter Men­schen gel­ten­den Ge­set­ze, Ver­ord­nun­gen, Ta­rif­verträge, Be­triebs- oder Dienst­ver­ein­ba­run­gen und Ver­wal­tungs­an­ord­nun­gen durch­geführt wer­den und dass der Ar­beit­ge­ber sei­ne Pflicht zur Beschäfti­gung schwer­be­hin­der­ter Men­schen nach­kommt (§ 178 Abs.1 Satz 2 Nr.1 SGB IX).

Außer­dem soll die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung Maßnah­men, die den schwer­be­hin­der­ten Men­schen die­nen, bei den zuständi­gen Stel­len be­an­tra­gen, ins­be­son­de­re präven­ti­ve Maßnah­men (§ 178 Abs.1 Satz 2 Nr.2 SGB IX).

Sch­ließlich hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung die Auf­ga­be, An­re­gun­gen und Be­schwer­den von schwer­be­hin­der­ten Men­schen ent­ge­gen­zu­neh­men. Falls sie be­rech­tigt er­schei­nen, soll die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung durch Ver­hand­lung mit dem Ar­beit­ge­ber auf ei­ne Lösung hin­wir­ken. Da­bei hat sie den be­trof­fe­nen Schwer­be­hin­der­ten über den Stand ih­rer Ver­hand­lun­gen zu in­for­mie­ren (§ 178 Abs.1 Satz 2 Nr.3 SGB IX).

Welche Rechte hat die Schwerbehindertenvertretung?

Im Un­ter­schied zum Be­triebs­rat hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung kei­ne ech­ten Mit­be­stim­mungs­rech­te.

Al­ler­dings ist der Ar­beit­ge­ber da­zu ver­pflich­tet, die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung

  • in al­len An­ge­le­gen­hei­ten, die ei­nen ein­zel­nen Schwer­be­hin­der­ten oder die schwer­be­hin­der­ten Men­schen als Grup­pe berühren,
  • un­verzüglich und um­fas­send zu un­ter­rich­ten,
  • vor ei­ner Ent­schei­dung an­zuhören, und
  • der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung die ge­trof­fe­ne Ent­schei­dung un­verzüglich mit­zu­tei­len (§ 178 Abs.2 Satz 1 SGB IX).

Maßnah­men des Ar­beit­ge­bers, die oh­ne vor­he­ri­ge Un­ter­rich­tung und/oder Anhörung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung und da­mit in rechts­wid­ri­ger Wei­se ge­trof­fen wur­den, müssen aus­ge­setzt wer­den (§ 178 Abs.2 Satz 2 SGB IX). Nach Aus­set­zung der Maßnah­me ist die un­ter­las­se­ne Be­tei­li­gung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung in­ner­halb von sie­ben Ta­gen nach­zu­ho­len. Da­nach ist die endgülti­ge Ent­schei­dung zu tref­fen (§ 178 Abs.2 Satz 2 SGB IX).

Darüber hin­aus hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung das Recht, an al­len Sit­zun­gen des Be­triebs- bzw. Per­so­nal­rats so­wie an den Sit­zun­gen der Ausschüsse die­ser Gre­mi­en be­ra­tend teil­zu­neh­men. Da­bei kann sie be­an­tra­gen, dass An­ge­le­gen­hei­ten, die schwer­be­hin­der­ten Men­schen be­son­ders be­tref­fen, auf die Ta­ges­ord­nung der nächs­ten Sit­zung ge­setzt wer­den (§ 178 Abs.4 Satz 1 SGB IX).

Wei­ter­hin hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung auch ein Re­de­recht auf Be­triebs­ver­samm­lun­gen so­wie das Recht, ein­mal im Jahr ei­ne ei­ge­ne Ver­samm­lung der schwer­be­hin­der­ten Men­schen im Be­trieb bzw. der Dienst­stel­le durch­zuführen (§ 178 Abs.6 SGB IX).

Sch­ließlich hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung erst­mals ab dem 30.12.2016 ein ernst­zu­neh­men­des Anhörungs­recht, wenn es um ar­beit­ge­ber­sei­tig ge­plan­te Kündi­gun­gen schwer­be­hin­der­ter Men­schen geht.

Was hat sich bei der Anhörung der Schwerbehindertenvertretung vor Kündigungen zum 30.12.2016 geändert?

Ei­ne der wich­tigs­ten Ände­run­gen des SGB IX, die das Bun­des­teil­ha­be­ge­setz zum 30.12.2016 ge­bracht hat, ist ei­ne kla­re Rechts­fol­ge für den Fall, dass der Ar­beit­ge­ber die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung nicht vor­ab anhört, be­vor er ei­nen schwer­be­hin­der­ten Ar­beit­neh­mer kündigt. Die­se Rechts­fol­ge be­steht in der Un­wirk­sam­keit der vom Ar­beit­ge­ber oh­ne Anhörung aus­ge­spro­che­nen Kündi­gung.

Die­se Re­ge­lung war vom 30.12.2016 bis zum 31.12.2017 (d.h. bis zum In­kraft­tre­ten der Neu­fas­sung des SGB IX am 01.01.2018) in § 95 Abs.2 Satz 3 SGB IX a.F. ent­hal­ten. Seit dem 01.01.2018 fin­det sie sich in § 178 Abs.2 Satz 3 SGB IX. § 178 Abs.2 Satz 1 und 3 SGB IX lau­ten:

"Der Ar­beit­ge­ber hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung in al­len An­ge­le­gen­hei­ten, die ei­nen ein­zel­nen oder die schwer­be­hin­der­ten Men­schen als Grup­pe berühren, un­verzüglich und um­fas­send zu un­ter­rich­ten und vor ei­ner Ent­schei­dung an­zuhören; er hat ihr die ge­trof­fe­ne Ent­schei­dung un­verzüglich mit­zu­tei­len. (...) Die Kündi­gung ei­nes schwer­be­hin­der­ten Men­schen, die der Ar­beit­ge­ber oh­ne ei­ne Be­tei­li­gung nach Satz 1 aus­spricht, ist un­wirk­sam."

Die hier an­ge­ord­ne­te Un­wirk­sam­keit ei­ner Kündi­gung oh­ne vor­he­ri­ge Anhörung ent­spricht § 102 Abs.1 Satz 3 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG). Die­se Rechts­fol­ge fehl­te bis zum 29.12.2016 im SGB IX.

In­fol­ge­des­sen muss­te der Ar­beit­ge­ber zwar auch nach al­tem Recht die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung "theo­re­tisch" vor je­der Kündi­gung ei­nes schwer­be­hin­der­ten Men­schen anhören, doch mach­te ein Ver­s­toß ge­gen die Anhörungs­pflicht die Kündi­gung nicht un­wirk­sam. Ge­nau das ist aber ab dem 30.12.2016 der Fall.

Was muss der Arbeitgeber bei der Anhörung der Schwerbehindertenvertretung vor einer Kündigung tun?

Kon­kret muss der Ar­beit­ge­ber vor der Kündi­gung ei­nes schwer­be­hin­der­ten Men­schen drei Din­ge tun bzw. drei Schrit­te voll­zie­hen, um sei­ne Anhörungs­pflicht gemäß § 178 Abs.2 Satz 1 und 3 SGB IX zu erfüllen:

Ers­tens muss der Ar­beit­ge­ber die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung über die ge­plan­te Kündi­gung un­ter­rich­ten, und zwar un­verzüglich und um­fas­send. Das muss er zwar nicht un­be­dingt schrift­lich ma­chen, doch ist ei­ne schrift­li­che (bzw. per E-Mail erklärte) Un­ter­rich­tung drin­gend zu emp­feh­len, da­mit Da­tum und In­halt der Un­ter­rich­tung später nach­voll­zo­gen wer­den können.

Der In­halt der Un­ter­rich­tung ist ge­setz­lich nicht fest­ge­legt, doch soll­ten sich Ar­beit­ge­ber hier an der Recht­spre­chung der Ar­beits­ge­rich­te zur Be­triebs­rats­anhörung gemäß § 102 Abs.1 Be­trVG ori­en­tie­ren. Da­her soll­te ei­ne Anhörung min­des­tens fol­gen­de An­ga­ben ent­hal­ten:

  • Na­men, Vor­na­men, Ge­burts­da­tum und Ge­schlecht des be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mers
  • Funk­ti­on, d.h. Ar­beits­platz im Be­trieb bzw. Stel­le
  • Dau­er der Beschäfti­gung bzw. Ein­stel­lungs­da­tum
  • Et­wai­ge ar­beits­ver­trag­li­che oder ta­rif­ver­trag­li­che Unkünd­bar­keit
  • In­for­ma­ti­on über die Schwer­be­hin­de­rung, Grad der Be­hin­de­rung
  • Art der ge­plan­ten Kündi­gung (or­dent­lich oder außer­or­dent­lich?)
  • Grund für die ge­plan­te Kündi­gung (= Mo­tiv des Ar­beit­ge­bers: War­um soll gekündigt wer­den?)

Wie bei der Anhörung des Be­triebs­rats soll­te der Ar­beit­ge­ber die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung so ge­nau über die ge­plan­te Kündi­gung in­for­mie­ren, dass sich die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung oh­ne ei­ge­ne Nach­for­schun­gen, d.h. al­lein auf der Grund­la­ge der vom Ar­beit­ge­ber er­teil­ten In­for­ma­tio­nen, ein Bild über die Rechtmäßig­keit der ge­plan­ten Kündi­gung ma­chen kann. Denn nur auf ei­ner sol­chen Grund­la­ge kann die die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung Ein­fluss auf die be­vor­ste­hen­de Kündi­gungs­ent­schei­dung des Ar­beit­ge­bers neh­men.

Zwei­tens muss der Ar­beit­ge­ber die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung zu der ge­plan­ten Kündi­gung anhören. Die Anhörung soll­te der Ar­beit­ge­ber am bes­ten in Form ei­ner persönli­chen Be­spre­chung mit der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung durchführen.

Denn das Ge­setz spricht da­von, dass die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung (ers­tens) zu un­ter­rich­ten und (zwei­tens) an­zuhören ist. Außer­dem hat die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung (an­ders als der Be­triebs­rat gemäß § 102 Abs.2 und 3 Be­trVG) kein for­ma­li­sier­tes Recht, in­ner­halb ei­ner be­stimm­ten Frist der ge­plan­ten Kündi­gung aus be­stimm­ten Gründen zu wi­der­spre­chen.

Da­her kann der Ar­beit­ge­ber die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Anhörung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung nicht mit ih­rer Un­ter­rich­tung und ei­nem an­sch­ließen­den bloßen Ab­war­ten "ab­ha­ken". Denn für ei­ne Re­ak­ti­on der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung gibt es kei­ne ge­setz­li­che Frist. Das ist an­ders bei der Be­triebs­rats­anhörung zu ei­ner or­dent­li­chen Kündi­gung, bei der ei­ne Wo­che nach der Un­ter­rich­tung durch den Ar­beit­ge­ber die Zu­stim­mung des Be­triebs­rats als er­teilt gilt, wenn der Be­triebs­rat schweigt (§ 102 Abs.2 Satz 2 Be­trVG).

Trotz­dem fragt sich, was der Ar­beit­ge­ber tun kann, wenn sich die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung nicht äußert bzw. nicht zu Be­spre­chungs­ter­mi­ne er­scheint, die der Ar­beit­ge­ber vor­ge­schla­gen hat. Da es zu die­sen Fra­gen noch kei­ne Recht­spre­chung der Ar­beits­ge­rich­te gibt, sind ei­ni­ge ju­ris­ti­sche Au­to­ren der Mei­nung, hier müss­ten die für den Be­triebs­rat gel­ten­den Re­ak­ti­ons­fris­ten (§ 102 Be­trVG) sinn­gemäß an­ge­wandt wer­den.

Dem­ent­spre­chend hat der Ar­beit­ge­ber, wenn die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung Gesprächs­an­ge­bo­te nicht wahr­nimmt, ei­ne Wo­che nach der Auf­for­de­rung zur Be­spre­chung ge­nug ge­tan (falls es um ei­ne or­dent­li­che Kündi­gung geht), bzw. drei Ta­ge nach der Auf­for­de­rung zur Be­spre­chung (falls es um ei­ne außer­or­dent­li­che Kündi­gung geht).

Drit­tens muss der Ar­beit­ge­ber der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung die ge­trof­fe­ne Ent­schei­dung un­verzüglich mit­tei­len, wie sich aus § 178 Abs.2 Satz 1, 2. Halb­satz SGB IX er­gibt. Ent­schei­det sich der Ar­beit­ge­ber nach der Un­ter­rich­tung und nach der Anhörung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung für den Aus­spruch der Kündi­gung, muss er die­se Ent­schei­dung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung "un­verzüglich" mit­tei­len, d.h. "oh­ne schuld­haf­tes Zögern" (so die De­fi­ni­ti­on von "un­verzüglich" in § 121 Abs.1 Satz 1 Bürger­li­ches Ge­setz­buch - BGB). Denn erst mit der Mit­tei­lung der Ent­schei­dung ist der letz­te Schritt der ge­setz­lich fest­ge­leg­ten Mit­wir­kung voll­zo­gen.

Da­her soll­te der Ar­beit­ge­ber zunächst der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung sei­ne Ent­schei­dung mit­tei­len, dass er nun die Kündi­gung aus­spre­chen wird, und soll­te erst da­nach die Kündi­gung erklären. Denn auch zu die­ser Fra­ge gibt es noch kei­ne Recht­spre­chung, und die ar­beits­recht­li­chen Au­to­ren sind in die­ser Fra­ge ge­teil­ter Mei­nung.

Eben­so wie bei der Un­ter­rich­tung der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung sieht das Ge­setz kei­ne be­stimm­te Form für die Mit­tei­lung des Ar­beit­ge­bers über sei­ne Kündi­gungs­ent­schei­dung vor. Aus Gründen der späte­ren Nach­weis­bar­keit ist aber drin­gend da­zu zu ra­ten, die­se Mit­tei­lung schrift­lich bzw. per E-Mail aus­zu­fer­ti­gen.

Was sollte in einer Inklusionsvereinbarung geregelt werden?

§ 166 Abs.1 SGB IX schreibt dem Ar­beit­ge­ber vor, mit der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung und dem Be­triebs­rat ei­ne ver­bind­li­che In­klu­si­ons­ver­ein­ba­rung ab­zu­sch­ließen. Die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung kann dem­ent­spre­chend vom Ar­beit­ge­ber ver­lan­gen, über ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung Ver­hand­lun­gen zu führen.

Die In­klu­si­ons­ver­ein­ba­rung muss Re­ge­lun­gen zur Ein­glie­de­rung schwer­be­hin­der­ter Men­schen ent­hal­ten. Das be­trifft die Per­so­nal­pla­nung, die Ar­beits­platz­ge­stal­tung, die Ge­stal­tung des Ar­beits­um­felds, die Ar­beits­or­ga­ni­sa­ti­on, die Ar­beits­zeit und be­inhal­tet auch die prak­ti­sche Um­set­zung die­ser Re­ge­lun­gen.

Über die­sen Min­des­tin­halt hin­aus können in ei­ner In­te­gra­ti­ons­ver­ein­ba­rung auch wei­te­re Re­ge­lun­gen ge­trof­fen wer­den. Das Ge­setz zählt hier bei­spiel­haft ei­ni­ge The­men auf wie z.B.

  • Re­geln zur Be­set­zung frei­er, frei wer­den­der oder neu­er Stel­len mit schwer­be­hin­der­ten Men­schen,
  • die Fest­le­gung ei­ner an­zu­stre­ben­den Schwer­be­hin­der­ten­quo­te (ein­sch­ließlich ei­ner Quo­te schwer­be­hin­der­ter Frau­en),
  • Re­ge­lun­gen zur Teil­zeit­ar­beit,
  • Re­ge­lun­gen zur Aus­bil­dung be­hin­der­ter Ju­gend­li­cher,
  • Re­ge­lun­gen zum be­trieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM),
  • Re­ge­lun­gen zur Hin­zu­zie­hung des Werks- oder Be­triebs­arz­tes.

Welchen Kündigungsschutz hat die Schwerbehindertenvertretung, d.h. Vertrauensperson und Stellvertreter?

Wie erwähnt be­steht die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung aus der Ver­trau­ens­per­so­nen und ih­rem Stell­ver­tre­ter. Sie sind vor Kündi­gun­gen und Ver­set­zun­gen durch den Ar­beit­ge­ber gemäß § 179 Abs.3 SGB IX be­son­ders geschützt.

Die Ver­trau­ens­per­so­nen und de­ren Stell­ver­tre­ter (bei Ver­tre­tungstätig­keit oder bei Her­an­zie­hung zu be­stimm­ten Auf­ga­ben) ha­ben gemäß § 179 Abs.3 Satz 1 SGB IX den­sel­ben Kündi­gungs­schutz wie Be­triebs­rats­mit­glie­der. Sie können da­her nur im Fal­le der Still­le­gung des Be­triebs oder ei­ner Be­triebs­ab­tei­lung or­dent­lich gekündigt wer­den (§ 15 Abs.4 und Abs.5 Kündi­gungs­schutz­ge­setz - KSchG).

Liegt ein sol­cher Fall nicht vor, kann der Ar­beit­ge­ber die Mit­glie­der der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung nur außer­or­dent­lich kündi­gen. Da­zu braucht er aber ei­nen wich­ti­gen Grund im Sin­ne von § 626 Bürger­li­ches Ge­setz­buch (BGB) und außer­dem die vor­he­ri­ge Zu­stim­mung des Be­triebs­rats zu der be­ab­sich­tig­ten außer­or­dent­li­chen Kündi­gung (§ 103 Abs.1 Be­trVG).

Welchen Schutz vor Versetzungen hat die Schwerbehindertenvertretung, d.h. Vertrauensperson und Stellvertreter?

Außer­dem sind die Mit­glie­der der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung eben­so gut wie Be­triebs­rats­mit­glie­der vor Ver­set­zun­gen geschützt. Für die Ver­set­zung ei­nes Mit­glieds der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung braucht der Ar­beit­ge­ber nämlich gemäß § 179 Abs.3 Satz 1 SGB IX in Verb. mit § 103 Abs.3 Be­trVG die vor­he­ri­ge Zu­stim­mung des Be­triebs­rats.

Für die Stell­ver­tre­ter gilt die­ser Schutz al­ler­dings gemäß § 179 Abs.3 Satz 2 SGB IX nur ein­ge­schränkt, nämlich

  • für die Zeit, während der sie die Ver­trau­ens­per­son ver­tre­ten und/oder
  • für die Zeit, während der sie (in großen Be­trie­ben) für be­stimm­te Auf­ga­ben ständig, d.h. auch bei An­we­sen­heit der Ver­trau­ens­per­son her­an­ge­zo­gen wird (§ 178 Abs.1 Satz 4 und 5 SGB IX).

Der Schutz der Stell­ver­tre­ter wird aber zeit­lich er­heb­lich aus­ge­dehnt und da­mit gestärkt, dass sie die glei­che Rechts­stel­lung wie Er­satz­mit­glie­der des Be­triebs­rats be­sit­zen (§ 179 Abs.3 Satz 2, 2. Halb­satz SGB IX). Da­her sind sie gemäß § 15 Abs.1 Satz 2 Kündi­gungs­schutz­ge­setz (KSchG) für ein Jahr nach Be­en­di­gung der Amts­zeit or­dent­lich unkünd­bar. Bei Stell­ver­tre­tern be­ginnt die Jah­res­frist (ähn­lich wie bei Er­satz­mit­glie­dern des Be­triebs­rats, die nur vorüber­ge­hend in den Be­triebs­rat nachrücken), wenn sie die Ver­trau­ens­per­son nicht mehr ver­tre­ten, weil die­se wie­der auf dem Pos­ten ist.

Haben Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung einen Anspruch auf Freistellung?

Ja, ein sol­cher An­spruch be­steht. Gemäß § 179 Abs.4 Satz 1 SGB IX wer­den Ver­trau­ens­per­so­nen von ih­rer be­ruf­li­chen Tätig­keit oh­ne Min­de­rung der Vergütung be­freit, "wenn und so­weit es zur Durchführung ih­rer Auf­ga­ben er­for­der­lich ist".

Die­ses Recht auf be­zahl­te Frei­stel­lung von der Ar­beit ist an­lass­be­zo­gen: Wer als Mit­glied der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung tätig wird, z.B. im Rah­men ei­nes Be­trieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ments (BEM) oder ei­ner Sit­zung des Be­triebs­rats, kann sich von sei­ner Ar­beit ab­mel­den und muss die lie­gen­ge­blie­be­ne Ar­beit auch nicht nach­ar­bei­ten.

Darüber hin­aus ha­ben Ver­trau­ens­per­so­nen ähn­lich wie Be­triebs­rats­mit­glie­der in größeren Be­trie­ben und Dienst­stel­len das Recht, ei­ne dau­er­haf­te Frei­stel­lung von der Ar­beits­pflicht zu ver­lan­gen (§ 179 Abs.4 Satz 2 SGB IX). Ab dem 01.01.2018 beträgt die da­zu er­for­der­li­che Zahl der im Be­trieb beschäftig­ten schwer­be­hin­der­ter Men­schen 100 Ar­beit­neh­mer (statt wie bis­her 200).

Können Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung Fortbildungen verlangen?

Das Recht auf an­lass­be­zo­ge­ne be­zahl­te Frei­stel­lung von der Ar­beit gemäß § 179 Abs.4 Satz 1 SGB IX gilt gemäß § 179 Abs.4 Satz 3 SGB IX auch für die Teil­nah­me an Schu­lungs­ver­an­stal­tun­gen, wenn die­se Kennt­nis­se ver­mit­teln, die für die Ar­beit der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung er­for­der­lich sind.

Auf­grund die­ser Vor­schrif­ten ha­ben die Ver­trau­ens­per­so­nen ähn­lich wie Be­triebs­rats­mit­glie­der ei­nen ge­setz­li­chen An­spruch auf Schu­lun­gen, nur dass die­ser bei Be­triebs­rats­mit­glie­dern aus § 37 Abs.6 Satz 1 Be­trVG folgt und bei Ver­trau­ens­per­so­nen aus § 179 Abs.4 Satz 3 SGB IX.

Seit dem 01.01.2018 ha­ben nicht nur die Ver­trau­ens­per­so­nen, son­dern auch die mit der höchs­ten Stim­men­zahl gewähl­ten Stell­ver­tre­ter ei­nen An­spruch auf den Be­such von Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen (§ 179 Abs.4 Satz 3 SGB IX). Dem­ent­spre­chend kommt es seit dem 01.01.2018 nicht mehr auf die Fra­ge an, ob und wie oft der Stell­ver­tre­ter die Ver­trau­ens­per­son ver­tritt und/oder in großen Be­trie­ben Auf­ga­ben gemäß § 178 Abs.1 Satz 4 und 5 SGB IX wahr­nimmt.

Der An­spruch auf Schu­lun­gen, die Grund­la­gen­kennt­nis­se ver­mit­teln, be­steht im­mer bzw. oh­ne wei­te­re Be­gründung der "Er­for­der­lich­keit", wenn das Mit­glied der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ei­ne sol­che Schu­lung noch nicht be­sucht hat oder wenn der letz­te Be­such ei­ner sol­chen Ver­an­stal­tung be­reits recht lang zurück­liegt.

Bei Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen, die kei­ne Grund­kennt­nis­se, son­dern Spe­zi­al­wis­sen ver­mit­teln, muss die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung dar­le­gen, war­um die­ses Spe­zi­al­wis­sen für die Ar­beit der Ver­trau­ens­per­son bzw. des Stell­ver­tre­ters er­for­der­lich sein soll.

Der An­spruch auf Teil­nah­me an Schu­lungs- und Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen be­inhal­tet ei­nen An­spruch auf be­zahl­te Frei­stel­lung während der Dau­er der be­such­ten Ver­an­stal­tung und zum an­de­ren ei­nen An­spruch auf Über­nah­me der Kurs­gebühren so­wie mögli­cher­wei­se an­fal­len­der Rei­se- und Über­nach­tungs­kos­ten durch den Ar­beit­ge­ber.

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Letzte Überarbeitung: 19. Februar 2018

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